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REZ NRW 45ind JC Kreis Heinsberg

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Kreis Heinsberg ohne Stadt Heinsberg, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 21 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Regionale Einkaufszentrum NRW schreibt die Konzeption und Durchführung des Förderzentrums NRW für das Jobcenter Kreis Heinsberg aus. Die Maßnahme umfasst individuelle Aktivierung und Eingliederung, sozialpädagogische Begleitung, Jobcoaching, Kinderbetreuungsunterstützung und eine Stabilisierung nach Beschäftigungsaufnahme.

Das Angebot wird elektronisch über die e-Vergabe-Plattform eingereicht. Neben den Formularen sind ein maximal zweiseitiges Konzept, Referenzangaben und Angaben zu Personal, Räumlichkeiten und Erreichbarkeit vorzulegen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 21 Tage bis zur Angebotsfrist — 30. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 NOV FEB MAI AUG NOV FEB MAI AUG NOV
Veröffentlichung24. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 18. Sep. 2026
Angebotsfrist30. Sep. 2026
Bindefrist30. Sep. – 15. Dez. 2026
Vertragslaufzeit4. Jan. 2027 – 3. Jan. 2028
Verlängerung 1ca. 4. Jan. 2028 – 3. Jan. 2029
Verlängerung 2ca. 4. Jan. 2029 – 3. Jan. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • Preis

    Monatspreis je Platz (brutto in Euro) als Wertungspreis. Der Preis fließt nicht als eigenständiges gewichtetes Kriterium in die Bewertungsmatrix ein, sondern ausschließlich über die Kennzahl der Erweiterten Richtwertmethode (Leistungspunkte / Wertungspreis). Punktwert: günstigster Preis / angebotener Preis x 100.

  • I - Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%

    Wertungsbereich mit einem Kriterium zur regionalen Zusammenarbeit.

  • II - Strategische Vorgehensweise35%

    Wertungsbereich zur strategischen Vorgehensweise mit zwei Kriterien, davon II.1 als Entscheidungskriterium.

  • III - Inhaltliche Ausgestaltung und Durchführungsqualität25%

    Wertungsbereich zur inhaltlichen Ausgestaltung mit zwei Kriterien, davon III.1 als Entscheidungskriterium.

  • IV - Bisherige Erfolge und Qualität30%

    Wertungsbereich zur Beurteilung der bisherigen Vertragsausführung auf Basis von Fragebögen der Maßnahmebetreuung (SAP S/4-HANA). Enthält ein Entscheidungskriterium.

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes bis Kennzahl minus 10%. Schritt 3: Bei Angeboten innerhalb des Korridors entscheidet die Gesamtpunktzahl der Entscheidungskriterien II.1, III.1, IV.1 (gewichtet mit Relevanzfaktoren). Bei Gleichstand: preisgünstigeres Angebot, dann Auslosung.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien, Wertungsbereiche, Gewichtungspunkte, Relevanzfaktoren und die Bewertungsmethode (Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zielgruppe und Maßnahmephasen

Die Maßnahme richtet sich an von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitsuchende, Arbeitslose und erwerbsfähige Leistungsberechtigte. Sie kombiniert die Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie die Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen mit der Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme.

Die Eingangsphase umfasst mindestens eine Woche und dient der Kompetenzfeststellung sowie der Erstellung eines Aktivierungs- und Integrationsfortschrittsplans. Die anschließende Handlungsphase richtet sich nach dem individuellen Förderbedarf.

Inhaltliche Förderung

Die individuelle Förderung umfasst je nach Bedarf Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Bewerbungscoaching, sozialintegrative und arbeitsmarktintegrative Aktivitäten, den Abbau von Vermittlungshemmnissen, IT- und Medienkompetenz, berufsbezogene Deutschförderung, wirtschaftliches Verhalten und projektbezogene Arbeiten. Die Kenntnisvermittlung ist auf höchstens acht Wochen beziehungsweise 320 Zeitstunden je Teilnehmendem begrenzt.

Sozialpädagogische Begleitung und Jobcoaching

Die sozialpädagogische Begleitung arbeitet ganzheitlich, unterstützt bei persönlichen und familiären Problemen, bietet Krisenintervention und Netzwerkarbeit und bezieht das familiäre Umfeld ein. Das Jobcoaching umfasst die Akquise betrieblicher Erprobung, Bewerbungsunterstützung und die Begleitung des Übergangs in Beschäftigung oder Ausbildung.

Kinderbetreuung und besondere Integrationsbedarfe

Bei Bedarf unterstützt der Auftragnehmer die Organisation regulärer und zusätzlicher Kinderbetreuung. Das Konzept soll insbesondere auch Lösungen für den kurzfristigen Ausfall der regulären Betreuung darstellen. Teilnehmende mit Migrations- oder Fluchthintergrund sollen besonders berücksichtigt werden; hierfür ist unter anderem Personal mit entsprechender Erfahrung vorzusehen.

Betriebliche Erprobung und Stabilisierung

Die betriebliche Erprobung ist je Arbeitgeber grundsätzlich auf sechs Wochen begrenzt. Bei langzeitarbeitslosen Menschen oder schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen kann sie bis zu zwölf Wochen dauern. Nach Aufnahme einer Beschäftigung ist eine Stabilisierungsphase von sechs Monaten vorgesehen.

Berufsfelder

Die Maßnahme kann Berufsfelder aus Büro, Sekretariat, Recht und Verwaltung; Handel, Transport, Lager und Logistik; Pflanzen, Garten- und Landschaftsbau sowie Floristik; Gastronomie, Haushalt, Reinigung und Hygiene; Kosmetik und Körperpflege; Versorgung und Installation; Lebensmittelproduktion; Gesundheit, Soziales, Pflege und Pädagogik; Metall und Maschinenbau; Farben und Lacken; Holz; Elektro sowie Bau, Architektur und Vermessung abdecken.

Personal und Durchführung

Für die Durchführung sind pädagogische Fachkräfte, sozialpädagogische Fachkräfte und Jobcoaches vorgesehen. Mindestens 80 Prozent der Personalkapazität soll durch Festangestellte abgedeckt werden; Honorarkräfte dürfen höchstens 20 Prozent einnehmen. Gruppen sollen höchstens 20 Teilnehmende umfassen. Eine durchgängige Vertretung bei Krankheit oder Urlaub ist sicherzustellen.

Räumlichkeiten und technische Ausstattung

Der Maßnahmeort, die erforderlichen Räumlichkeiten und gegebenenfalls die Barrierefreiheit ergeben sich aus dem Losblatt. Vorgesehen sind PC-Arbeitsplätze mit Internetzugang, geeigneter Software, Videotelefonie und Bildschirmen mit mindestens 24 Zoll.

Dokumentation und Qualität

Während der Maßnahme sind der Aktivierungs- und Integrationsfortschrittsplan, teilnahme- und maßnahmebezogene Berichte, die Meldung von Besetzungsständen und Personaländerungen sowie der Nachweis von Integrationsfortschritten zu führen. Die individuelle Teilnahmedauer kann bis zu zwölf Monate betragen und in begründeten Einzelfällen bis zu 24 Monate verlängert werden; ein Verlängerungsantrag ist mindestens vier Wochen vor Ablauf der ursprünglichen Dauer zu stellen.

Umwelt- und Klimaschutz

Der Auftragnehmer soll Strom aus erneuerbaren Energiequellen beziehen, elektrische Geräte bei Dienstschluss ausschalten, Recyclingpapier mit 100 Prozent Altpapier verwenden und Reinigungsmittel mit dem Blauen Engel oder dem EU-Umweltzeichen einsetzen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung und Leistungsfähigkeit

Erforderlich ist eine gültige Trägerzulassung nach den einschlägigen Vorgaben für den jeweiligen Fachbereich. Die Zulassung muss bei Zuschlagserteilung vorhanden sein und ortsbezogen spätestens bis zum Maßnahmebeginn vorliegen. Bieter müssen außerdem vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten drei Jahre nachweisen.

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Der Bieter darf keine strafrechtlichen Verurteilungen, Insolvenz, schwere Verstöße gegen Sozial- oder Arbeitsrecht, schwere berufliche Verfehlungen oder wettbewerbsbeschränkende Absprachen aufweisen. Steuer- und Sozialversicherungspflichten müssen erfüllt sein. Datenschutzmaßnahmen und geltende Mindestarbeitsbedingungen sind einzuhalten.

Sanktionen und Interessenkonflikte

Personalanforderungen

Pädagogische Fachkräfte benötigen einen Berufs- oder Studienabschluss im Berufsfeld und mindestens ein Jahr pädagogische Erfahrung in der Erwachsenenbildung. Sozialpädagogische Fachkräfte benötigen ein einschlägiges Studium oder eine gleichwertige Qualifikation. Jobcoaches benötigen einen Berufs- oder Studienabschluss, mindestens ein Jahr Berufserfahrung sowie Kenntnisse in Personalwesen, Office-Software und im BA-Portal. Für die Arbeit mit Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund wird mindestens ein Jahr Erfahrung, sehr gutes Englisch und wünschenswert Arabisch verlangt.

Betriebs- und Datenschutzanforderungen

Der Auftragnehmer muss die technischen und organisatorischen Datenschutzanforderungen erfüllen. Der Serverstandort soll Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum zuzuordnen sein. Die Erreichbarkeit ist montags bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr sicherzustellen.

Referenzprojekte
Bis zu 6 Referenzen ReferenzenZeitraum: Leistungen aus den letzten drei JahrenVolumen: Je Referenz Anzahl der Plätze, Teilnehmenden beziehungsweise Stundenkontingente angeben

Vergleichbare Leistungen zur Förderung der beruflichen Weiterbildung, berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, Ausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen, Maßnahmekombinationen nach § 45 SGB III oder zur Eingliederung von Arbeitslosen und erwerbsfähigen Leistungsberechtigten

Angaben zu Auftragnehmer, Leistungsbeschreibung, Rechtsgrundlage, Vergabe- oder Losnummer, Durchführungszeitraum und -ort, Auftraggeber, Ansprechperson und Telefonnummer; bei Eignungsleihe muss das andere Unternehmen die Leistung erbringen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 15%4–10 · 44%11+ · 41%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Teilnahme und Angebotsunterlagen
Angebotsinhalt und Nachweise
Nach dem Zuschlag und vor Maßnahmebeginn
Dokumentation während der Maßnahme
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Kreis Heinsberg ohne Stadt Heinsberg
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Kreis Heinsberg ohne Stadt Heinsberg
Nordrhein-Westfalen

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