Rohbauarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Bistums Trier (Bischöfliches Generalvikariat) für die Rohbauarbeiten beim Neubau einer Schulerweiterung der Marienschule in Saarbrücken (Hohenzollernstr. 59a, 66117 Saarbrücken).
Das Projekt umfasst ein viergeschossiges Hauptgebäude mit Sporthalle. Zu erbringen sind u. a. Baustelleneinrichtung, Erdarbeiten, Gründungs-/Pfahlarbeiten (GEWI-Pfähle, Bohrpfähle, Magerbetonsäulen), WU-Beton- und Bodenplattenarbeiten, Stahlbetonwände/Stützen/Unterzüge/Decken, Bewehrung, Fertigteile (Treppenläufe, Halbfertigteilwände), Mauerwerksarbeiten (Kalksandstein), Entwässerungskanalarbeiten, Hauseinführungen, Dämmungen und Abdichtungen (Perimeterdämmung, Frischbetonverbundfolie), Abbruch-/Sonderleistungen am Nachbar- und Bestandsgebäude inkl. temporärem Stütztragwerk an der Giebelseite.
Verfahren: offenes Verfahren nach VOB/A Abschnitt 2, keine Lose, keine Nebenangebote, Zuschlagskriterium: niedrigster Preis. Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform aumass einzureichen. Angebotsfrist: 05.11.2026, 23:59 Uhr. Ausführungsbeginn: 25.01.2027; Vollendung (Abnahmereife): 02.02.2028.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkontext
Neubau/Erweiterung der Marienschule Saarbrücken, Hohenzollernstr. 59a, 66117 Saarbrücken. Bauherr: Bischöfliches Generalvikariat Trier. Generalplaner: Johannes Daniel Michel Generalplaner GmbH & Co KG, Stuttgart. Vergabenummer AV288C45-EU, Maßnahme EM01 (Rohbau). Gebäude: 4-geschossiges Hauptgebäude, 1-geschossiger Zwischentrakt (Geräteräume), Sporthalle; Grundfläche ca. 36,8 m × 34,4 m, ohne Untergeschoss; Gebäudeklasse V (Sonderbau). Gesamtprojekt wird in 6 Losen vergeben (Los 1 Rohbau, Los 2 HLSE/Holzbau Sporthallendach, Los 3 Dachabdichtung/Fenster, Los 4 WDVS/Innenausbau Teil 1, Los 5 Innenausbau Teil 2/Kleingewerke, Los 6 Außenanlagen). Bauphase Los 1: 25.01.2027 (Baubeginn) bis 02.02.2028 (Abnahmereife); Fertigstellung Rohbau Sporthalle inkl. Attika bis 21.09.2027.
Baustelleneinrichtung und allgemeine Vorbereitung
Komplette Baustelleneinrichtung mit Bauzaun (ca. 107 m), Sanitärcontainern, Chemie-Toiletten, Bauleitungscontainer, Baustrom- und Bauwasserversorgung, Mobilkran für Fertteilmontage. Vorhaltung Bauzaun (11.000 m/Wo), Sanitärcontainer (100 St/W), Chemie-Toilette (50 St/W), Baustrom/Bauwasser (je 100 psch/Wo), Bauleitungscontainer (100 St/W), Kran-Standzeit. Verbrauchskosten Baustrom/Bauwasser direkt mit AG abrechnen (nicht in EP einrechnen). Grundstandzeit Straßenplatzbenutzung Hohenzollernstr. (ca. 200 m² öffentliche Fläche) 18 Monate; Vorhaltung danach 25 Wo. Baustellenandienung ausschließlich über Hohenzollernstraße (Zufahrt Schulhof nur für Autokran FT-Außentreppen/Holztragwerk). Mediengraben nur in Schulferien in 3–4 Längenabschnitten Zug um Zug.
Hinweise: Berücksichtigung Bestandsbau (Marienschule), westliches Nachbargebäude (Hohenzollernstr. 63) mit temporärem Strebenbock/Stütztragwerk; Hochwasser-Risikogebiet (Überflutung 0–0,5 m ü. GOK 191,25); Grundwasserhorizont ca. -3,50 m unter GOK, tragfähiger Grund ca. -5,70 m unter GOK.
Sonderleistungen am Bestands-/Nachbargebäude
Absägen von Betonüberständen/-brüstungen Altbau; Staubschutzwände zum Bestand (3 Stück); Öffnungen Stirnseite Flurwand zum Bestand herstellen (3 Stück); statische Ersatzmaßnahme für Wanddurchbruch (3 Stück); Abbruch WC-Anlagen OG (3 Stück); Schließen Türöffnungen Stahltreppe; Abbruch Außen-Stahltreppe mit Fundamenten; Kernbohrungen in Rippendecke (9× DN200, 3× DN400); Rohrdurchgänge schließen. Temporäres Stütztragwerk/Strebenbock an Giebelwand Hohenzollernstr. 63 (Stützen 0,18×0,18, Kreuzverband mit Spannschloss) inkl. zugehöriger Aussparungen; Rückbau erst nach Fertigstellung Rohbau über 2. OG.
Erdarbeiten
Restaushub (75 m³); Abbruch Hindernisse (Mauerwerk, Beton, Stahlbeton, Schutzmauerwerk); Planum herstellen (1.250 m²); Aushub Einzel-/Streifenfundamente (110 m³); Rohrgrabenaushub bis 3,0 m Tiefe; Mediengraben (250 m³, nur in Schulferien); Künette Bestand–Neubau (ca. 1,70 m breit, ca. 1,30 m tief); Asphaltarbeiten (Schnitt, Abbruch, Entsorgung); Hinterfüllung (500 m³ Liefermaterial + 200 m³ Lagermaterial); Kanalbettung Sand (150 t); Entsorgung Erdmassen (160 t, DK0); Kabelzugschächte (tagwasserdicht, ohne Boden, Tiefe 40/65/90 cm, Deckel Guss/Beton Klasse D400).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Eignung und Präqualifikation
Präqualifizierte Unternehmen: Nachweis durch Eintrag im PQ-Verzeichnis, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen: vorläufiger Eignungsnachweis durch ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), jeweils ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Zuschlag in enger Auswahl werden die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen nachgefordert (z. B. Handelsregister, Berufsregister, Steuerbescheinigungen).
Persönliche/tatsächliche Eignung
Ausschluss nach EU-Sanktionsverordnung (VO 833/2014 i.V.m. VO 2022/576): keine russische Staatsangehörigkeit/Niederlassung in Russland, keine Beteiligung >50 % durch Personen/Unternehmen aus Russland, kein Handeln im Namen oder auf Anweisung solcher Personen/Unternehmen. Gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, soweit >10 % des Auftragswerts betroffen. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung nach Saarländischem Tariftreuegesetz (STFLG) sowie Mustererklärung-3-Mindestentgelt sind verbindlich abzugeben. Alle Angebotsunterlagen und Nachweise müssen in deutscher Sprache (oder mit deutscher Übersetzung) vorgelegt werden.
Fachliche Eignung und Nachunternehmer
Bei Einsatz von Unterauftragnehmern oder Eignungsleihe: Verpflichtungserklärungen (VHB 236), ggf. Präqualifikationsnummern; bei Eignungsleihe gemeinsame Haftung. AN muss güteüberwachte Betone ab C30/37 verarbeiten können (Überwachungsklasse 2 ÜK2 gem. DIN EN 13670 / DAfStb-Richtlinie); Koordination mit Prüfstellen obliegt dem AN. Haftpflichtversicherung mit mind. 3 Mio. €/Jahr für Personen- und Sachschäden nachzuweisen.
Referenznachweise gemäß Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) bzw. EEE
Konkrete Anforderungen (Anzahl, Zeitraum, Volumen, Vergleichbarkeit) im vorliegenden Auszug der Vergabeunterlagen nicht definiert.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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