REZ NRW 45ind JC Hagen
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bundesagentur für Arbeit vergibt Los 1 als Rahmenvertrag für eine individuelle Arbeitsförderungsmaßnahme namens Job-Speed-Dating. Die Leistung umfasst eine Vorbereitungsmaßnahme und eine eintägige Großveranstaltung mit Kurzgesprächen zwischen Teilnehmenden und regionalen Arbeitgebern.
Das Angebot enthält das ausgefüllte Preisblatt, die vorgeschriebenen Formulare und Erklärungen sowie ein separates Konzept. Es ist bis zum 26.11.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über AnA-Web einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Auftragsbezogene Zusammenarbeit15%
Wertungsbereich I. Bewertet werden die Benennung der einzubindenden regionalen Arbeitgeber und das Vorgehen zu deren Gewinnung.
- Strategische Vorgehensweise15%
Wertungsbereich II. Bewertet werden Teilnahmemotivation und Einbindung der Arbeitgeber anhand konkreter Beispiele.
- Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität40%
Wertungsbereich III. Bewertet werden Vorbereitungsmaßnahme und Großveranstaltung.
- Bisherige Erfolge und Qualität30%
Wertungsbereich IV. Bewertet wird die Beurteilung der Vertragsausführung auf Basis der Erkenntnisse der Vergabestelle aus vergleichbaren Maßnahmen (keine Konzeptausführungen gefordert).
Erweiterte Richtwertmethode (analog UfAB 2018.04). Schritt 1: Kennzahl = Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis x 100 (kaufmännisch auf 2 Dezimalstellen gerundet). Leistungspunkte je Wertungsbereich = gewichteter Mittelwert der Wertungspunkte (0-3) x 100 (max. 300) x Gewichtungspunkte des Bereichs. Schritt 2: Korridor von der Kennzahl des führenden Angebots bis zur Kennzahl des führenden Angebots minus 10 %. Schritt 3: Angebote im Korridor gelten als gleichwertig; Entscheidung nach Gesamtpunktzahl aus I.1, III.1, III.2 und IV.1, danach preisgünstigeres Angebot. Angebote mit weniger als 85 % der Punkte in den Wertungsbereichen I bis III werden ausgeschlossen. Wertungspreis ist der Losgesamtpreis (brutto).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtauftrag und Durchführungszeitraum
Das einzige Los umfasst zwei zusammengehörige Leistungspositionen: eine Vorbereitungsmaßnahme und eine eintägige Großveranstaltung. Beide sind für Hagen vorgesehen.
Der Vertragszeitraum reicht vom 05.04.2027 bis 29.04.2027. Die Vorbereitungsmaßnahme ist vom 05.04. bis 26.04.2027 vorgesehen, ihr Zuweisungskorridor endet am 23.04.2027. Die Großveranstaltung wird am 29.04.2027 durchgeführt.
Vorbereitungsmaßnahme
Für die Vorbereitungsmaßnahme sind insgesamt 135 Teilnehmende, mindestens 95 Teilnehmende und eine maximale Gruppengröße von 100 vorgesehen. Je Teilnehmender sind ein bis drei Präsenztage, im Durchschnitt zwei, vorgesehen. Die individuelle Zuweisungsdauer beträgt in der Regel eine Woche; aus den Mengen ergeben sich 190 bis 405 zu vergütende Tagespauschalen.
Die Vorbereitung umfasst:
Die Präsenzzeit ist auf maximal neun Stunden je Tag begrenzt.
Eintägige Großveranstaltung
Die Großveranstaltung umfasst insgesamt 110 Teilnehmende, mindestens 77 Teilnehmende und eine maximale Gruppengröße von 80. Jede teilnehmende Person hat einen Präsenztag; daraus ergeben sich 77 bis 110 Tagespauschalen. Der Betreuungsschlüssel beträgt 1:10.
Die Veranstaltung findet in repräsentativen Räumlichkeiten statt, die im Losblatt beispielhaft als Stadthalle, SIHK, Agenturmark oder Fern-Uni genannt werden. Vorgesehen sind:
Die Zielgruppe ist im Losblatt uneinheitlich angegeben: Einerseits werden speziell Frauen sowie alle Geschlechter genannt, andererseits ausschließlich erwerbsfähige und/oder arbeitssuchende Frauen, vorwiegend in Teilzeit und gegebenenfalls mit Migrationshintergrund.
Personal und laufende Organisation
Für die Leistung sind Jobcoaches, gegebenenfalls Integrationscoaches sowie Personal für Verwaltung, technischen Support und digitale Inhalte einzusetzen. Für die Vorbereitungsmaßnahme ist je ein Integrationscoach für Ukrainisch und Arabisch vorgesehen, für die Großveranstaltung jeweils zwei.
Mit dem Bedarfsträger ist während der Vorbereitung wöchentlich mindestens ein Stunde abzustimmen. Eine Sprechzeit ohne Terminvereinbarung ist mindestens zwei Stunden pro Woche anzubieten. Das Personal ist montags bis donnerstags von 8:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 15:00 Uhr erreichbar; eingehende Nachrichten sind spätestens am nächsten Arbeitstag abzuarbeiten. Bei unvorhersehbarem Krankheitsausfall ist Ersatz spätestens am zweiten Krankheitstag sicherzustellen.
Betreuung, Dokumentation und Berichterstattung
Nach Bereitstellung der Daten in VerBIS ist der Erstkontakt zu den Teilnehmenden sofort herzustellen. Fehltage und Verlängerungen sind rechtzeitig vor Ende der Teilnahmedauer mitzuteilen; nicht nachgeholte Fehltage sind innerhalb des individuellen Zuweisungszeitraums abzuleisten.
Für jede teilnehmende Person sind der teilnahmebezogene Bericht F.5.2, Anwesenheitslisten T.16 und die Abrechnungsnachweise T.17 beziehungsweise T.19 sowie F.6.1 zu führen. Bei Nichtantritt ist F.5.2 sofort, bei Teilnahme spätestens am letzten Tag der Teilnahmedauer zu berichten. Die monatlichen Anwesenheitsmeldungen sind bis zum 15. des Folgemonats einzureichen.
Nach Ende der Maßnahme sind eine Übersicht der Vorsprachen und des Feedbacks unverzüglich sowie der Gesamtbericht spätestens vier Wochen nach Maßnahmeende vorzulegen. Die Abstimmungsgespräche mit dem Bedarfsträger sind zu dokumentieren.
Räume, Technik und Veranstaltungsorganisation
Es sind geeignete Räume und Ausstattung nach Arbeitsstättenrecht bereitzustellen. Die Ausstattung umfasst Internetzugang, Drucker, Kamera, Scanner und Videotelefonie. Für die Großveranstaltung sind mindestens fünf PC-Arbeitsplätze mit Drucker sowie ein Büroraum mit DSL-Anschluss und mindestens 10.000 kbit/s über eine physische Leitung bereitzustellen.
Zur Organisation der Großveranstaltung gehören Raumreservierung, Sicherheitskräfte, Einladung der Arbeitgeber, Vorschläge für geeignete Arbeitgeber, Vorbereitung der Arbeitgeber, Informationstagesbroschüre, Lageplan, Beschilderung, Bewirtung und bei Bedarf ein Shuttle-Service.
Einwilligungen und Behandlung von Aufzeichnungen
Für digitale Methoden, Datenverarbeitung und gegebenenfalls Aufnahmen sind schriftliche Einwilligungen der Teilnehmenden einzuholen; bei Minderjährigen sind gegebenenfalls Einwilligungen ihrer gesetzlichen Vertreter erforderlich. Video- und Tonaufnahmen sind nach Ende des jeweiligen Maßnahmeinhalts unverzüglich zu löschen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTrägerzulassung
Es ist eine gültige Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III für den relevanten Fachbereich erforderlich. Bei einer Bietergemeinschaft muss jedes Mitglied die Trägerzulassung besitzen. Zertifikat und aktuelle Anlage nach § 5 Abs. 6 AZAV sind auf Anforderung vorzulegen; eine erforderliche ortsbezogene Zulassung muss spätestens zum Maßnahmebeginn vorliegen.
Qualifikation des eingesetzten Personals
Es ist fachlich qualifiziertes und erfahrenes Personal in ausreichendem Umfang ab Maßnahmebeginn einzusetzen.
Berufliche Leistungsfähigkeit durch Referenzen
Die berufliche Leistungsfähigkeit ist durch geeignete Referenzen in D.3 über die Ausführung der zu vergebenden oder einer vergleichbaren Leistung innerhalb der letzten drei Jahre nachzuweisen. Vergleichbar sind insbesondere individuelle Maßnahmen zur Bewerberunterstützung. Für jede Referenz ist eine erreichbare Kontaktperson mit Telefonnummer erforderlich.
Bei einer Bietergemeinschaft können die Referenzen der Mitglieder und beteiligten Unterauftragnehmer in einer gemeinsamen D.3-Datei angegeben werden. Eignungsleihe ist möglich, sofern das betreffende Unternehmen die referenzierte Leistung tatsächlich erbringt.
Ausschlussgründe und Selbstreinigung
Mit D.2 sind die Erklärungen II.1 bis II.8 abzugeben. Erfasst werden unter anderem rechtskräftige Verurteilungen, Steuer- oder Sozialversicherungsrückstände, bestimmte Geldbußen und Auftragssperren, Insolvenz oder Liquidation, schwere berufliche Verfehlung, wettbewerbswidrige Absprachen sowie irreführende Angaben. Erhebliche oder fortdauernde Mängel bei früheren öffentlichen Aufträgen können ebenfalls zum Ausschluss führen.
Wenn eine Erklärung nach II.1 bis II.6 nicht wie gefordert abgegeben werden kann, sind in Abschnitt III der D.2 der Ausschlussgrund und Selbstreinigungsmaßnahmen darzulegen und nachzuweisen.
Ethikklausel
Frühere Tätigkeiten für die Bundesagentur für Arbeit als Beratungsfirma, selbständige Beratung oder Tätigkeit als Mitglied beziehungsweise Mitarbeitende einer solchen Firma sind in D.2.2 offenzulegen.
Eine entsprechende Tätigkeit innerhalb der 18 Monate vor Veröffentlichung kann zum Ausschluss führen, wenn das Angebot demselben Bereich wie die frühere Tätigkeit zuzuordnen ist. Liegt eine solche Tätigkeit innerhalb der 6 Monate vor Veröffentlichung, besteht der Ausschluss unabhängig von der Zuordnung zum angebotenen Bereich. Bei einer Bietergemeinschaft erklärt jedes Mitglied die Ethikklausel; für Tätigkeiten einer Firma ist deren verbindliche Erklärung beizufügen.
Registerangaben, Arbeitsbedingungen und Bietergemeinschaften
Mit D.2.1 ist zu erklären, ob der Betrieb beziehungsweise die maßgebliche selbstständige Betriebsabteilung überwiegend unter Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach SGB II oder SGB III fällt. Gegebenenfalls ist die Beachtung der einschlägigen Mindestlohnregeln zu erklären. Die für die Registerabfrage vorgesehenen Angaben sind einzutragen; für natürliche Personen sind die verlangten personenbezogenen Daten erforderlich.
In D.2 sind Unteraufträge und Eignungsleihe anzugeben. Unterauftragnehmer sind abschließend zu benennen und Art und Umfang ihrer Leistungsteile zu beschreiben. Eine Bietergemeinschaft muss insgesamt über die erforderliche Leistungsfähigkeit und Kapazität verfügen; hinsichtlich der Leistungsfähigkeit genügt die Kapazität mindestens eines Mitglieds. Alle Mitglieder müssen die geforderten Erklärungen abgeben.
Bevorzugter Bieter
Soll eine Bietergemeinschaft als bevorzugter Bieter behandelt werden, müssen ihre Mitglieder Inklusionsbetriebe sein. Bei Unterauftragnehmern ist diese Eigenschaft ebenfalls erforderlich, soweit sie für die Bevorzugung berücksichtigt werden sollen. Der erforderliche Nachweis darf höchstens ein Jahr alt sein.
Räumliche Voraussetzungen
Die eingesetzten Räume müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und bei entsprechender Anforderung barrierefrei sein. Für die Großveranstaltung liegt der Veranstaltungsort in der Regel innerhalb von drei Kilometern zu einem Verkehrsknotenpunkt.
Zuschlagsbezogene Mindestqualität des Konzepts
Angebote, die in den Wertungsbereichen I bis III nicht mindestens 85 Prozent der möglichen Punkte bei durchgängiger Bewertung mit zwei Punkten erreichen, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dies ist keine klassische Eignungsanforderung, sondern eine zuschlagsbezogene Ausschlussschwelle.
In D.3 sind geeignete Referenzen über früher ausgeführte Aufträge anzugeben. Die referenzierte Leistung muss der zu vergebenden Leistung oder einer vergleichbaren Leistung zur Bewerberunterstützung entsprechen.
Je Referenz sind Auftragnehmer, Leistung, Zeitraum, Durchführungsort, Umfang, Auftraggeber und eine Kontaktperson mit Telefonnummer anzugeben. Ohne Kontaktperson kann die Referenz nicht berücksichtigt werden. Eignungsleihe ist möglich, wenn das betreffende Unternehmen die referenzierte Leistung tatsächlich erbringt.
Für das Zuschlagskriterium IV zur Beurteilung der Vertragsausführung sind bewertete frühere 45ind-Maßnahmen maßgeblich; eine gesonderte Darstellung von Projektausführungen wird dafür nicht verlangt.
Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III sowie nach § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 45 Abs. 1 S. 1 SGB III werden einbezogen. Die Details der Bewertungsform sind im Auszug nicht enthalten.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
Weitere Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen
Alle anzeigen →Errichtung von 3 Wartehallen an Bushaltestellen
Zentrale Vergabestelle des Kreises Viersen · 41366 SchwalmtalFrist: Nordrhein-WestfalenTableau Lizenzen Viewer und Creator
Universität Bielefeld · 33615 BielefeldFrist: Nordrhein-WestfalenBLB NRW AC/Aachen,Bergheim-Euskrichen,Düren-Heinsberg/Schädlingsbekämpfung_005-26-00259_L2
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Aachen · 52070 AachenFrist: Nordrhein-WestfalenEinzäunung von versch. RRB im Bereich der SM Jülich
Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-Eifel · 52428 JülichFrist: Nordrhein-WestfalenLieferung eines computergesteuerten Schleif-, Läpp- und Poliersystems
Universität Duisburg-Essen · 47057 DuisburgFrist: Nordrhein-WestfalenLieferung und Montage - Ertüchtigung der 10kV-Anlage - PAV Aubruchkanal-Holderberg
Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft · 47447 Moers-HolderbergFrist:Bereit für die Zukunft der Vergabe?
Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.