Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesagentur für Arbeit (Regionales Einkaufszentrum NRW) schreibt für das Jobcenter Rhein-Berg eine Maßnahme nach § 16h SGB II zur Förderung schwer zu erreichender junger Menschen aus. Die Leistung ist in drei Lose aufgeteilt und umfasst je Los den Betrieb eines niedrigschwelligen Angebots (Streetworking, Einzelfung, Café/Treff) in den Städten Wermelskirchen, Burscheid und Leichlingen.
Insgesamt stehen rund 35 Plätze zur Verfügung. Die Vertragslaufzeit beginnt am 04.01.2027 und endet am 03.01.2028, mit zwei Optionszeiträumen von je 12 Monaten.
Angebote müssen elektronisch über das Vergabeportal evergabe-online.de (ID 888910) bis spätestens 07.10.2026 um 10:00 Uhr MESZ eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertungsbereich I - Auftragsbezogene Netzwerkarbeit15%
Bewertungsbereich für die auftragsbezogene Netzwerkarbeit mit den zugehörigen Wertungskriterien.
- Wertungsbereich II - Organisation und Durchführungsqualität65%
Bewertungsbereich für Organisation und Durchführungsqualität der Maßnahme.
- Wertungsbereich III - Personal20%
Bewertungsbereich für den Personaleinsatz.
Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Korridor: führende Kennzahl bis führende Kennzahl minus 10%. Innerhalb des Korridors entscheidet die Gesamtpunktzahl der Entscheidungskriterien II.1, II.2 und II.4, danach der niedrigere Preis, dann Auslosung.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZielsetzung und Zielgruppe
Intensive sozialpädagogische Maßnahme (Case-Management) zur Unterstützung schwer erreichbarer junger Menschen unter 25 Jahren mit multiplen Problemlagen.
Ziele:
Zielgruppe: Junge Menschen unter 25 Jahren, die vom regulären Hilfesystem nicht erreicht werden.
Kernbestandteile der Maßnahme
Die Maßnahme umfasst folgende inhaltliche Bausteine (gelten für alle Lose):
Rahmenbedingungen
Gilt für alle Lose:
Dokumentations- und Nachweispflichten
Während der Durchführung sind folgende Nachweise/Dokumentationen zu erbringen (gelten für alle Lose):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkundigkeit und Trägerzulassung
Nachweis einer gültigen Trägerzulassung gemäß §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (AZAV-Zulassung) für den einschlägigen Fachbereich nach § 5 Abs. 1 AZAV.
Leistungsfähigkeit über Referenzen
Nachweis durch Referenzen über vergleichbare Aufträge innerhalb der letzten 3 Jahre.
Ausschlussgründe und Eigenerklärungen
Folgende Ausschlussgründe und Erklärungen sind zu beachten (gelten für alle Lose):
Personalqualifikation
Anforderungen an das sozialpädagogische Fachpersonal (gelten für alle Lose):
Räumlichkeiten und technische Ausstattung
Anforderungen an die Räumlichkeiten und Ausstattung (gelten für alle Lose):
Mindestentgelt und Tariftreue
Verbindliche Einhaltung von Mindestentgelt-Regelungen:
Vergleichbare Leistungen mit Aktivierung von Jugendlichen und sozialpädagogischer Unterstützung
Maßnahmen zur Förderung schwer erreichbarer junger Menschen gemäß § 16h SGB II; bei Bietergemeinschaften können Referenzen von einem Mitglied stammen oder über Eignungsleihe durch Unterauftragnehmer nachgewiesen werden; Kontaktdaten freiwillig, aber ohne diese Angaben keine Prüfung der Leistungsfähigkeit möglich