Rahmenvereinbarung zur Beschaffung von Tank- und Lade(flotten)karten für die Bayerische Polizei
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDer Freistaat Bayern (Logistikzentrum der Bayerischen Polizei, LZBP, in Hof) schreibt eine Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Tank- und Lade(flotten)karten für die Fahrzeugflotte der Bayerischen Polizei aus.
Laufzeit: 4 Jahre (Grundlaufzeit 01.01.2027 – 31.12.2028, zwei Verlängerungsoptionen bis max. 31.12.2030).
Verfahren: Offenes Verfahren, Zuschlag nach reinem Preis (UfAB 2018).
Abgabefrist: 11.11.2026, 10:00 Uhr, elektronisch über die e-Vergabe-Plattform Bayern.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertungsrelevanter Angebotspreis: niedrigster Preis erhält den Zuschlag (UfAB 2018: Reine Preiswertung). Ermittlung gemäß Preisblatt Los 1 (Tank(flotten)karten) und Los 2 (Lade(flotten)karten) über die maximale Vertragslaufzeit von vier Jahren. (Aspekte: Wertungsrelevanter Angebotspreis Los 1 - Tank(flotten)karten, Wertungsrelevanter Angebotspreis Los 2 - Lade(flotten)karten)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVersorgungsgebiet & Abrufberechtigung
Die Karten werden für neun Verbände der Bayerischen Polizei mit rund 160 nachgeordneten Dienststellen (Los 1) bzw. 55 Dienststellen (Los 2) bereitgestellt. Der Abruf beginnt gestaffelt zwischen 01.01.2027 und 01.01.2030.
Erfüllungsort: Hof, PLZ 95030, NUTS-3 DE244 (gilt für beide Lose).
Die Karten müssen deutschlandweit sowie zusätzlich in folgenden europäischen Ländern nutzbar sein: Österreich, Belgien, Schweiz, Tschechien, Frankreich, Luxemburg, Niederlande, Dänemark, Polen.
Online-Verwaltung & Kartenservice
Der Bieter stellt ein Online-Benutzerkonto (browserbasiert, 24/7, passwortgeschützt) für die Kartenverwaltung bereit. Funktionen umfassen: Sperrung/Entsperrung, Löschung, Nutzungshistorie (downloadbar als MS Excel), Bestellung neuer Karten innerhalb von 10 Werktagen nach Zuschlag.
Karten-Ausstattung:
Abrechnung, Statistik & Erreichbarkeit
Abrechnung: zweimal monatlich (Mitte und Ende des Monats) per e-Rechnung im ZUGFeRD-Format, Zahlungsziel 30 Tage, Skontofrist 21 Tage.
Jahresstatistik: jährlich im Excel-Format an LZBP.
Erreichbarkeit: Mo–Do 08:00–16:00 Uhr, Fr 08:00–12:00 Uhr.
Reaktionszeit: auf schriftliche Anfragen 3 Werktage.
Laufzeit der Rahmenvereinbarung
Grundlaufzeit 24 Monate vom 01.01.2027 bis 31.12.2028.
Zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein weiteres Jahr (bis max. 31.12.2030), automatisch verlängert, wenn nicht 6 Monate vor Ablauf des jeweiligen Vertragsjahres gekündigt wird.
Maximale Gesamtlaufzeit: 4 Jahre (48 Monate).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe
Es dürfen keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, die zum Ausschluss führen (§ 57, § 42 Abs. 1 VgV, § 16 VOB/A).
Zusätzlich ist eine Eigenerklärung zu russischen Unternehmen gem. Art. 5k EU-VO 833/2014 abzugeben.
Befähigung & berufliche Eignung
Nachweis der Eintragung im Berufs-/Handelsregister (nicht älter als 6 Monate ab Angebotsöffnung).
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Angabe des Nettogesamtumsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens:
Technische Leistungsfähigkeit (Referenzen)
Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist), die die Versorgung von Großkunden mit Tank- und/oder Lade(flotten)karten betreffen.
Pro Referenz sind anzugeben: Referenzkunde (Geschäftsbezeichnung), Auftragsdauer (Beginn/Ende), Gegenstand des Auftrags (Kurzbeschreibung, ggf. Aufgabenteilung), Auftragsvolumen in Euro netto, Kontaktdaten des Referenzauftraggebers.
Optional bis zu 2 weitere Referenzen (Referenz 4 und 5).
Für Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss eine eigene Referenzliste einreichen.
Pflichtfelder gelten für beide Lose gleichermaßen – ein Bieter, der für beide Lose bietet, muss beide Leistungsarten mit Referenzen abdecken.
Unterauftragnehmer, Eignungsleihe, Bietergemeinschaften
Unterauftragnehmer: Falls geplant, sind Name, Aufgaben und Art der Teilleistungen zu benennen; eine Verpflichtungserklärung ist erforderlich.
Eignungsleihe (§ 47 VgV): zulässig für wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit; Verpflichtungserklärung des Eignungsverleihers erforderlich; die Kapazitäten müssen für die konkrete Leistungserbringung tatsächlich zur Verfügung stehen.
Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung, bevollmächtigter Vertreter, Erklärung zur Arbeitsgemeinschaft erforderlich; jedes Mitglied muss eigene Eignungsnachweise erbringen.
Präqualifikation (§ 122 Abs. 3 GWB) / EEE (§ 50 VgV): zulässig als Eignungsnachweis; auftragsspezifische Anforderungen sind ggf. zusätzlich nachzuweisen.
Versorgung von Großkunden mit Tank- und/oder Lade(flotten)karten – vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist)
Pflichtangaben pro Referenz: Referenzkunde (Geschäftsbezeichnung), Auftragsdauer (Beginn/Ende), Gegenstand des Auftrags (Kurzbeschreibung, ggf. Aufgabenteilung), Auftragsvolumen in Euro netto, Kontaktdaten des Referenzauftraggebers (Name, Anschrift, Telefon/E-Mail). Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss eigene Referenzliste einreichen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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