TendiGo
Ausschreibungen Berlin

Rahmenvertrag - SPK - FWK - Objektplanung Gebäude und Innenräume - VgV 09-1048-26

Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Berlin, BerlinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Objektplanung Gebäude und Innenräume für mehrere Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an der denkmalgeschützten Friedrichswerderschen Kirche in Berlin-Mitte. Der Rahmenvertrag umfasst Teilleistungen der Leistungsphasen 2 und 3 sowie die Leistungsphasen 5 bis 8.

Die Planungsleistungen reichen von der Analyse und Maßnahmenpriorisierung über Ausführungsplanung, Ausschreibung und Vergabebegleitung bis zur Objektüberwachung und Dokumentation. Fachplanungen, technische Gebäudeausrüstung, Tragwerksplanung und Abstimmungen mit dem Landesdenkmalamt sind einzubeziehen.

Bewerbungen und Angebote sind bis zum 30.09.2026 um 09:00 Uhr MESZ ausschließlich über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung31. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist22. Sep. 2026
Teilnahmefrist30. Sep. 2026
Angebotsfrist30. Sep. 2026
Maßnahmenübergreifende Leistungenca. 1. Okt. – 31. Dez. 2026
Rahmenvertrag Laufzeitca. 1. Nov. 2026 – 31. Okt. 2030
Leistungszeitraum gesamtca. 1. Dez. 2026 – 30. Sep. 2029
Planungsphaseca. 1. Apr. 2027 – 30. Sep. 2028
Ausschreibung/Vergabeca. 1. Apr. – 31. Dez. 2027
Bauphaseca. 1. Apr. 2027 – 31. Dez. 2028
Verlängerung 1ca. 1. Nov. 2030 – 31. Okt. 2031
Bestätigung Einzelabrufca. 1. Nov. – 15. Nov. 2030
Einigung Leistungsänderungca. 1. Nov. – 1. Dez. 2030
Rechnungsprüfung Abschlagsrechnungca. 1. Nov. – 11. Nov. 2030
Rechnungsprüfung Teil-/Schlussrechnungca. 1. Nov. – 16. Nov. 2030
Nachtragsangebotsprüfungca. 1. Nov. – 8. Nov. 2030
Verlängerung 2ca. 1. Nov. 2031 – 31. Okt. 2032bis 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität11 Kriterien
Preis 35%Qualität 61.2%
  • Präsentation / Vorstellung25%

    Persönliches Auftreten, Kommunikationsfähigkeit, Vorstellung Auftraggebergremium, Vorstellung Projektleiter/in und stellv. Projektleiter/in, Vorstellung Unternehmen, Verfügbarkeit/Einbindung in andere Projekte, persönliche Referenzen und berufliche Erfahrungen (Umbau/Sanierung, Bauen im laufenden Betrieb, Denkmalschutz etc.)

  • Herangehensweise an das Projekt40%

    Einschätzung der projektspezifischen Rahmenbedingungen und Risiken, Lösungsvorschläge zum Umgang mit Risiken, Sicherstellung von Kosten-, Termin- und Qualitätszielen, Optimierung der Maßnahmenabfolge und Synergieeffekte

  • Honorarangebot35%

    Gesamthonorar brutto inkl. Grundleistungen, Honorarsatz, Zuschlag für Instandsetzung, Stundensätze und Nebenkosten gem. Vertragsentwurf/Kalkulationsansatz. Stundensätze fließen mit geschätztem Ansatz von 600 Std. (60 Std. Geschäftsführer/in, 180 Std. Projektbeauftragte/r, 300 Std. Dipl.-Ing., 60 Std. Techn. Zeichner/in) in die Honorarwertung ein.

Qualität: 5-stufige Punkteverteilung (hervorragend 100%, gut/vollständig 80%, zufriedenstellend 60%, ausreichend 30%, keine/falsche 0%). Preis: Volle Punktzahl (100) für günstigstes Angebot; höhere Angebote erhalten Punktabzug entsprechend prozentualer Erhöhung (Bsp.: 1.200.000 EUR = +20% → 80 Punkte). Stundensätze fließen mit geschätztem Ansatz von 600 Std. in die Honorarwertung ein.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsmethoden sind aus der Auswertungsmatrix Stufe 2 vollständig ersichtlich.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Maßnahmenübergreifende Planung

Analyse und Konkretisierung der vorhandenen Grundlagen einschließlich Ortsbesichtigungen.

Erstellung einer Maßnahmenübersicht mit Bewertung nach Priorität, Komplexität und Abhängigkeiten.

Entwicklung und Untersuchung von zwei umsetzbaren Varianten zur Bündelung und zeitlichen Einordnung der Einzelmaßnahmen einschließlich Kosten, Terminen, Risiken, betrieblichen Auswirkungen und Synergien; vergleichende Bewertung und Entscheidungsvorlage.

Ermittlung und Festlegung der erforderlichen Baustelleneinrichtung über alle Gewerke einschließlich TGA.

Erfassung der TGA-Maßnahmen und Tragwerksplanung zur Aufwandsabschätzung.

Erstellung und Fortschreibung eines Rahmenterminplans für Planung, Vergabe und Ausführung einschließlich TGA.

Erstellung einer Kostenberechnung für alle Hochbau-Einzelmaßnahmen.

Objektplanung Hochbau

Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume mit:

Teilleistungen der Leistungsphasen 2 und 3, einschließlich Vorplanung, Entwurfsplanung, Bestandsanalyse und Abstimmung mit dem LandesdenkmalamtAusführungsplanung, Leistungsphase 5Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe, Leistungsphasen 6 und 7Objektüberwachung und Dokumentation, Leistungsphase 8Erstellung von Leistungsverzeichnissen, Mitwirkung bei der Vergabe und örtlicher Bauüberwachung

Koordination und Abstimmung

Einbindung und Koordination erforderlicher Fachplanungen, insbesondere der technischen Gebäudeausrüstung und Tragwerksplanung.

Bereitstellung von Hochbauergebnissen für Fachplaner, Terminabstimmung, Schnittstellenkoordination und Überwachung der Schnittstellen während der Ausführung.

Planung und wirtschaftliche Organisation der Baustelleneinrichtung einschließlich Gerüsten, Wetterschutzdach und Schutzvorkehrungen.

Vorbereitung, Mitwirkung und Nachbereitung von Abstimmungen mit dem Landesdenkmalamt, Einholung der denkmalrechtlichen Genehmigung und Teilnahme an der öffentlich-rechtlichen Abnahme.

Sanierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen

Die Maßnahmenbeschreibung nennt unter anderem Gerüststellung, Wetterschutzdach, Baustellenbetrieb, Dachdeckung, Dachentwässerung, Dachkonstruktion, Kellersanierung, Fassaden- und Mauerwerkssanierung, Turmtreppen und Glockenstuhl, Metall- und Schlosserarbeiten, Malerarbeiten, Restaurierungsarbeiten, Fenster- und Türenabdichtung, Außenanlagen sowie elektrotechnische und sicherheitstechnische Maßnahmen. Die Liste ist nicht abschließend; weitere Maßnahmen können hinzukommen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Nachweis eines durchschnittlichen Jahresumsatzes von mindestens 100.000 € netto in den Jahren 2023 bis 2025 im Bereich Instandsetzung oder Sanierung von Bestandsgebäuden.

Vorlage von Jahresabschlüssen oder Bilanzen und eines aktuellen Haftpflichtversicherungsnachweises.

Personelle Ausstattung

Durchschnittlich mindestens vier Beschäftigte in den letzten drei Jahren, einschließlich Büroinhaber oder Büroinhaberin.

Mindestens zwei Personen mit Studienabschluss in Architektur oder vergleichbarem Fach und mindestens drei Jahren Berufserfahrung in der Objektplanung von Instandsetzungen, Sanierungen, Bauen im Bestand oder Umbauten.

Qualifikation des Projektteams

Projektleiter oder Projektleiterin:

Studienabschluss in Architektur oder vergleichbarer Abschlussmindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung von Gebäuden und Innenräumendavon mindestens drei Jahre in der Objektplanung von Instandsetzungen, Sanierungen, Bauen im Bestand oder Umbauten denkmalgeschützter Gebäude als ProjektleitungBerufserfahrung in den Leistungsphasen 3 bis 8Eintragung in einer Architektenkammer

Projektmitarbeiter oder Projektmitarbeiterin:

Studienabschluss in Architektur oder vergleichbarer Abschlussmindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Objektplanung von Instandsetzungen, Sanierungen, Bauen im Bestand oder UmbautenBerufserfahrung in den Leistungsphasen 3 bis 8

Das Team muss mindestens aus Projektleitung und Projektmitarbeitung bestehen; Doppelbenennungen sind nicht möglich.

Fachliche und organisatorische Anforderungen

Nachweis der Bauvorlagenberechtigung gemäß Berliner Bauordnung.

Erklärung über das Vorhandensein technischer Hard- und Software nach dem heutigen Stand der Technik.

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied gesamtschuldnerisch haftet und ein Projektleiter oder eine Projektleiterin als zentraler Ansprechpartner mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis benannt wird.

Eine parallele Beteiligung als Einzelbieter und als Mitglied einer Bietergemeinschaft ist ausgeschlossen.

Ausschlussgründe

Es dürfen keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe vorliegen. Dazu gehören unter anderem rechtskräftige Verurteilungen, nicht ordnungsgemäße Zahlung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen, schwere Verfehlungen, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, eine wettbewerbsverzerrende Beteiligung an der Verfahrensvorbereitung, wesentliche mangelhafte Vertragserfüllung, Täuschung oder die Unfähigkeit, geforderte Nachweise zu erbringen.

Ebenfalls zu erklären sind die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen sowie das Nichtvorliegen unzulässiger Einflussnahme, unbefugter Informationsbeschaffung und irreführender Angaben.

Referenzprojekte

Es sind zwei Referenzprojekte einzureichen. Beide müssen im Bereich Instandsetzung, Sanierung, Bauen im Bestand oder Umbau liegen, ab 2016 bis zum Veröffentlichungstag fertiggestellt sein und zusammen die Leistungsphasen 3 bis 8 abdecken.

Mindestens ein Referenzprojekt muss ein denkmalgeschütztes Gebäude betreffen. Mindestens ein Referenzprojekt muss Projektkosten von mindestens 750.000 € netto in den Kostengruppen 300 bis 400 nach DIN 276 aufweisen. Die Projekte müssen dem Bewerber eindeutig zugeordnet werden können; Referenzen von Nachunternehmen werden nicht zugelassen.

Technische Ausstattung und Nachweise

Vorlage der Studiennachweise der Beschäftigten des Projektteams, der aktuellen Haftpflichtversicherungsbescheinigung, der Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen, der Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022-576 und gegebenenfalls der Nachweise zu Bietergemeinschaften oder Nachunternehmen.

Referenzprojekte
2 ReferenzenZeitraum: ab 2016 bis zum Tag der VeröffentlichungVolumen: mindestens 750.000 € netto in den Kostengruppen 300 bis 400 für mindestens eines der Projekte

Zwei Referenzprojekte aus Instandsetzung, Sanierung, Bauen im Bestand oder Umbau, fertiggestellt ab 2016 bis zum Tag der Veröffentlichung; kumuliert müssen die Leistungsphasen 3 bis 8 bearbeitet worden sein. Mindestens ein Projekt muss denkmalgeschützte Gebäude betreffen und mindestens ein Projekt muss Projektkosten von mindestens 750.000 € netto in den Kostengruppen 300 bis 400 nach DIN 276 aufweisen.

Eindeutige Zuordnung zum Bewerber; Nachunternehmerprojekte sind nicht zugelassen. Je Referenzprojekt ist ein Referenzschreiben vorzulegen; maximal drei DIN-A4-Seiten je Referenzprojekt. Referenzen können von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft eingereicht werden. Bewertet werden unter anderem Projektleiter oder Bauherr, Gebäudenutzung, Art der Baumaßnahme, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung und Referenzschreiben.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 45%11+ · 19%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Teilnahmeantrag und Formulare
Bewerber- und Bietergemeinschaftsangaben
Finanzielle und berufliche Eignung
Referenzprojekte
Angebot und Einreichung
Mit TendiGo
Alle Vergabeunterlagen, KI-Analyse der Eignungskriterien und ein Angebots-Check — direkt zu dieser Ausschreibung.
Zur Original-Ausschreibung
Vergabeunterlagen abrufenKI prüft EignungskriterienKI hilft bei der Bewerbung
Neue passende Ausschreibungen per E-Mail
Erhalten Sie einmal pro Woche die neuen Vergabeverfahren dieser Branche per E-Mail.
Bitte geschäftliche E-Mail-Adresse (name@ihrefirma.de). Private Anbieter wie Gmail oder GMX können wir nicht benachrichtigen.
Kostenlos · jederzeit abbestellbar

Auf einen Blick

Auftraggeber
Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
10623 Berlin
Ort
10117 Berlin
Kategorie
Berlin
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bbr.bund.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
10117 Berlin
Berlin

Weitere Ausschreibungen Berlin

Alle anzeigen

Bereit für die Zukunft der Vergabe?

Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit