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REZ NRW 16k JC Gelsenkirchen

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Gelsenkirchen, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 27 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht

Der Regionale Einkaufszentrum NRW der Bundesagentur für Arbeit vergibt im offenen Verfahren einen Rahmenvertrag über die individuelle ganzheitliche Betreuung nach § 16k SGB II für das Jobcenter Gelsenkirchen. Ziel ist es, arbeitsuchende Menschen mit vielfältigen Problemlagen beim Aufbau ihrer Beschäftigungsfähigkeit zu unterstützen und sie – wo möglich – in Ausbildung oder Arbeit zu begleiten.

Was zu tun ist

Maßnahme für ca. 37 Plätze am Standort Gelsenkirchen konzipieren und durchführen.Einzelcoaches stellen (Sozialpädagog:innen, optional Psycholog:innen) und bei Bedarf ein Beratungsfahrzeug sowie eine offene Anlaufstelle vorhalten.Ein Konzept (max. 10 Seiten) zur Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren, zur teilnahmeorientierten Durchführung, zum Übergangsmanagement und zum Personaleinsatz einreichen.Trägerzulassung nach AZAV (§ 178 SGB III) nachweisen sowie mehrere Eigenerklärungen (Ausschlussgründe, Ethikklausel, Russland-Sanktionen, Mindestentgelt) abgeben.Preisblatt mit Monatspreis je Platz abgeben.

Wichtige Fristen

Angebotsfrist: 06.10.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die e-Vergabe-Plattform).Bindefrist: 14.12.2026.Vertragslaufzeit: 04.01.2027 – 03.01.2028 (mit zwei Verlängerungs-Optionen um je 12 Monate).
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 27 Tage bis zur Angebotsfrist — 06. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP DEZ
Bieterfragen-Fristca. 22. Sep. 2026
Angebotsfrist6. Okt. 2026
Bindefrist6. Okt. – 14. Dez. 2026
Vertragslaufzeit4. Jan. 2027 – 3. Jan. 2028
Verlängerung 14. Jan. 2028 – 3. Jan. 2029
Verlängerung 24. Jan. 2029 – 3. Jan. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode5 Kriterien
  • Wertungsbereich I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren25%

    Strategische Zusammenarbeit mit regionalen Netzwerkakteuren zur erfolgreichen Durchführung der Maßnahme

  • Wertungsbereich II - Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität65%

    Inhaltliche und konzeptionelle Qualität der Maßnahmendurchführung

  • Wertungsbereich III - Personaleinsatz10%

    Qualifikation und Organisation des eingesetzten Personals

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 1: Kennzahl ermitteln. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes und Kennzahl minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden anhand der Gesamtpunktzahl der Entscheidungskriterien I.1, II.1 und II.2 verglichen. Bei Punktgleichheit entscheidet der niedrigere Preis.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Wertungsbereiche, Relevanzfaktoren (Gewichtungspunkte), die Bewertungsstufen (0-3 Punkte) und die Berechnungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gegenstand und Zielsetzung

Was zu leisten ist

Konzeption und Durchführung der individuellen ganzheitlichen Betreuung nach § 16k SGB II für ca. 37 Plätze am Standort Gelsenkirchen.Ziel: Aufbau und Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB); bei jungen Menschen zusätzlich Entwicklung der Ausbildungsfähigkeit.Unterstützung bei psychosozialen, gesundheitlichen und sonstigen Problemlagen, die einer Eingliederung in Arbeit entgegenstehen.Übergangsmanagement in Ausbildung oder Beschäftigung sowie nachgehende Betreuung während der Beschäftigung.

Rahmenbedingungen

Maßnahmeort: Stadt Gelsenkirchen (DEA32).Bedarfsträger: Jobcenter Gelsenkirchen (koordinierend); weitere Agenturen für Arbeit und Jobcenter ergeben sich aus dem Losblatt.Vertragslaufzeit: 04.01.2027 – 03.01.2028, mit zwei Optionszeiträumen bis 03.01.2030.

Aufgaben des Coaching-Personals

Kernaufgaben der Coaches

Beratung, Betreuung und Begleitung der Teilnehmenden.Einbeziehung des persönlichen Umfelds / der Bedarfsgemeinschaft.Alltagshilfen (ÖPNV, Umgang mit Geld, Behördengänge).Krisenintervention.Unterstützung bei psychosozialen Problemen, Sucht, Schulden und gesundheitlichen Fragen.Aufbau beruflicher Handlungskompetenzen.Heranführung an Ausbildung und Begleitung während der Ausbildung.Beschäftigungs- und ausbildungsbegleitende Betreuung.Lotsen- und Koordinierungsfunktion zu Leistungen Dritter.

Pflicht-Förderinhalte

Kompetenzbilanzierung.Übergangsmanagement.

Optionale Förderinhalte (bei Bedarf)

Schlüsselkompetenzen, Grundlagen gesunder Lebensführung, Kinderbetreuung, wirtschaftliches Verhalten, Sucht- und Schuldenprävention, Bewältigung prekärer Wohnsituationen.

Dauer und Betreuungssettings

Regelmäßige Teilnahmedauer: 6 Monate, verlängerbar durch Bedarfsträger auf bis zu 12 Monate.Verlängerung nach Beschäftigungsaufnahme: bis zu 9 Monate über den Wegfall der Hilfebedürftigkeit hinaus (Bedarfsträger entscheidet).Verlängerung nach Ausbildung: bis zu 12 Monate nach Ausbildungsende, sofern keine unmittelbar anschließende Beschäftigung aufgenommen wird.Vorrangig Präsenz (ortsabhängig); ergänzend datenschutzkonforme digitale Formate (ortsunabhängig).Keine Gruppenmaßnahmen.Offene Anlaufstelle / Jobcafé (soweit im Losblatt gefordert): mind. 39 Std./Woche (Mo–Do 09:00–17:00, Fr 09:00–16:00).Beratungsfahrzeug (soweit im Losblatt gefordert).

Pflichtunterlagen nach Zuschlag

Folgende Unterlagen werden nach Zuschlagserteilung fällig (nicht mit dem Angebot):

F.1 – Gesamtübersicht Personaleinsatz: spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn.F.8 – Erhebungsbogen Bankverbindung und Kontaktperson: spätestens 5 Arbeitstage nach Zuschlagserteilung.Trägerzulassung (§ 178 SGB III): bis spätestens zum Maßnahmebeginn.R.1 – Räumlichkeiten: 4 Wochen vor Maßnahmebeginn (bei >4 Wochen Vorlauf) bzw. 5 Arbeitstage nach Zuschlag (bei <4 Wochen Vorlauf).F.2.1 – Informationsblatt und Flyer: spätestens 4 Wochen vor Maßnahmebeginn.Erreichbarkeitsangaben (postalisch/telefonisch): spätestens 2 Wochen vor Maßnahmebeginn.Imagefilm (90–120 Sekunden): spätestens 4 Wochen nach Maßnahmebeginn; Treatment vorher zur Abstimmung.

Während der Maßnahme: tägliche namentliche Personalerfassung, fortlaufender Betreuungsplan (mind. vierteljährlich mit Bedarfsträger), F.5.13 – Teilnahmebezogener Bericht, Gesamtbericht.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung

Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III (AZAV) – Nachweis in D.2.Berufliche Leistungsfähigkeit über Referenzen zu vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre – Nachweis in D.3 (nur vom bevollmächtigten Mitglied der Bietergemeinschaft, zusammengefasst).

Ausschlussgründe (Negativkriterien)

Keine Ausschlussgründe nach §§ 123 oder 124 GWB (Erklärungen II.1–II.8 in D.2).Bei vorliegenden Ausschlussgründen: Nachweis von Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB möglich.Russland-Sanktionen (Art. 5k VO (EU) 833/2014): keine russischen Beteiligungen / Unterauftragnehmer >10 % des Auftragswerts; Erklärung in D.5.Ethikklausel: keine Tätigkeit als Beratungs-/ausführende Firma für die BA innerhalb von 18 Monaten vor Veröffentlichung (im selben Bereich) bzw. 6 Monaten vor Veröffentlichung (unabhängig vom Bereich); Erklärung in D.2.2.Wettbewerbsregister: Auskunft wird vor Zuschlag eingeholt (§ 6 WRegG, ab Auftragswert 50.000 €).

Bieterstruktur

Einzelbieter, Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer zugelassen.Bei Bietergemeinschaften: bevollmächtigtes Mitglied benennen; jedes Mitglied reicht D.2.1, D.2.2 und D.5 separat ein.Eignungsleihe möglich (§ 34 UVgO / § 47 VgV); fehlende Eignung eines Mitglieds führt zum Ausschluss der gesamten Bietergemeinschaft.Bevorzugte Bieter nach §§ 224, 241 SGB IX (Inklusionsbetriebe nach § 215 SGB IX) erhalten den Zuschlag, wenn ihr Wertungspreis max. 15 % über dem wirtschaftlichsten nicht bevorzugten Bieter liegt.

Anforderungen an das Personal

Coaches / sozialpädagogische Fachkräfte

Mindestens Fachhochschul-/Bachelorabschluss (NQ 6 DQR) in Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik – oder vergleichbares Profil mit entsprechenden Ergänzungsfächern.Pädagog:innen ohne diese Ergänzungsfächer: mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 Jahren.Ersatzweise: staatlich anerkannte Erziehungsberufe mit einschlägiger Zusatzqualifikation (mind. 640 UE) und 1 Jahr Berufserfahrung.Alternativ: 4 Monate Tätigkeit als sozialpädagogische Fachkraft im Auftrag der BA innerhalb der letzten 3 Jahre.

Psycholog:innen (wenn im Losblatt vorgesehen)

Hochschulabschluss in Psychologie (Diplom oder Master).Mind. 1 Jahr Berufserfahrung mit der Zielgruppe in den letzten 5 Jahren.

Allgemeine Personalanforderungen

Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate bei Einsatzbeginn; Aktualisierung alle 3 Jahre.Keine Verurteilungen wegen Straftaten nach §§ 174–180, 182 StGB.80 % der Personalkapazität fest angestellt, max. 20 % Honorarkräfte.Mind. 1/3 des Personals pro Vertragsjahr mind. 3 Kalendertage Weiterbildung.Vertretungsregelung ist sicherzustellen.
Referenzprojekte
nicht beziffert ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 3 Jahre

Vergleichbare Leistungen: Maßnahmekombinationen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III i.V.m. § 16 Abs. 1 S. 1 SGB II, die neben Aktivierung und Vermittlung auch nachgehende Betreuung während Beschäftigung umfassen; Maßnahmen zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen nach § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III bzw. § 16 Abs. 1 S. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 SGB III; oder sonstige Maßnahmen mit Inhalten, die mit der Leistungsbeschreibung (B.2) vergleichbar sind.

Nachweis in D.3; bei Bietergemeinschaften zusammengefasst durch bevollmächtigtes Mitglied; Eignungsleihe möglich (§ 34 UVgO / § 47 VgV); freiwillige Kontaktpersonen für Rückfragen (ohne diese Angabe keine Prüfung möglich).

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 36%4–10 · 38%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Pflicht-Formulare und Eigenerklärungen
Fachliche Nachweise
Konzept und Preis
Formale Anforderungen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Gelsenkirchen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Gelsenkirchen
Nordrhein-Westfalen

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