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REZ NRW 16h Jobcenter Rhein-Berg

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Wermelskirchen, Stadt Burscheid und Stadt Leichlingen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 28 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum NRW) schreibt für das Jobcenter Rhein-Berg eine Maßnahme nach § 16h SGB II zur Förderung schwer zu erreichender junger Menschen aus. Die Leistung ist in drei Lose aufgeteilt und umfasst je Los den Betrieb eines niedrigschwelligen Angebots (Streetworking, Einzelfung, Café/Treff) in den Städten Wermelskirchen, Burscheid und Leichlingen.

Insgesamt stehen rund 35 Plätze zur Verfügung. Die Vertragslaufzeit beginnt am 04.01.2027 und endet am 03.01.2028, mit zwei Optionszeiträumen von je 12 Monaten.

Angebote müssen elektronisch über das Vergabeportal evergabe-online.de (ID 888910) bis spätestens 07.10.2026 um 10:00 Uhr MESZ eingereicht werden.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 28 Tage bis zur Angebotsfrist — 07. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Veröffentlichung8. Sep. 2026
Unterlagen aktualisiert8. Sep. 2026
Bieterfragen-Fristca. 25. Sep. 2026
Angebotsfrist7. Okt. 2026
Bindefrist7. Okt. – 14. Dez. 2026
Einspruchsfristca. 7. Okt. – 22. Okt. 2026
Vertragslaufzeit4. Jan. 2027 – 3. Jan. 2028
Verlängerung 14. Jan. 2028 – 3. Jan. 2029
Verlängerung 24. Jan. 2029 – 3. Jan. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode6 Kriterien
  • Wertungsbereich I - Auftragsbezogene Netzwerkarbeit15%

    Bewertungsbereich für die auftragsbezogene Netzwerkarbeit mit den zugehörigen Wertungskriterien.

  • Wertungsbereich II - Organisation und Durchführungsqualität65%

    Bewertungsbereich für Organisation und Durchführungsqualität der Maßnahme.

  • Wertungsbereich III - Personal20%

    Bewertungsbereich für den Personaleinsatz.

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Korridor: führende Kennzahl bis führende Kennzahl minus 10%. Innerhalb des Korridors entscheidet die Gesamtpunktzahl der Entscheidungskriterien II.1, II.2 und II.4, danach der niedrigere Preis, dann Auslosung.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungspunkten (Relevanzfaktoren), die Bewertungsmethodik (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) und die 4-stufige Bewertungsskala sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielsetzung und Zielgruppe

Intensive sozialpädagogische Maßnahme (Case-Management) zur Unterstützung schwer erreichbarer junger Menschen unter 25 Jahren mit multiplen Problemlagen.

Ziele:

Überwindung individueller Hemmnisse(Wieder-)Inanspruchnahme von GrundsicherungsleistungenMotivation für Qualifikation und ArbeitsaufnahmeAufbau einer TagesstrukturNachhaltige Integration

Zielgruppe: Junge Menschen unter 25 Jahren, die vom regulären Hilfesystem nicht erreicht werden.

Kernbestandteile der Maßnahme

Die Maßnahme umfasst folgende inhaltliche Bausteine (gelten für alle Lose):

Einzelfung/Case-Management: Individuelle Beratung, Betreuung, Krisenintervention, Begleitung bei Behörden/SozialleistungenAufsuchende Sozialarbeit (Streetworking): Kontaktaufnahme an üblichen Aufenthaltsorten wie JugendtreffpunktenPeercoaching/Peer-Education: Gewinnung stabilisierter Teilnehmender zur Ansprache weiterer junger MenschenCafé/Treff als niedrigschwellige Anlaufstelle: Offener Zugang, Kommunikation, Alltagshilfen, Bürokratie-Unterstützung; ausgestattet mit Küche, WLAN, PCs, Waschmaschine/Trockner, DuscheSchlüsselkompetenzförderung: Persönliche, soziale, methodische, Diversity-, Ökologie- und LernkompetenzenElternarbeit: Einbezug von Eltern/Erziehungsberechtigten mit schriftlicher EinwilligungNetzwerkarbeit: Aufbau und intensive Pflege regionaler Kooperationen (Jugendhilfe, Schulen, Therapie, Sucht-/Schuldnerberatung, Arbeitgeber etc.)Sucht- und Schuldenprävention: Allgemeine Informationen (keine personenbezogenen Daten)Grundlagen gesunder Lebensführung: Ernährung, Bewegung, Hygiene, TagesstrukturBewältigung prekärer Wohnsituationen: Unterstützung bei Wohnungssicherung, Vermittlung NotunterkunftDigital unterstützte Durchführung: Webbasiert, E-Learning, Videotelefonie, Lernplattformen

Rahmenbedingungen

Gilt für alle Lose:

Vertragslaufzeit: 04.01.2027 bis 03.01.2028 (ca. 12 Monate)1. Optionszeitraum: 04.01.2028 bis 03.01.20292. Optionszeitraum: 04.01.2029 bis 03.01.2030Öffnungszeiten Café/Treff: Mo–Fr (ohne nähere Uhrzeitangabe)Maßnahmefreie Tage: 24. und 31. DezemberIndividuelle Teilnahmedauer je Person: Regelfall 6–12 Monate, Verlängerung im Einzelfall möglichNachbetreuung/Stabilisierung: 6 Monate nach Aufnahme einer Beschäftigung oder arbeitsmarktpolitischen MaßnahmeGesamtumfang: Ca. 35 Plätze (15 + 10 + 10)Berechnungsformel Preis: Monatspreis je Platz × Platzzahl × 12 Monate (Schwankungsbereich 10%)

Dokumentations- und Nachweispflichten

Während der Durchführung sind folgende Nachweise/Dokumentationen zu erbringen (gelten für alle Lose):

Entwicklungspläne je teilnehmender Person (laufend)Monatliche Teilnahmenachweise je PersonTeilnahmebezogene Berichte (alle 3 Monate sowie am letzten Tag der Teilnahme)Maßnahmebezogene Gesamtberichte (nach Hälfte der Maßnahmedauer sowie 4 Wochen nach Ende)Förder-, Qualifizierungs-, Schulungs- oder Eingliederungsplan je Person

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachkundigkeit und Trägerzulassung

Nachweis einer gültigen Trägerzulassung gemäß §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (AZAV-Zulassung) für den einschlägigen Fachbereich nach § 5 Abs. 1 AZAV.

Bei Bietergemeinschaften: jedes Mitglied muss über die Trägerzulassung verfügenSpätestens 5 Arbeitstage vor Maßnahmebeginn nachzuweisen, eine ortsbezogene Zulassung kann ggf. spätestens zum Maßnahmebeginn erfolgenKopie des Zertifikats nebst Anlage (§ 5 Abs. 6 AZAV) ist auf Anforderung nachzureichen

Leistungsfähigkeit über Referenzen

Nachweis durch Referenzen über vergleichbare Aufträge innerhalb der letzten 3 Jahre.

Vergleichbare Leistungen: Maßnahmen mit Aktivierung von Jugendlichen und sozialpädagogischer UnterstützungKonkrete Anzahl der Referenzen, Mindestauftragswerte etc. sind den Vergabeunterlagen zu entnehmenBei Bietergemeinschaften kann die Leistungsfähigkeit insgesamt bei mindestens einem Mitglied vorliegenReferenzen Dritter nur über Eignungsleihe nutzbar, wenn diese die Leistung auch tatsächlich erbringenZuschlagsauswahlkriterium: `slc-abil-ref-services` (Eignung und Referenzen für Dienstleistungen)

Ausschlussgründe und Eigenerklärungen

Folgende Ausschlussgründe und Erklärungen sind zu beachten (gelten für alle Lose):

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB (Eigenerklärungen gemäß Datei D.2)Keine strafrechtliche Verurteilung, Entrichtung von Steuern/Sozialversicherungsbeiträgen, keine Insolvenz, keine schweren beruflichen Verfehlungen, keine wettbewerbsverzerrenden AbsprachenEinhaltung sozial- und arbeitsrechtlicher Verpflichtungen (AEntG, MiLoG, LkSG, BTTG)Keine Verfehlungen bei früheren öffentlichen Aufträgen (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB)Ggf. Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB)Datenschutzverpflichtungen (DSGVO, Art. 32)Einhaltung MindestarbeitsbedingungenAbwehr von Einflüssen der Scientology-OrganisationÖkologische Nachhaltigkeit (§ 4 Abs. 4 Umwelt-/Klimaschutz)Russland-Sanktionen: Erklärung gemäß Art. 5k EU-VO 833/2014 (Datei D.5)Ethikklausel: Keine Beratertätigkeit für die BA im relevanten Zeitraum (Datei D.2.2)

Personalqualifikation

Anforderungen an das sozialpädagogische Fachpersonal (gelten für alle Lose):

Abschluss: Studium Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Diplom, Bachelor, Master); ggf. mit Ergänzungsfächern/SchwerpunktenErsatzqualifikationen: Staatlich anerkannte Erziehungsberufe (Jugend-/Heimerziehung, Heilerziehungspflege) mit einschlägiger Zusatzqualifikation (≥640 U-Stunden) oder staatlich anerkannte Arbeitserzieher*innenBerufserfahrung: Mindestens 1 Jahr Erfahrung mit der Zielgruppe (junge Menschen) innerhalb der letzten 5 Jahre; Ersatz möglich durch 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im BA-Auftrag (letzte 3 Jahre)Spezialqualifikation: Mindestens ein*e Sozialpädagog*in mit mindestens 1 Jahr Erfahrung im Streetworking/aufsuchende Sozialarbeit; Zusatzqualifikation Case-Management (DGCC) empfohlenMentoring-Regelung: Berufsanfänger*innen möglich, wenn durchgängig mind. ein*e Mentor*in mit ≥2 Jahren Berufserfahrung vorhandenFührungszeugnis: Keine Verurteilung wegen §§ 174–180, 182 StGB; max. 3 Monate alt bei Einsatz; Aktualisierung alle 3 JahreFestangestelltes Personal: Verträge müssen gesamte Vertragslaufzeit abdecken; Minijobs ausgeschlossenVertretung: Durchgängige Vertretung bei Urlaub/Krankheit; spätestens am 2. Krankheitstag sicherzustellen

Räumlichkeiten und technische Ausstattung

Anforderungen an die Räumlichkeiten und Ausstattung (gelten für alle Lose):

Erforderliche Räume (Unterricht, Besprechung, Café/Treff) in geeigneter Größe und AusstattungGgf. Barrierefreiheit (gemäß Leistungsverzeichnis – bei den hier ausgeschriebenen Losen entfällt Barrierefreiheit)Einhaltung Arbeitsstättenverordnung, Brandschutz, LandesbauordnungPC-Arbeitsplätze/sächliche und technische Ausstattung gemäß LeistungsbeschreibungNachweis der Räumlichkeiten 4 Wochen vor Maßnahmebeginn (bzw. 5 Arbeitstage nach Zuschlag bei kürzerer Frist)

Mindestentgelt und Tariftreue

Verbindliche Einhaltung von Mindestentgelt-Regelungen:

Vergabemindestentgeltverordnung 2023 (gilt bis 31.12.2026)§ 185 SGB III und AEntGMindestentgelt für pädagogisches Personal mit formaler Qualifikation: ab 01.02.2023: 18,41 €; ab 01.01.2024: 19,15 €; ab 01.01.2025: 19,96 €; ab 01.01.2026: 20,86 € (brutto/Std.)Mindestentgelt allgemein: ab 01.02.2023: 17,87 €; ab 01.01.2024: 18,58 €; ab 01.01.2025: 19,37 €; ab 01.01.2026: 20,24 € (brutto/Std.)Tariftreueversprechen nach § 4a BTTG (entfällt bei Zertifizierung nach § 10 Abs. 1 BTTG)
Referenzprojekte
nicht näher spezifiziert – den Vergabeunterlagen zu entnehmen ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 JahreVolumen: nicht angegeben

Vergleichbare Leistungen mit Aktivierung von Jugendlichen und sozialpädagogischer Unterstützung

Maßnahmen zur Förderung schwer erreichbarer junger Menschen gemäß § 16h SGB II; bei Bietergemeinschaften können Referenzen von einem Mitglied stammen oder über Eignungsleihe durch Unterauftragnehmer nachgewiesen werden; Kontaktdaten freiwillig, aber ohne diese Angaben keine Prüfung der Leistungsfähigkeit möglich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 39%4–10 · 37%11+ · 24%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Pflichtformulare zur Angebotsabgabe
Konzepte und Preisangaben
Eignungsnachweise (Referenzen & Trägerzulassung)
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Wermelskirchen, Stadt Burscheid und Stadt Leichlingen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Wermelskirchen, Stadt Burscheid und Stadt Leichlingen
Nordrhein-Westfalen

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