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REZ NORD 16h JC Helmstedt

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Nord | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Helmstedt, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 9 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum Nord) sucht – im Auftrag des Jobcenters Helmstedt – einen Träger, der eine sozialpädagogische Maßnahme für schwer erreichbare junge Menschen unter 25 Jahren durchführt. Ziel ist es, diese Jugendlichen zu erreichen, zu motivieren und langfristig zu stabilisieren – etwa in Richtung Ausbildung, Arbeit oder andere Hilfesysteme.

Was wird konkret gemacht?

Aufsuchende Sozialarbeit (Streetworking, ggf. Beratungsbus)Betrieb einer niedrigschwellellen Anlaufstelle mit Café (Mo–Fr 12–17 Uhr, 16 Plätze, barrierefrei)Sozialpädagogisches Case-Management (Hilfeplan, Motivation, Krisenintervention)Netzwerkarbeit mit Jugendberufsagentur, Jugendhilfe, Schulen, Arbeitgebern etc.Vermittlung in Therapie, Wohnen, Qualifizierung oder BeschäftigungNachbetreuung bis 6 Monate nach Beschäftigungsaufnahme

Rahmenbedingungen:

Laufzeit: 16.11.2026 – 15.11.2027 (12 Monate, mit 2 Verlängerungsoptionen)Ort: HelmstedtVerfahren: Offenes Verfahren nach UVgO, Wertung nach UfAB (Qualität + Preis)Angebotsfrist: 25.08.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 9 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. August 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026 OKT JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
Veröffentlichung27. Juli 2026
Bieterfragen-Fristca. 13. Aug. 2026
Angebotsfrist25. Aug. 2026
Bindefrist25. Aug. – 16. Okt. 2026
Vertragsbeginn16. Nov. 2026
Vertragslaufzeit16. Nov. 2026 – 15. Nov. 2027
Verlängerung 116. Nov. 2027 – 15. Nov. 2028
Verlängerung 216. Nov. 2028 – 15. Nov. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • I - Auftragsbezogene Netzwerkarbeit13%
  • II - Teilnehmendenbezogene Vorgehensweise72%
  • III - Personal15%

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus Wertungskriterien II.2 und II.4.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Wertungsbereichen, Relevanzfaktoren, Bewertungsstufen (0-3) und Formel der erweiterten Richtwertmethode sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe und Ansatz

Junge Menschen unter 25 Jahren (erwerbsfähige Leistungsberechtigte und nichtleistungsbeziehende Personen)Vielfältige Problemlagen: ungesicherte Wohnsituation, Schulden, abgebrochener Behördenkontakt, familiäre Konflikte, eingeschränkte Bildungsfähigkeit, fehlende Grund-/Sozialkompetenzen, gesundheitliche Einschränkungen, SuchtverhaltenAnsatz: niedrigschwellig, aufsuchend, individuell, rechtskreisübergreifend (SGB II/III/VIII)Plattform: offene Anlaufstelle mit Café, ggf. Beratungsbus, Netzwerkarbeit

Kernleistungen

Sozialpädagogisches Case-Management: intensive Einzelberatung, Hilfeplan, Vermittlung in DritthilfenOffene Anlaufstelle/Café: Mo–Fr 12–17 Uhr, 16 Plätze, barrierefrei; warmes Essen 12–14 Uhr, Getränke zu Selbstkostenpreis, WLAN/Brettspiele/PC-ArbeitsplätzeAufsuchende Sozialarbeit: Streetworking an bekannten Treffpunkten, ggf. BeratungsbusClearing: rechtskreisübergreifende Vermittlung ins passende HilfesystemWohnsituation stabilisieren: Zugang zu Waschmaschine, Trockner, Dusche, SpindenSchlüsselkompetenzen: persönliche, soziale, methodische, interkulturelle, IT-/Medienkompetenzen; lebenspraktische FertigkeitenElternarbeit: nur mit schriftlicher EinwilligungNetzwerkarbeit: Jugendberufsagentur, Jugendhilfe, Beratungsstellen, Therapeuten, Schulen, ArbeitgeberSucht-/Schuldenprävention: allgemeine Informationen, kein personenbezogener DatenaustauschGesunde Lebensführung: Sport/Bewegung, Ernährungsberatung, Tagesstruktur, HygieneStabilisierung nach Beschäftigungsaufnahme: Nachbetreuung 6 Monate durch BezugspersonIndividuelle Teilnahmedauer: bis zu 12 Monate, Verlängerung im Einzelfall möglich

Räumliche und technische Anforderungen

Unterrichts-/Besprechungsräume (mind. 4 Personen, Datenschutz möglich)Café mit direktem Zugang aus dem öffentlichen RaumWaschmaschine, Trockner, Dusche, Spinde3 vernetzte PC-Arbeitsplätze (Office-Software, 24-Zoll-Monitor, HTML5-Browser, Virenschutz, Firewall)Beratungsbus: mind. Tisch mit 2 Sitzgelegenheiten, Laptop, Farbdrucker, Scanner

Personaleinsatz

1 Sozialpädagogin/Sozialpädagoge (oder vergleichbar qualifiziert) – Studium Sozialpädagogik/Soziale Arbeit/Heilpädagogik/Reha-/Sonderpädagogik oder Pädagogik mit Schwerpunkt; 1 Jahr Erfahrung mit Zielgruppe (bei fehlendem Schwerpunkt: 5 Jahre)Mind. 1 Person mit 1 Jahr Erfahrung in Streetworking/aufsuchender Sozialarbeit1 Person für sonstige Aufgaben (Einfühlungsvermögen)**Personal für Erzieher\*innen/Heilerziehungspfleger\*innen/Arbeitserzieher\*innen:** staatlich anerkannt + mind. 640 UE einschlägige Zusatzqualifikation; 3 Jahre Berufserfahrung mit Zielgruppe in letzten 5 JahrenMindestpersonalumfang: 39 Zeitstunden pro Woche in der MaßnahmeFestangestelltes Personal für gesamte Vertragslaufzeit (keine geringfügig Beschäftigten)Vertretungsregelung bei Urlaub/Krankheit (spätestens ab 2. Krankheitstag)Tägliche namentliche Erfassung des eingesetzten PersonalsEmpfohlen: Zusatzqualifikation als Case-Manager\*in (DGCC); wünschenswert beide Geschlechter in Sozialpädagogik-Funktion

Berichts- und Dokumentationspflichten

Hilfeplan je teilnehmender Person (laufend aktualisiert)Teilnahmebezogener Bericht alle 3 Monate + am letzten Teilnahmetag (PDF über VerBIS)Maßnahmebezogener Gesamtbericht alle 6 Monate + 4 Wochen nach MaßnahmeendeMonatlicher Nachweis Café-Besucher (Anzahl geschätzt, mit/ohne Teilnehmerstatus)Monatliche Erfassung Beratungsbus-Kontakte pro StandortMonatliche anonymisierte BetreuungslisteUnverzügliche Meldung bei Antritt/Nichtantritt; bei Abbruch schriftlicher Bericht innerhalb 1 Woche

Sicherheitsanforderungen Personal

Erweitertes Führungszeugnis bei Einstellung (max. 3 Monate alt)Keine Verurteilungen nach §§ 171, 174–180a, 181a, 182–184g, 184i–184l, 201a Abs. 3, 225, 232–233a, 234, 235, 236 StGBAktualisierung alle 3 Jahre während der Tätigkeit

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung

Gültige Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1, 178 SGB III i.V.m. AZAV (§ 5 Abs. 1)Bei Bietergemeinschaft: jedes Mitglied muss die Zulassung nachweisenNachweis auf Anforderung: Kopie des Zertifikats nebst Anlage § 5 Abs. 6 AZAV

Ausschlussgründe und Eignung

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Erklärungen in D.2, Abschnitte II.1–II.8)Keine Russland-Sanktionen nach Art. 5k VO (EU) 833/2014 (Erklärung in D.5)Ethikklausel: keine BA-Beratungstätigkeit im 18-Monats-Zeitraum vor Veröffentlichung; innerhalb 6 Monaten = absoluter Ausschluss (Erklärung in D.2.2)Kein Eintrag im Wettbewerbsregister (Abfrage vor Zuschlag, § 6 WRegG, ab Auftragswert ≥ 50.000 €)Selbstreinigung nach § 125 GWB möglichEignungsleihe für Leistungsfähigkeit zulässig; für Referenzen nur, wenn das Unternehmen die Leistung selbst erbracht hat

Berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Referenzen für vergleichbare Leistungen (Formular D.3)Zeitraum: letzte 3 JahreAnerkannte vergleichbare Maßnahmen: BvB 1 (§§ 51, 53 SGB III), BvB 2 (§ 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b i.V.m. §§ 51, 53 SGB III), BvB 3 (§ 51 SGB IX i.V.m. §§ 51, 53 SGB III), BvB-Pro (§§ 51, 53 SGB III), SGB VIII-Maßnahmen, § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III i.V.m. § 16 Abs. 1 SGB II (Aktivierung, niedrigschwellige Angebote, Jugendwerkstätten)Pflichtangaben je Referenz: Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung (inkl. §§), Vergabe-/Los-Nr., Durchführungszeitraum und -ort, Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stunden, Auftraggeber inkl. Kontaktperson und Telefon

Ausführungsbedingungen

Datenschutz nach DSGVOEinhaltung Mindestlohn und zwingende Arbeitsbedingungen (Tarifvertrag Nr. 7 für pädagogisches Personal; Vergabemindestentgeltverordnung 2023)Anti-Scientology-VerpflichtungÖkologische NachhaltigkeitMindestentgelt-Pflicht nach Vergabemindestentgeltverordnung 2023 gilt bis 31.12.2026

Personalqualifikation

**Sozialpädagog\*innen:** Studium Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Diplom/Bachelor/Master) oder Pädagogik mit Schwerpunkt; 1 Jahr Erfahrung mit Zielgruppe (bei fehlendem Schwerpunkt: 5 Jahre)**Erzieher\*innen/Heilerziehungspfleger\*innen/Arbeitserzieher\*innen:** staatlich anerkannt + mind. 640 UE Zusatzqualifikation; 3 Jahre Berufserfahrung mit Zielgruppe in letzten 5 Jahren**Ausnahme Erzieher\*innen:** 4 Monate in Sozialpädagogik-Funktion im Auftrag der BA innerhalb der letzten 3 JahreSonstiges Personal: Einfühlungsvermögen in die ZielgruppeMind. 1 Person mit 1 Jahr Erfahrung in Streetworking/aufsuchender SozialarbeitErweitertes Führungszeugnis (max. 3 Monate alt, Aktualisierung alle 3 Jahre)Festangestelltes Personal; professionsgerechte Vertretung ab 2. Krankheitstag, bei >3 Wochen zwingend

Bietergemeinschaften

Bei BG: jedes Mitglied muss Trägerzulassung und Eigenerklärungen einzeln vorlegen (D.2, D.2.1, D.2.2, D.5)Mindestens ein Mitglied muss Leistungsfähigkeit (Referenzen) aufweisen; Gesamtkapazität zähltBevollmächtigtes Mitglied: Erklärung D.1 und D.3; weitere Erklärungen je Mitglied

Bevorzugte Bieter (Inklusionsbetriebe)

Inklusionsbetriebe nach § 215 SGB IX werden bevorzugt (§§ 224, 241 Abs. 3 SGB IX)Voraussetzung: alle BG-Mitglieder und Unterauftragnehmer sind InklusionsbetriebeBei UVgO: Vorrang bei ≤ 15 % höherem PreisNachweis nicht älter als 1 Jahr bei Zuschlag
Referenzprojekte
bis zu 6 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre (zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe)Volumen: nicht spezifiziert; Anzahl Plätze/Teilnehmende/Stunden pro Referenz anzugeben

Vergleichbare Leistungen zur Förderung schwer erreichbarer junger Menschen (§ 16h SGB II) oder anerkannte vergleichbare Maßnahmen (z. B. BvB 1/2/3, BvB-Pro, Maßnahmen nach SGB VIII, Aktivierung/niedrigschwellige Angebote/Jugendwerkstätten nach § 45 SGB III i.V.m. § 16 SGB II)

Nachweis über Formular D.3 inkl. Auftraggeber, Kontaktperson und Telefonnummer; bei Eignungsleihe für Referenzen muss das leihende Unternehmen die Leistung selbst erbracht haben

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 18%4–10 · 66%11+ · 16%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflicht-Formulare und Erklärungen (mit dem Angebot einzureichen)
Fachliches Angebot und Konzepte
Auf Anforderung nachzureichen
Vor der Abgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum Nord | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
30147 Hannover
Ort
30147 Stadt Helmstedt
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
30147 Stadt Helmstedt
Niedersachsen

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