Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadtverwaltung Eisenach schreibt die Lieferung von Auftausalz (Streusalz/NaCl) für den Winterdienst öffentlich aus. Es wird eine Rahmenvereinbarung über ca. 1.000 Tonnen Auftausalz für die Saison 2026/2027 geschlossen – der Abruf erfolgt bedarfsweise in Teilmengen an die Streuguthalle in Eisenach. Gefordert wird geprüfte Qualität nach DIN EN 16811-1, Kornklasse M, loses Schüttgut, Lieferung mit abgedeckten Dreiseitenkipper-Gliederzügen innerhalb von 72 Stunden nach Abruf. Angebote müssen bis zum 30.07.2026 um 11:00 Uhr elektronisch eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis in € (Euro)80%
Angebotspreis in Euro; degressive Bewertung – niedrigster Preis erhält 10 Punkte
- Anhaftende Feuchte in % (Prozent)10%
Anhaftende Feuchte des Auftausalzes in Prozent; degressive Bewertung – niedrigste Feuchte erhält 10 Punkte
- Verbindliche Lieferzeit nach Abruf in h (Stunden)10%
Verbindliche Lieferzeit nach Abruf in Stunden; degressive Bewertung – kürzeste Lieferzeit erhält 10 Punkte
Degressive Bewertung: Ergebnis1 = (Maximalwert - Minimalwert) / 10; erreichte Punkte = ((Maximalwert - Bieterangabe) / Ergebnis1) × Gewichtung in %. Gesamtpunkzahl = Summe aller gewichteten Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProdukt und Qualität
Geliefert wird Auftausalz (Natriumchlorid/NaCl) in der Kornklasse M als loses Schüttgut. Das Salz muss die geprüfte Qualität der DIN EN 16811-1 mit nationalem Anhang (Stand 10/2016) erfüllen, Anlage 1.
Die anhaftende Feuchte darf maximal 0,3 Massen-% betragen – damit das Salz rieselfähig bleibt.
Die Korngrößenverteilung und die Qualität müssen über den gesamten Lieferzeitraum vom 01.09.2026 bis 30.04.2027 konstant bleiben.
Nur die angebotene Salzqualität wird angenommen; andere Qualitäten werden bei Anlieferung zurückgewiesen.
Menge und Abruf
Die geschätzte Gesamtmenge beträgt rund 1.000 Tonnen über die gesamte Vertragslaufzeit. Es handelt sich um eine Rahmenvereinbarung ohne Abnahmeverpflichtung: Abrufe erfolgen bedarfsweise in Teilmengen über Einzelaufträge je nach Witterung und tatsächlichem Bedarf.
Lieferort und Logistik
Alle Lieferungen gehen an die Streuguthalle des Fachdienstes Infrastrukturmanagement:
Pro Liefertag sind mindestens 50 Tonnen zu liefern. Die Lieferung muss spätestens 72 Stunden nach Auftragserteilung eintreffen (verbindliche Lieferzeit, Angabe im Angebot in Stunden).
Anlieferungen sind anzukündigen: mindestens 2 Stunden vor dem eigentlichen Lieferzeitpunkt.
Anlieferzeiten: Montag bis Freitag von 07:00 bis 16:00 Uhr.
Zugelassene Fahrzeuge: ausschließlich abgedeckte Dreiseitenkipper-Gliederzüge.
Laufzeit
Rahmenvereinbarung läuft vom 01.09.2026 bis zum 30.04.2027 (8 Monate, Winterdienstsaison).
Preisumfang
Die angebotenen Preise je Tonne müssen alle Kosten abdecken: Verpackung, Aufladen, Beförderung bis zur Anlieferungsstelle und Abladen vor Ort. Preise sind in Euro mit maximal 3 Nachkommastellen ohne Umsatzsteuer einzutragen; die Angebotssumme ist zusätzlich in Formblatt 633 zu übertragen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEigenerklärung zur Eignung (Pflicht mit dem Angebot)
Mit dem Angebot ist die Eigenerklärung zur Eignung gemäß UVgO abzugeben – entweder über das Formblatt 124 LD oder über die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Damit bestätigt der Bieter unter anderem:
Alle Unterlagen müssen in deutscher Sprache oder mit deutscher Übersetzung vorgelegt werden.
Nachweis vergleichbarer Leistungen (auf Verlangen)
Befindet sich ein Angebot in der engeren Wahl, kann der Auftraggeber den Nachweis über drei vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren verlangen – mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum.
Nachforderung von Unterlagen
Die Vergabestelle kann weitere Nachweise (z. B. Bescheinigungen, Referenzen, Mitarbeiterzahl, Benennung der vorgesehenen Leitungs-Personen) nachfordern:
Wer fehlende Unterlagen innerhalb der Nachfrist nicht nachreicht, wird vom Verfahren ausgeschlossen. Es gilt eine Nachreichungsfrist nach Maßgabe der UVgO.
Gewerberechtliche Voraussetzungen
Der Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Lieferleistung erfüllen. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss.
Ab einer Auftragssumme über 30.000 € fordert die Vergabestelle den Gewerbezentralregisterauszug selbst an.
Alternative Nachweisformen
Statt der Eigenerklärung können auch anerkannte gleichwertige Nachweise dienen, etwa:
Mindestens 3 vergleichbare Lieferleistungen (Auftausalz/Streusalz) aus den letzten 3 Jahren – nur auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle von Bietern mit aussichtsreichem Angebot vorzulegen.
Mit Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum.