Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Stadt Borken schreibt Bauleistungen für die Renaturierung und Flutöffnung der Bocholter Aa im Stadtteil Gemen öffentlich aus.
Worum es geht
An der Bocholter Aa soll das Hochwasserrisiko gesenkt und der ökologische Zustand des Gewässers verbessert werden. Dazu werden rund 21.000 m³ Boden bewegt, ein nicht mehr genutztes Widerlager einer alten Bahnbrücke zurückgebaut, eine Flutöffnung mit zwei Rahmendurchlässen (je 5 x 1,5 m, 26 m lang) hergestellt sowie ein rund 300 m langer naturnaher neuer Gewässerlauf in einer angrenzenden Wiese angelegt.
Was gefordert wird
Erfahrene Tiefbaufirmen für Erdbau, Gewässerbau, Abbruch, Wegebau und Pflanzarbeiten. Angebote sind elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen. Frist: 11.09.2026, 11:00 Uhr. Ausführung von Oktober 2026 bis Ende Februar 2027 (ca. 5 Monate).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZiel und Hintergrund der Maßnahme
Die Stadt Borken beabsichtigt, das Hochwasserrisiko an der Bocholter Aa im Stadtteil Gemen (46325 Borken) zu senken und gleichzeitig den ökologischen Zustand des Gewässers zu verbessern.
Erfüllungsort: 46325 Borken / Borken-Gemen.
Maßnahme wird aufgrund der ökologischen Anforderungen und der großen Bodenmengen ausdrücklich nur von erfahrenen Tiefbaufirmen als geeignet angesehen.
Vorbereitende Arbeiten und Baustelleneinrichtung
Abbruch- und Rückbauarbeiten
Erdarbeiten und Bodenumlagerung
Insgesamt werden rund 21.000 m³ Boden bewegt:
Der Bodenaushub muss rückschreitend und bodenschonend vor Baubeginn abgeschlossen sein. Verwertungsnachweise sind BBodSchV-konform auf Verlangen vorzulegen.
Wasserbau – Flutöffnung und neuer Gewässerlauf
Bauwerke – Rahmendurchlässe
Wegearbeiten
Natursteinarbeiten und Strukturelemente
Pflanzmaßnahmen, Zäune und Geländer
Stundenlohnarbeiten und Sonstiges
Stundenlohnarbeiten (Maximalangaben, je 10 Stunden):
Weitere Pflichten des AN:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Eignung und Ausschlussgründe
Bieter dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB aufweisen:
Straftaten (§ 123 GWB):
Wirtschaftliche / persönliche Ausschlussgründe:
Möglichkeit der Selbstreinigung: Bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes können Nachweise über Schadensausgleich, Kooperation mit Behörden und Präventionsmaßnahmen beigefügt werden.
Pflichtnachweise:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erforderliche Nachweise:
Sicherheiten (nach Zuschlag):
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Erforderliche Nachweise:
Anforderung an die Ausführung:
Förmliche und vertragliche Anforderungen
Sprache und Form:
Preisgestaltung:
Nebenangebote:
Bietergemeinschaften:
Nachunternehmer:
Vertragsstrafe: 0,3 % des Endbetrages der Nettoabrechnungssumme pro Werktag Verzug
Bauwesenversicherung: Wird vom AG abgeschlossen, 0,3 % der Schlussrechnungssumme werden abgezogen
Öffentliche Auftragsvergabe und Präqualifikation
Teilnahmebedingungen (§ 75a GO NRW):
Für präqualifizierte Unternehmen:
Für nicht präqualifizierte Unternehmen:
Für Nachunternehmer:
Mindestens ein Referenzprojekt über vergleichbare Leistungen (Renaturierung / Gewässerbau)
Vergleichbarkeit mit der zu vergebenden Leistung (Renaturierung / Gewässerbau); Eigenerklärung/Referenzliste, nicht durch Urkunden belegt – nur auf Verlangen prüffähige Nachweise