Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Hilden schreibt im offenen Verfahren die Lieferung eines Neufahrzeugs als kombinierten Rüstwagen und Gerätewagen Gefahrgut aus. Das Fahrzeug (LKW mit Allrad, ca. 18 t zulässige Gesamtmasse, Ladebordwand, Stellplatz für 4 Rollcontainer) wird zusammen mit umfangreicher feuerwehrtechnischer Beladung in 16 Losen vergeben (Fahrgestell/Aufbau, Kommunikationstechnik, Rettungs-, Beleuchtungs-, Sanitäts- und Schutzgeräte). Angebote sind ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Zuschlag nach Qualitätskriterien.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Lieferverpflichtung
Lieferung eines Neufahrzeugs als Rüstwagen und Gerätewagen Gefahrgut für die Feuerwehr der Stadt Hilden. Der Bieter tritt für das Los 1 als Generalunternehmer für Fahrgestell UND Aufbau auf und ist für die Kompatibilität aller mechanischen, elektronischen und elektrischen Schnittstellen verantwortlich.
Es handelt sich um eine losweise Vergabe in 16 Losen (Fahrgestell/Aufbau sowie 15 Lose mit feuerwehrtechnischer Beladung). Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Gemeinsame Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen
Die Leistung muss den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den einschlägigen DIN-Normen (u. a. DIN 14610/14620/14621 für Sondersignal, DIN 14584 für Zugeinrichtung, DIN 14880/14800 für Gerätesätze, DIN 13164 für Erste-Hilfe-Material) entsprechen.
Für Auftragserteilung und Ausführung ist die DGUV Vorschrift 1 (GUV-V A 1) der Unfallkasse NRW zu beachten.
Für Los 1 gelten Bewertungskriterien für die Auslieferungsdauer: ≤24 Monate ab Auftrag = 4 Punkte, 25–26 Monate = 2 Punkte, 27 Monate = 0 Punkte; ≥28 Monate oder Auslieferung nach dem 01.07.2030 = Ausschluss.
Abnahme, Einweisung, Werkstattschulung
Beladeplan: Spätestens 15 Arbeitstage vor Baubesprechung als CAD-Datei bereitstellen.
Baubesprechung und Rohbauabnahme: am Produktionsstandort des Bieters.
Einweisung/Schulung bei Abnahme: für max. 8 Personen der Feuerwehr am Produktionsstandort.
Werkstattschulung: für je 2 Mitarbeiter der Kfz-Werkstatt und der Feuerwehr in der nächstgelegenen Servicestation.
Gewährleistung: 2 Jahre ab protokollierter Abnahme – sowohl für Fahrgestell als auch für Aufbau.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche/steuerliche Eignung (Pflicht für alle Lose)
Ausschlussgründe (über die Bietererklärung zu erklären):
Pflichtnachweise (für alle Lose)
Zwingend beizufügen:
Weitere Nachweise (auf Verlangen vorzulegen, hier nicht zwingend)
Im Aufforderungsschreiben nicht zwingend gefordert, aber auf Verlangen vorlegbar:
Bietergemeinschaften, Nachunternehmer, Eignungsleihe
Bietergemeinschaften sind zugelassen; es ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, gesamtschuldnerische Haftung.
Nachunternehmer sind möglich.
Eignungsleihe (Nutzung von Kapazitäten anderer Unternehmen) ist zulässig; Verpflichtungserklärungen sind erforderlich.
Präqualifikation über amtliches Verzeichnis der IHK oder über den PQ-Verein ist möglich und kann die Eigenerklärung ersetzen (Bestätigung bei Zuschlag erforderlich).
Sprache und Form
Angebote und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzugeben; ausländische Bewerber müssen Übersetzungen in deutscher Sprache vorlegen.
Abgabe als Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ist zulässig.
Aufbauhersteller-Referenzen: mindestens 10 Aufbauten auf Fahrgestellen von mindestens 2 verschiedenen Fahrgestellherstellern, in Deutschland zugelassen
in Deutschland zugelassene Aufbauten; Nachweis als Referenzliste mit dem Angebot