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Rahmenvertrag Instandsetzung Wartehallen

Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöRBerlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 16 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) schließen einen Rahmenvertrag über Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten an rund 4.800 Wartehallen (Fahrgastunterständen) im Omnibus- und Straßenbahnnetz ab. Der Auftragnehmer übernimmt Reparatur, Austausch und Wartung aller Bauteile (Sitzbänke, Glas-/Dachelemente, Vitrinen, Stützkonstruktionen, Flächenbefestigungen, Elektroarbeiten) auf Abruf. Einzelaufträge bis 25.000 € sind innerhalb von 5 Werktagen auszuführen, im Notfall innerhalb von 24 Stunden.

Vertragslaufzeit: 15.10.2026 – 31.12.2027

Angebotsfrist: 25.09.2026, 10:00 Uhr

Leistungsort: Berlin (Stadtgebiet)

Verfahren: Nichtförmliches Verfahren, einstufig (Eignung + Angebot gleichzeitig)

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 16 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKT
Veröffentlichungca. 4. Sep. 2026
Angebotsfrist25. Sep. 2026
Zuschlag9. Okt. 2026
Rahmenvertrag Laufzeit15. Okt. 2026 – 31. Dez. 2027bis 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    100% Preis – Zuschlag auf das wirtschaftlichste Angebot, Bewertung ausschließlich nach dem Preis.

KI-Hinweis: Das Zuschlagskriterium ist im Aufforderungsschreiben unter Punkt 12 explizit mit '100% Preis' angegeben; es sind keine weiteren Zuschlagskriterien erkennbar.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und Rahmenvertrag

Der Rahmenvertrag umfasst die Instandhaltung sämtlicher Wartehallen-Typen (z.B. VVR-BI, Tejbrant, CityLine, Helios, Kienzler, L&S, Ziegler) im BVG-Netz mit ca. 4.800 Anlagen. Beauftragung erfolgt über Einzelabrufe bis max. 25.000 € je Auftrag. Überschreitung des Zielwertes zu unveränderten Konditionen ist möglich und wird schriftlich angezeigt.

Vertragslaufzeit: 15.10.2026 – 31.12.2027

Ausführungsort: Berlin, Stadtgebiet (Omnibus- und Straßenbahnnetz)

Arbeitszeiten: Montag–Samstag, 07:00–17:00 Uhr; Nacht-/Sonntagsarbeit nur mit schriftlicher Genehmigung

Reaktions- und Ausführungsfristen

Regelauftrag: Ausführung maximal 5 Werktage nach AbrufGefahr im Verzug / Havarie: Aufnahme der Arbeiten sofort, spätestens 24 Stunden nach Störmeldung (nächster Werktag)Fertigstellungsmeldung: am nächsten Werktag nach Fertigstellung per E-Mail mit Text und BildBei Verzögerungen ist der AG spätestens am nächsten Werktag zu informieren

Leistungspositionen im Überblick

Stundenverrechnungssätze: Baufacharbeiter, Bauhelfer (je 240 h), LKW bis 5 t mit Ladekran (100 h), An- und Abfahrtspauschale (1.500 Stück)Sitzbänke und Aufstehhilfen: Austausch von Drahtgittersitzen, Armlehnen, kompletten Sitzbänken, Traversen, Bodenplatten und DeckenschlussFahrgast-Informationsvitrinen: Ein-/Ausbau, RückwanderneuerungWerbevitrinen (BVG-eigen): Ein-/Ausbau, Instandsetzung von Scharnieren, Stoßdämpfern, SchließsystemenGlasleisten und Glashalter: Erneuerung diverser Profile und Halter für unterschiedliche HallentypenDacharbeiten: Austausch von Polycarbonat-/Glasdachplatten, Dachelementen (CityLine), Rinnensystemen, Dacheinkürzungen (3-, 6-, 9-teilig)Stützkonstruktionen: Kragarmträger, Seitenelemente, vordere StützpfostenFlächenbefestigungen / Deckenschluss: Aufnahme und Wiederherstellung von Kleinpflaster, Platten, Verbundsteinen, Asphalt- und Betonflächen

Material, Transport und Baustelleneinrichtung

Einbauteile (z.B. Glasscheiben, Vitrinen): werden vom AG gestellt und vom AN vom Betriebshof Conrad-Blenkle-Str. 37, 10407 Berlin oder Lagerplatz Plauener Str. 155, 13053 Berlin abgeholt und eingebautVerbindungsmittel (Schrauben, Muttern, Niete): vom AN in Edelstahl V4A zu liefernBaustrom: in Eigenverantwortung des AN herzustellenFahrzeuge: mit HubbegrenzungenMaschinen/Geräte: schallgedämmtPSA: Tragepflicht für orange Warnwesten und Sicherheitsschuhe; Helm bei Arbeiten über Kopf, mit Hebewerkzeugen oder im Absturzbereich

Elektroarbeiten und Entsorgung

Elektroarbeiten (Vitrinen, Dachbeleuchtung u.ä.): ausschließlich durch Elektrofachkräfte mit Freischaltberechtigung am Hausanschlusskasten; Messungen und Wiederinbetriebnahme gemäß EN 50122-1Entsorgung: fachgerechte Entsorgung aller ausgebauten Materialien (Metalle, Glas, Kunststoffe, Elektroschrott, Leuchtstoffröhren, Boden/Steine, Holz, Bauabfälle) gemäß ASN-Listen (u.a. 170405, 170402, 170407, 170409, 170202, 170203, 160215, 170411, 200121, 170504, 170201, 170904, 170101, 170302) als zugelassener EntsorgungsfachbetriebBelege: Liefer-/Wiegescheine, Rechnungen mit Abfallerzeuger, Anfallstelle, Abfallart, Abfallschlüssel, Menge, Transporteur, Entsorgungsanlage

Dokumentation, Umwelt- und Verkehrsschutz

Digitale Fotodokumentation vor, während und nach Ausführung als NebenleistungElektronische Fertigstellungsmeldung als NebenleistungArbeits-/Leistungsberichte inkl. gegengezeichneter Stundenlohnnachweise durch AG-VertreterUmwelt-/Verkehrsschutz: DIN 18920 (Baumschutz), Landschaftsschutzauflagen, mind. 4 m Abstand zu Oberleitungen, Freihaltung Lichtraumprofil (BOStrab), minimaler SchadstoffausstoßEinhaltung Vorschriften: VOB, DIN, LImSchG, BImSchG, KrWG, AwSV, DUV-Straßenbahn, BaustellV, DGUV 101-004

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Grundsätzliche Anforderungen

Der Bieter muss fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig sein. Es dürfen keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 oder 124 GWB vorliegen. Eignungsanforderungen gelten auch für Nachunternehmer.

Ausschlussgründe nach § 124 Abs. 1 GWB

Keine Verstöße gegen:

Umwelt-, Sozial- oder ArbeitsrechtZahlungsunfähigkeit / InsolvenzverfahrenSchwere Verfehlungen, die die Integrität infrage stellenKartellrechtswidrige Vereinbarungen (§ 1 GWB, Art. 101 AEUV)Interessenkonflikte im VergabeverfahrenWettbewerbsverzerrungen durch VerfahrensbeteiligungMangelhafte Auftragserfüllung bei früheren AufträgenTäuschung oder irreführende Informationen

Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 GWB

Keine Verurteilungen wegen:

§§ 129, 129a, 129b StGB (kriminelle/terroristische Vereinigungen)§ 89c StGB (Terrorismusfinanzierung)§ 261 StGB (Geldwäsche)§§ 263, 264 StGB (Betrug/Subventionsbetrug – soweit EU-Haushalt betroffen)§ 299 StGB (Bestechung im geschäftlichen Verkehr)§ 108e StGB (Bestechung von Mandatsträgern)§§ 333, 334, 335a StGB (Vorteilsgewährung/Bestechung)Gesetz zur Bekämpfung internationaler Bestechung§§ 232, 233, 233a StGB (Menschenhandel)

Arbeitsrechtliche Voraussetzungen

Keine Verstöße gegen:

§ 21 SchwarzArbGAEntG (Arbeitnehmerentsendegesetz)MiLoG (Mindestlohngesetz)§ 98c AufenthG

Fachliche und organisatorische Eignung

Elektrofachkräfte für Arbeiten an elektrischen Anlagen, Beleuchtungen, Anschlussleitungen, Werbe-/FahrgastinformationsvitrinenEntsorgungsfachbetrieb gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung mit gültigem Zertifikat für jede im Angebot genannte Tätigkeit (auch für Nachunternehmer)ULV-Eintragung des Landes Berlin für Tiefbauarbeiten im Bereich öffentlicher Rad- und Gehwege (Deckenschlussarbeiten)Freischaltberechtigung am Hausanschlusskasten für ElektroarbeitenFachkundiges Personal für DUV-Strab-Unterweisung und Absturzsicherung

Versicherungen und Compliance

Haftpflichtversicherung (Nachweis vor Arbeitsbeginn): Personen-/Sachschäden mind. 2.000.000 EUR, Vermögensschäden mind. 1.000.000 EUR je Schadensfall. Deckung muss auch Rammarbeiten, Senkungen von Grundstücken, Veränderungen der Grundwasserverhältnisse und Erdrutsche infolge von Baumaßnahmen umfassen.Einhaltung BVG Supplier Code of Conduct (LkSG-bezogen)Verpflichtung gemäß BerlAVG

Referenzen

Bis zu 3 vergleichbare Referenzprojekte über Instandhaltungs-/Reparaturleistungen. Leistungszeitraum darf nicht älter als 3 Jahre sein. Pflichtangaben je Referenz: Vorhabenbezeichnung, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Kurzbeschreibung des Leistungsumfangs. Die BVG behält sich vor, telefonische Auskünfte bei den Referenzgebern einzuholen.

Referenzprojekte
maximal 3 ReferenzenZeitraum: Leistungszeitraum nicht älter als 3 Jahre

Vergleichbare Referenzprojekte über Instandhaltungs-/Reparaturleistungen an Wartehallen oder vergleichbaren Verkehrsanlagen (Metallbauarbeiten)

Vorhabenbezeichnung, Name/Anschrift des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Kurzbeschreibung des Leistungsumfangs. BVG behält sich vor, telefonische Auskünfte bei den Referenzgebern einzuholen. Falls in den letzten 6 Monaten an einer Vergabe mit Referenzen teilgenommen, kann mit Verweis darauf entfallen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Angebotsformulare und Preisblätter
Eignungsnachweise
Fachliche Qualifikationen und Zertifikate
Entsorgung und Umwelt
Konzept und Baustelleneinrichtung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR
Anschrift
10179 Berlin
Ort
10179 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bvg.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10179 Berlin
Berlin

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