Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für den Rückbau von Wohnhäusern am Schießhaus in Zeulenroda. Gegenstand sind der Rückbau des Anbaus am Wohnhaus Nr. 34 (Los 1) und der Abbruch des Wohnhauses Nr. 34a (Los 2), einschließlich Demontage, Schadstoff- und Abfallentsorgung sowie anschließender Verdichtung und Flächenwiederherstellung.
Die Lose werden im Zusammenhang gewertet, aber getrennt beauftragt. Die Abrechnung der gemeinsamen Baustelleneinrichtung ist anteilig mit 60 % für Los 1 und 40 % für Los 2 vorgesehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Baustelleneinrichtung und Sicherung
Für beide Lose gemeinsam sind Geräte, Werkzeuge, Baubüros, eine WC-Kabine, Bauwasser- und Baustromanschluss, Lagerflächen, Bauzäune und Verkehrssicherung vorzuhalten. Die Unterlagen sehen eine Grundvorhaltezeit von vier Wochen vor; für Bauzaun, WC-Kabine, Bauwasser, Baustrom und Verkehrssicherung ist jeweils eine Vorhaltedauer von vier Wochen genannt.
Verkehrssicherung und Beweissicherung
Die Baustelle ist verkehrsrechtlich zu sichern; dafür sind unter anderem eine verkehrsrechtliche Anordnung, Verkehrsschilder und eine ausreichende Sicherung der Arbeitsstellen erforderlich. Vor Baubeginn und nach Bauende ist eine Beweissicherung mit Fotos, Einmessskizzen und Begehungsprotokollen durchzuführen. Der Bauzaun dient auch dem Schutz vor Kinderzutritt, und Feuerwehr- sowie Notarztzufahrt müssen gewährleistet bleiben.
Abfalltrennung und Entsorgung
Alle anfallenden Bau- und Abbruchabfälle sind zu erfassen, zu trennen und sortenrein zu sammeln. Die Verwertung und Beseitigung sowie die Nachweisführung richten sich nach den genannten abfallrechtlichen Anforderungen. Für Abfälle und gefährliche Stoffe sind dem Auftraggeber vollständige Entsorgungsnachweise vorzulegen. Die Kosten der Abfallverwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen.
Wiederherstellung und Verdichtung
Baugruben und betroffene Flächen sind fachgerecht mit unbelastetem Boden zu verfüllen und zu verdichten. Gefordert sind mindestens 98 % Proctordichte und ein Verformungsmodul von mindestens 45 MN/m². Für die Ausführung sind ein fachkundiges Unternehmen für Asbestarbeiten sowie ein namentlich benannter SIGE-Koordinator erforderlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis und Präqualifikation
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis und gegebenenfalls durch auftragsspezifische Nachweise belegen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die Eigenerklärung zur Eignung und gegebenenfalls auftragsspezifische Nachweise vorlegen. Nachunternehmer müssen präqualifiziert sein oder die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen; ihre Eigenerklärungen können ebenfalls verlangt werden.
Fachkunde und Personal
Asbestarbeiten dürfen nur von einem fachkundigen Unternehmen ausgeführt werden. Für Elektro-, Heizungs- und Sanitärdemontage sowie für erforderliche Instandsetzungsarbeiten ist die Fachkenntnis beziehungsweise Befähigung des Auftragnehmers nachzuweisen. Für die Ausführung erforderliche Arbeitskräfte und deren durchschnittliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren sind anzugeben. Vor Beginn der Arbeiten ist ein SIGE-Koordinator zu benennen.
Register, Steuern und Sozialversicherung
Vorzulegen sind Gewerbeanmeldung und ein geeigneter Register- oder Handwerksnachweis, etwa Handelsregisterauszug, Handwerksrolleneintrag, IHK-Eintrag oder eine Erklärung über das Nichtvorliegen einer Eintragungsverpflichtung. Die ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten sowie der Sozialversicherungsbeiträge ist nachzuweisen.
Versicherungen und Ausschlussgründe
Der Auftragnehmer muss eine Bauwesenversicherung und eine Versicherung des außergewöhnlichen Haftpflichtwagnisses vorhalten können. Es dürfen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren, kein Insolvenzantrag mangels Masse, keine Liquidation und keine sonstigen genannten Ausschlussgründe vorliegen. Auf Verlangen ist ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister beizubringen.
Sanktionsbezogene Eigenerklärung
Der Bieter muss eine unterzeichnete Eigenerklärung abgeben, dass keine russische Staatsangehörigkeit oder Niederlassung in Russland, keine Beteiligung von mehr als 50 % durch russlandbezogene Personen oder Unternehmen und kein Handeln im Namen oder auf Anweisung solcher Personen oder Unternehmen vorliegt. Unterauftragnehmer und Lieferanten mit mehr als 10 % des Auftragswerts dürfen keine entsprechende Russland-Verbindung haben.
Mindestens drei vergleichbare Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren
Vergleichbare Bauleistungen; je Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung sowie gegebenenfalls koordinierte Gewerke und eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.