Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Staatlichen Bauamts Ingolstadt für den Einbau von 2 Rauchschutztüren im Stabsgebäude 74 der Wilhelm-Frankl-Kaserne in 86633 Neuburg an der Donau. Die Türen dienen der Flurabtrennung im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss.
Wichtig zu wissen: Im 1. OG wurde Asbest im Wandputz nachgewiesen. Alle Bohrarbeiten dort müssen zwingend nach TRGS 519 Nr. 2.9, BT 30 (Bohren mit Direktabsaugung) in emissionsarmer Arbeitsweise ausgeführt werden. Das verlangt vom Bieter den Nachweis einer sachkundigen verantwortlichen Person sowie einer aufsichtführenden Person mit Qualifikationsmodul Q1E.
Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis
Wertung anhand der Wertungssumme des Angebots; weitere qualitative Kriterien werden im Formblatt 227.H Gewichtung der Zuschlagskriterien beschrieben.
- Beschleunigungsregelung
Verbindliches Ende der Bauzeit beziehungsweise verkürzte Bauausführung unter Berücksichtigung der vertraglichen Vorgaben; einzureichen sind ein Bauzeitenplan mit Tätigkeiten, Anfangs- und Endterminen sowie Zwischen- und Endterminen.
Die Wertungssumme wird aus der nachgerechneten Angebotssumme unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbeträgen aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten ermittelt. Zusätzlich erhält ein Angebot einer Werkstatt für Behinderte einen Bonus von 15 % auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält dieses Angebot den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenKernleistung: Einbau von 2 Rauchschutztüren
Im Stabsgebäude 74 der Wilhelm-Frankl-Kaserne in Neuburg an der Donau sind 2 Rauchschutztüren als Flurabtrennung einzubauen:
Maße je Tür: ca. 1.985 mm x 2.695 mm, mit Seitenteil (ca. 935 mm) und Oberlicht (ca. 1.982 x 418 mm). Der lichte Durchgang muss mindestens 1.010 mm betragen. Farbton: RAL 7016 (anthrazit).
Technische Ausstattung der Türen
Verglasungsarbeiten
Lieferung, Einsetzen und Abdichten von Glasscheiben und Ausfachungen im Rahmen der Türelemente (Seitenteile und Oberlichter).
Arbeiten in asbesthaltigem Bereich (1. OG)
Im 1. OG wurde Asbest im Wandputz nachgewiesen. Alle Verankerungsarbeiten (Bohrlöcher in Wände/Decken mit asbesthaltiger Bekleidung) sind zwingend emissionsarm nach TRGS 519 Nr. 2.9, BT 30 (Bohrverfahren mit Direktabsaugung) auszuführen. Die ausführende Firma braucht dafür eine sachkundige verantwortliche Person nach TRGS 519 Nr. 5.1 / Anlage 4 Abschnitt C und eine aufsichtführende Person vor Ort mit Qualifikationsmodul Q1E nach TRGS 519 Anlage 10 – beide Qualifikationen müssen bei Angebotsabgabe bereits abgeschlossen sein.
Zusätzliche Leistungen und Rahmenbedingungen
Ausführungszeitraum: Beginn spätestens Ende KW 43/2026, Ende spätestens Ende KW 46/2026 (ca. 25 Tage Bauzeit).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenRegistereintrag und rechtliche Stellung
Der Bieter muss nachweisen, dass er im Handelsregister eingetragen ist ODER für die Leistungen in die Handwerksrolle eingetragen ist ODER bei der IHK eingetragen ist ODER zu keiner Eintragung verpflichtet ist. Es darf kein Insolvenzverfahren eröffnet/beantragt sein (bzw. es muss ein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan vorliegen), keine Liquidation laufen, keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A vorliegen, keine Eintragungen im Wettbewerbsregister bestehen und keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen.
Steuern, Abgaben und Sozialversicherung
Der Bieter muss bestätigen, dass er seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt. Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist erforderlich (auf Verlangen mit Unbedenklichkeitsbescheinigung und Lohnsummen).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre – aufgeschlüsselt nach Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen. (Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG auf Verlangen vorlegen.)
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Eingesetzte Nachunternehmer müssen entweder im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen sein oder die Voraussetzungen dafür erfüllen. Art und Umfang der Nachunternehmerleistungen sind im Angebot anzugeben (FB 233 / FB 235). Für Bietergemeinschaften gilt FB 234.
Fachkunde gemäß § 6a Abs. 3 VOB/A
Auf Verlangen der Vergabestelle ist die Fachkunde nach § 6a Abs. 3 VOB/A nachzuweisen – insbesondere durch die oben genannten Referenzen und Qualifikationsnachweise.
Vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren – z. B. Einbau von Rauchschutz- und/oder Brandschutztüren, Metallbau- und Verglasungsarbeiten im Innenbereich, idealerweise an Bestandsgebäuden mit asbesthaltigen Bauteilen
Referenzbescheinigung mit Ansprechpartner des Auftraggebers, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartiger Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmerzahl, Besonderheiten der Ausführung, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung