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REZ NRW 45ind JC ME-aktiv

Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stadt Velbert, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: heute

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird ausgeschrieben?

Konzeption und Durchführung einer individuellen Eingliederungsmaßnahme für jüngere Menschen (unter 25 Jahre) mit schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen im Bezirk des Jobcenters ME-aktiv (Stadt Velbert). Ziel ist die schrittweise Heranführung an Ausbildung und Arbeit.

Was ist zu tun?

Maßnahme mit insgesamt 12 Plätzen (Mindestplatzzahl 9) anbietenPersonalschlüssel Sozialpädagogik 1:10 sicherstellenPräsenzdurchführung mindestens 4 Tage/Woche, barrierefreiWochenstundenumfang: 30 Stunden (mind. 15 Stunden in Absprache)Einstiegsphase (4 Wochen), Projektansätze, betriebliche Phasen, Fördereinheiten (Bewerbungstraining, Sucht-/Schuldenprävention, Sprachförderung etc.) abdecken

Was muss mit dem Angebot eingereicht werden?

Pflichtformulare D.1, D.2, D.2.1, D.2.2, D.3, D.5Ausgefülltes Leistungsverzeichnis/Losblatt (Monatspreis je Platz, brutto)Konzept gemäß Bewertungsmatrix (max. 10 DIN-A4-Seiten)Nachweis Trägerzulassung AZAV und vergleichbare Referenzen der letzten 3 Jahre

Wichtige Fristen:

Angebotsabgabe bis **09.09.2026
Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 0 Tage bis zur Angebotsfrist — 09. September 2026
HEUTE
Termin / FristJUL2026 JAN2027 JUL JAN2028 JUL JAN2029 JUL
Veröffentlichungca. 1. Juli 2026
Bieterfragen-Fristca. 28. Aug. 2026
Angebotsfrist9. Sep. 2026
Bindefrist9. Sep. – 13. Nov. 2026
Vertragsbeginn11. Dez. 2026
Vertragslaufzeit 1. Jahr11. Dez. 2026 – 10. Dez. 2027
Einstiegsphaseca. 11. Dez. 2026 – 8. Jan. 2027
Erste individuelle Förderplanungca. 11. Dez. 2026 – 22. Jan. 2027
Verschiebung Maßnahmenbeginnca. 11. Dez. 2026 – 11. Juni 2027
Verlängerung 1ca. 11. Dez. 2027 – 10. Dez. 2028
Ausschlussfrist Vergütungsansprücheca. 11. Dez. 2027 – 10. Juni 2028
Verlängerung 2ca. 11. Dez. 2028 – 10. Dez. 2029
Verlängerung 3ca. 11. Dez. 2029 – 10. Dez. 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode5 Kriterien
  • I – Auftragsbezogene Zusammenarbeit auf dem regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt10%
  • II – Teilnahmebezogene Durchführung60%
  • III – Bisherige Erfolge und Qualität30%

Erweiterte Richtwertmethode nach UfAB 2018.04: Schritt 1: Kennzahl = (Gesamtsumme der Leistungspunkte / Wertungspreis) x 100. Schritt 2: Korridor = Kennzahl des führenden Angebotes und Kennzahl minus 10%. Schritt 3: Angebote innerhalb des Korridors werden als gleichwertig betrachtet; Entscheidungskriterium ist die Gesamtpunktzahl aus II.1, II.2, II.3 und III.1; bei identischen Punktzahlen gilt das preisgünstigere Angebot.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Wertungsbereiche I–III mit Unterkriterien und Gewichtungspunkten), die Bewertungsmethodik (4 Bewertungsstufen 0–3 Punkte), die Leistungspunktberechnung und die erweiterte Richtwertmethode (UfAB 2018.04) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Rahmen und Geltungsbereich

Die Leistung wird als Gesamtpaket vergeben (keine Losaufteilung im engeren Sinne; die im Losblatt geführte Einzelmaßnahme wird zusammen ausgeschrieben). Es gilt der Rahmenvertrag nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 SGB III mit bis zu drei Verlängerungsoptionen von jeweils einem Jahr.

Bedarfsträger sind Agenturen für Arbeit und Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen sowie zugelassene kommunale Träger), koordinierend für dieses Los das Jobcenter ME-aktiv.

Umwelt-/Klimaschutzauflagen sind verpflichtend zu beachten: Strom aus erneuerbaren Quellen, ausschließlich Altpapier (100 %), Reinigungsmittel mit Blauem Engel oder EU-Umweltzeichen.

Mindestentgelt: Einhaltung der vergabespezifischen Mindestentgeltregelungen (§ 185 SGB III, AEntG, Tarifvertrag Nr. 7 vom 27.07.2022 für pädagogisches Personal).

Zielgruppe und Ziele

Junge Leistungsberechtigte unter 25 Jahren mit vielfältigen und schwerwiegenden Hemmnissen (multiple Problemlagen)Für berufliche Qualifizierung oder Ausbildung derzeit noch nicht in Betracht kommendZiele: Motivation für berufliche Qualifizierung, schrittweise Heranführung an Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, Feststellung/Verringerung/Beseitigung von VermittlungshemmnissenNicht-Ziel: Die Maßnahme dient ausdrücklich nicht der Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss.

Individuelle Teilnahmedauer: Regelhaft 6–12 Monate, Verlängerung möglich.

Maßnahmestruktur und Fördereinheiten

Einstiegsphase (4 Wochen): Standortbestimmung, Bild der Integrationshemmnisse, Motivationseinschätzung, Vorschlag zum weiteren Förderbedarf.

Projektansätze: Mindestens 3 durchgängig vorzuhaltende Projektansätze aus den Materialbereichen Holz, Metall, Farbe und/oder Hauswirtschaft – vom Auftragnehmer selbst zu entwickeln; Praxisorientierung zur Eignungsfeststellung.

Betriebliche Phasen:

Standard: bis zu 6 Wochen je BetriebBei Langzeitarbeitslosigkeit / schwerwiegenden Hemmnissen: bis zu 12 Wochen je Betrieb (Entscheidung durch Bedarfsträger)Begleitung durch Jobcoach

Fördereinheiten (kontinuierlich):

Allgemeiner Grundlagenbereich (bildungsmäßige Voraussetzungen, keine HSA-Vorbereitung)Bewerbungstraining (allgemein + vertiefend digital inkl. Social Media, digitale Profile, BA-Portal)Sucht- und SchuldenpräventionWirtschaftliches VerhaltenGesunde Lebensführung (tägliches Frühstück + warmes Mittagessen)Berufsbezogene Sprachkenntnisse (max. 40 Std./Teilnehmende)

Querschnittsaufgaben: Schlüsselkompetenzen, Online-Angebote der BA (max. 2 Std.), sozialpädagogische Begleitung, Einbindung soziales Umfeld, regionale Netzwerkarbeit, gemeinsame Freizeitaktivitäten (4 Tagesfreizeiten pro Vertragsjahr, quartalsweise), Kinderbetreuungsunterstützung.

Umfang, Schlüssel und Durchführungsform

Wochenstunden: regulär 30 Zeitstunden/Woche; mindestens 15 Stunden/Woche in Absprache mit Bedarfsträger**Personalschlüssel Sozialpädagog*innen:** 1:10**Pädagogische Fachkräfte (Anleiter*innen/Lehrkräfte) und Jobcoaches** erforderlichDurchführungsform: Präsenz, mindestens 4 Tage/Woche; maximal 1 Tag/Woche ortsunabhängig in Absprache mit IFKBüro: persönliche Erreichbarkeit ab 2 Wochen vor Maßnahmebeginn, mindestens 3 Werktage/Woche 09:00–16:00 UhrBarrierefreiheit ist Voraussetzung

Personenbezogene Obergrenzen:

Berufliche Kenntnisvermittlung / Sprachförderung: max. 320 Std. gesamtBerufsbezogene Sprachkenntnisse: max. 40 Std./TeilnehmendeBA-Online-Infos: max. 2 Std. gesamtFreizeitaktivitäten: 4 Tagesfreizeiten pro Vertragsjahr

Digitale Lernform: Lehr- und Lernkonzept vorzuhalten; ortsunabhängige Durchführung 5–30 % möglich.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Trägerzulassung (AZAV)

Gültige Trägerzulassung nach §§ 176 Abs. 1 und 178 SGB III ist zwingend erforderlich. Auf Anforderung sind Zertifikat und aktuelle Anlage nach § 5 Abs. 6 AZAV vorzulegen; die ortsbezogene Zulassung muss spätestens zum Maßnahmebeginn vorliegen. Fehlende Zulassung ist Kündigungsgrund.

Ausschlussgründe und Eigenerklärungen

Keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWBKeine fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (inkl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB – Mängel bei früheren Aufträgen)Keine Verurteilung wegen Verstößen gegen AEntG, MiLoG, LkSG, BTTG in den letzten 3 Jahren (Geldbuße ab 2.500 €)Keine wettbewerbsverzerrenden AbsprachenKein Beratertätigkeits-Konflikt für die BA (Ethikklausel D.2.2)Kein Russland-Sanktions-Ausschlussgrund (D.5)Vollständige Erklärungen D.2, D.2.1, D.2.2, D.5 abgebenDSGVO-konforme technisch-organisatorische Maßnahmen (Art. 32 DSGVO); Datenschutzbeauftragter benennenKeine Anwendung/Verbreitung der „Technologie von L. Ron Hubbard" (Scientology-Verbot)

Fachliche Leistungsfähigkeit (Referenzen)

Nachweis der beruflichen Leistungsfähigkeit über Formular D.3: mindestens eine vergleichbare Leistung innerhalb der letzten 3 Jahre. Vergleichbar sind insbesondere „45ind"-Maßnahmen (§ 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III), BvB/BvB-Pro/BvB-Reha (§§ 51, 53 SGB III), Maßnahmen nach SGB VIII und Aktivierungsmaßnahmen nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III. Bei Bietergemeinschaften Angaben für alle Mitglieder und Unterauftragnehmer; Eignungsleihe möglich, wenn das leihende Unternehmen die Leistung auch tatsächlich erbringt.

Persönliche Zuverlässigkeit

Erweiterte Führungszeugnisse für alle eingesetzten Mitarbeitenden: bei Maßnahmestart max. 3 Monate alt, danach alle 3 Jahre zu erneuern. Keine einschlägigen Verurteilungen nach §§ 171, 174–180a, 181a, 182–184g, 184i–184l, 201a III, 225, 232–233a, 234, 235, 236 StGB.

Mindestentgelt und Arbeitsbedingungen

Verpflichtung zur Einhaltung der Mindestentgeltregelungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen (§ 185 SGB III, Tarifvertrag Nr. 7 vom 27.07.2022 für pädagogisches Personal). Maßgebliche Staffeln:

01.02.2023: 17,87 €/h (Gruppe 1) bzw. 18,41 €/h (Gruppe 2)01.01.2024: 18,58 €/h bzw. 19,15 €/h01.01.2025: 19,37 €/h bzw. 19,96 €/h01.01.2026: 20,24 €/h bzw. 20,86 €/hAußerkrafttreten VMG 2023: 31.12.2026

Personalqualifikation

Sozialpädagogische Fachkraft: Studium Sozialpädagogik/-arbeit, Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Rehabilitations-/Sonderpädagogik (Dipl., BA, MA); ersatzweise staatlich anerkannte Erziehungsberufe mit ≥640 U-Stunden Zusatzqualifikation + 1 Jahr BerufserfahrungLehrkraft: Fachhoch-/Hochschulstudium; ohne pädagogisches Studium mindestens 160 U-Stunden pädagogische GrundqualifizierungAusbilder/in: anerkannter Berufs-/Studienabschluss + mindestens 1 Jahr Erfahrung in Anleitung/AusbildungJobcoach: Berufs-/Studienabschluss + 1 Jahr Berufserfahrung + Kenntnisse in Personalauswahl/-wesen + Office-Kenntnisse

Erfahrung im Personal

Mindestens 50 % des eingesetzten Personals muss über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in folgenden Bereichen verfügen: Aktivierungshilfen, BvB, AGH mit sozialpädagogischer Betreuung für <25-Jährige, ABM für <25-Jährige, Maßnahmen nach SGB VIII, behinderungsspezifische BvB, außerbetriebliche Ausbildung, Schulsozialarbeit oder behinderungsspezifische Ausbildungsgänge.

Mindestverteilung: mindestens 60 % Ausbilder/innen, mindestens 10 % Lehrkräfte.

Sprachanforderungen Personal

Mindestens ein/e Mitarbeitende/r mit Bulgarisch und ein/e Mitarbeitende/r mit Türkisch jeweils auf Niveau B2 GER.

Räumlichkeiten und technische Voraussetzungen

Nachweis über Vordruck R.1 (4 Wochen vor Maßnahmebeginn bzw. 5 Arbeitstage nach Zuschlag)Einhaltung Arbeitsstättenverordnung, BG-Vorschriften, Brandschutz, LandesbauordnungBarrierefreiheit (gemäß Losblatt)Masernschutz-Konzept, sofern Einrichtung unter § 33 IfSG fälltBüro persönlich erreichbar mindestens 3 Werktage/Woche 09:00–16:00 Uhr

Eignungsleihe, Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmer

Bietergemeinschaften: gesamtschuldnerische Haftung; bevollmächtigtes Mitglied benennen; bei Ausfall muss Leistungserbringung weiterhin sichergestellt sein; REZ unverzüglich informieren; Aufnahme neuer Mitglieder nur mit REZ-ZustimmungUnterauftragnehmer: nur mit vorheriger Zustimmung des Auftraggebers; Gesamtauftragnehmer haftetEignungsleihe: möglich für fehlende Leistungsfähigkeit (Kapazitäten, Referenzen), aber das leihende Unternehmen muss die betreffende Leistung auch tatsächlich erbringen

Inklusionsbetriebe / bevorzugte Bieter

Anerkannte Inklusionsbetriebe nach § 215 SGB IX erhalten im UVgO-Verfahren einen Zuschlagsvorteil: Zuschlag, wenn der Wertungspreis max. 15 % über dem des wirtschaftlichsten nicht-bevorzugten Bieters liegt. Statuserklärung in D.2; Nachweis spätestens bei Zuschlag, nicht älter als 1 Jahr.

Kalkulationsoffenlegung

Bieter müssen sich bereit erklären, die Kalkulation auf Anforderung des Auftraggebers unverzüglich offenzulegen. Nachträgliche Preisverhandlungen sind ausgeschlossen.

Referenzprojekte
Mindestens 1 vergleichbare Referenz innerhalb der letzten 3 Jahre ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 3 Jahre vor AngebotsabgabeVolumen: Nicht beziffert

Vergleichbare Leistung: individuelle Maßnahmen nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III (sog. „45ind"-Maßnahmen) im Bundesgebiet – oder eine der folgenden vergleichbaren Leistungen: BvB (§§ 51, 53 SGB III), BvB-Pro, BvB-Reha (§ 117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b SGB III), Maßnahmen nach SGB VIII, Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen nach § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III

Nachweis über Formular D.3; Kontaktpersonen für Rückfragen sind freiwillig, aber ohne sie keine Prüfung möglich. Maßnahmen mit Vermerk „45ind-Maßnahme SGB II" oder „45ind-Maßnahme SGB II und SGB III" im Leistungsverzeichnis/Losblatt zählen als vergleichbar.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 26%4–10 · 30%11+ · 44%
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesagentur für Arbeit, Regionales Einkaufszentrum NRW | Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
40474 Düsseldorf
Ort
40474 Stadt Velbert
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.arbeitsagentur.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40474 Stadt Velbert
Nordrhein-Westfalen

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