Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Ratingen schreibt Renaturierungsarbeiten in den Ratinger Sandbergen öffentlich aus.
Gefordert wird die schonende Entfernung von Weiden und Gehölzen im Bereich eines Gewässers, eines angrenzenden Sumpfes und eines Dammes in Südlage sowie die Abdichtung dieses Dammes. Stammholz soll vor Ort als Benjeshecke aufgeschichtet bleiben, Feinholz wird abtransportiert. Ziel ist die Förderung schutzwürdiger Vegetationsstrukturen und die Schaffung besonnter Gewässerbereiche für Amphibien.
Ort: Ratinger Sandgrube, 40882 Ratingen.
Ausführung: ab Oktober 2026 (nach Ende der Vogelschutzzeit), Fertigstellung im selben Jahr.
Verfahren: Öffentliche Ausschreibung, Zuschlag auf den niedrigsten Preis. Angebotsabgabe ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland. Eine Losaufteilung ist nicht vorgesehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wirtschaftlichstes Angebot, voraussichtlich nur Preis (Details siehe Auftragsbekanntmachung)
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Renaturierungsarbeiten
Die Leistung umfasst die schonende Entfernung von Weiden und Gehölzen im Bereich des Gewässers, des angrenzenden Sumpfes und des in Südlage gelegenen Dammes. Das Stammholz wird als Benjeshecke an einem geeigneten Ort im Gebiet aufgeschichtet und verbleibt dort. Feinholz wird abtransportiert. Der Damm ist abzudichten.
Ziel der Maßnahme ist die Förderung schutzwürdiger Vegetationsstrukturen sowie die Schaffung besonnter Gewässerbereiche, die Amphibien als Lebensraum dienen.
Einsatzanforderungen
Die Arbeiten erfolgen in feuchten und sensiblen Naturbereichen. Deshalb ist ein geeigneter Maschinenpark einzusetzen, der für solche Standorte geeignet ist. Einschlägige Erfahrungen in der Renaturierung von sensiblen Naturbereichen bzw. Schutzgebieten werden vorausgesetzt.
Erfüllungsort und Ausführungszeit
Erfüllungsort ist die Ratinger Sandgrube, 40882 Ratingen (kleines Gebiet im Ratinger Osten zwischen Waldfriedhof und A44). Die Ausführung beginnt im Oktober 2026 nach Ende der Vogelschutzzeit und soll im selben Jahr abgeschlossen werden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage und Ausschlussgründe
Die Bieter dürfen keine Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB aufweisen. Es dürfen insbesondere kein Insolvenzverfahren/Liquidation vorliegen, keine schweren Verfehlungen, keine Verurteilungen wegen u.a. Betrug, Bestechung, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung oder Menschenhandel, keine Verstöße gegen umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen sowie ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Ab einer Auftragssumme von 50.000 € fordert die Vergabestelle einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister an.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es werden keine konkreten Mindestumsätze oder Kennzahlen genannt. Im Eignungsformular ist der Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen anzugeben. Die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kann auch durch Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe, Formular 534a/534b) nachgewiesen werden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vom Bieter werden nachgewiesen:
Referenzen (auf Verlangen, bei engerer Wahl)
Mindestens 3 Referenzen unterschiedlicher öffentlicher Verwaltungen mit vergleichbaren Renaturierungsleistungen aus den letzten 3 Jahren. Je Referenz sind Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben.
Zuschlagskriterium
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt – nach den Unterlagen der Bekanntmachung wird als Wertungskriterium der niedrigste Preis herangezogen.
Besondere Hinweise
Nebenangebote sind nicht zugelassen. Eine Angebotsabgabe auf Lose ist nicht zugelassen. Die Kommunikation im Vergabeverfahren erfolgt ausschließlich über den Vergabemarktplatz Rheinland. Angebote sind nur elektronisch (in Textform, mit fortgeschrittener oder qualifizierter elektronischer Signatur bzw. Siegel) einzureichen.
Mindestens 3 Referenzen unterschiedlicher öffentlicher Verwaltungen, die Erfahrungen in der Renaturierung sensibler Naturbereiche bzw. Schutzgebiete belegen
Referenzen über vergleichbare Renaturierungsleistungen; je Referenz Angabe von Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum; nur auf Verlangen der Vergabestelle bei engerer Wahl vorzulegen