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RVM Heilbronn Neckarsulm Lph 5-9

Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg | Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium KarlsruheStuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Das Land Baden-Württemberg sucht ein Planungsbüro (oder eine Bietergemeinschaft), das die Generalplanung für ein Regionales Verkehrsmanagement (RVM) im Großraum Heilbronn–Neckarsulm übernimmt – also die Leistungsphasen 5 bis 9 nach HOAI.

Was ist zu tun?

19 bereits grob entwickelte Verkehrssteuerungs-Strategien (z. B. Umleitungen bei Tunnelsperrungen, Grüne Wellen, ÖPNV-Priorisierung) bis zur Umsetzungsreife ausarbeiten.Lichtsignalanlagen-Programme erstellen, optimieren und parametrieren (inkl. ÖPNV-Bevorrechtigung).Verkehrsmodelle anwenden, kalibrieren oder neu aufbauen.C-ITS-Pilotprojekte (vernetzte Verkehrssteuerung, intelligente Ampeln) konzipieren und begleiten.Öffentlichkeitsarbeit, Illustrationen und ggf. einen Internetauftritt zum Projekt liefern.

Wie läuft das Verfahren?

Europaweites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst reicht man einen Teilnahmeantrag ein (Frist: 17. August 2026, 12:00 Uhr, elektronisch über dtvp.de). Daraus werden 3–5 Bewerber für die Angebotsphase ausgewählt. Fragen können bis 6. August 2026 eingereicht werden.

Was muss man mitbringen?

Mindestens eine Referenz aus den letzten drei Geschäftsjahren (frühestens ab Juli 2023) zu vergleichbaren RVM-Planungen – abdeckend vier Leistungsdisziplinen (Verkehrssteuerung, LSA-Phasen 5–9, Verkehrsmodell, C-ITS).Berufshaftpflichtversicherung (5 Mio. € Personenschäden / 1,5 Mio. € Sach- und Vermögensschäden).Erklärungen zu Ausschlussgründen, Sanktionen und Mindestlohn.

Beginn der Leistung: Dezember 2026 / Januar 2027.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristJUL2023 JAN2024 JUL JAN2025 JUL JAN2026 JUL JAN2027
Referenzzeitraumca. 1. Juli 2023 – 17. Aug. 2026
Inkrafttreten Kooperationserklärung29. Juni 2026
Bieterfragen-Frist6. Aug. 2026
Teilnahmefrist17. Aug. 2026
Rahmenvertrag Laufzeitca. 29. Juni 2026
Ordentliche Kündigungca. 29. Juni 2026
Einladung Partnerratca. 29. Juni 2026
Einladung Expertenforumca. 29. Juni 2026
Widerspruchsfrist neue Partnerca. 29. Juni 2026
Aufforderung 1. indikatives Angebotca. 25. Aug. – 5. Sep. 2026
Frist 1. indikatives Angebotca. 25. Sep. – 5. Okt. 2026
Bieterpräsentationen / Verhandlungenca. 5. Okt. – 25. Okt. 2026
Aufforderung finales Angebotca. 25. Okt. – 31. Okt. 2026
Zuschlag / Verfahrensabschlussca. 1. Nov. – 15. Dez. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Dez. 2026 – 31. Jan. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Generalplanung RVM (Leistungsphasen 5–9 nach HOAI)

Konkretisierung der 19 vorhandenen Verkehrssteuerungs-Strategien (Strategiesteckbriefe P1–P16 sowie Beispielfelder) bis zur Umsetzungsreife. Übernahme der Leistungsphasen 5 (Entwurfsvorbereitung) bis 9 (Bauüberwachung und Objektbetreuung) gemäß HOAI für das Regionale Verkehrsmanagement im Großraum Heilbronn–Neckarsulm. Ziel ist es, die fachlichen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen zu schaffen, damit die Maßnahmen später durch die Verkehrsmanagementzentrale Baden-Württemberg (VMZ BW) betrieben werden können.

Verkehrssteuerung & Lichtsignalanlagen

Planung und Umsetzung verkehrssteuernder Strategien im Rahmen des RVM: Netzsteuerung, Koordinierung, Verkehrsleitsysteme. Erstellung, Optimierung und Parametrierung von Lichtsignalanlagen-Programmen – ausdrücklich unter Berücksichtigung der ÖPNV-Priorisierung. Betroffen sind LSA-Standorte auf Strecken wie B27, L1100, L1111, B39, L1036, K2126, L533 und L1101 im Großraum Heilbronn.

Verkehrsmodellierung

Anwendung, Fortschreibung, Kalibrierung oder Aufbau eines mikro-, meso- oder makroskopischen Verkehrsmodells zur Bewertung der geplanten Steuerungsstrategien.

C-ITS und digitale verkehrstechnische Systeme

Konzeption und Begleitung von Pilotprojekten im Bereich vernetzter Verkehrssteuerung und intelligenter Lichtsignalanlagen (C-ITS). Dazu gehören z. B. Roadside Units (RSU), Onboard Units (OBU), eine C-ITS-PKI sowie digitale Schnittstellen wie OCIT und DATEX II. Geplante Beispielfelder sind die Neckartalstraße (Obereisesheim/Neckarau), Untergruppenbach und Erlenbach (intelligente LSA mit KI/Wärmebildkameras).

Öffentlichkeitsarbeit, Illustrationen & Webauftritt

Begleitende Öffentlichkeitsarbeit zur Akzeptanzförderung und Information der Bevölkerung. Erstellung von Illustrationen, Grafiken, Infografiken und Simulationsdarstellungen. Optional: Konzeption und Pflege eines projektbezogenen Internet- bzw. Informationsauftritts zum Thema Mobilität.

Akteurs- und Schnittstellenkoordination

Abstimmung mit den zwölf beteiligten Partnern (Kommunen, Behörden, Verkehrsunternehmen, Wirtschaft, Verbände) in einem polyzentrischen Kooperationsansatz ohne Unter-/Überordnungsverhältnis. Technische Vernetzung mit der LSA-Zentrale des Landes Baden-Württemberg sowie Datenbereitstellung im Baustellen- und Ereignismanagementsystem (BEMaS). Optional: Moderation heterogener Akteurslandschaften.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Teilnahmeberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit der geforderten Eignung. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und stehen Einzelbewerbern gleich – eine nachträgliche Bildung von Bietergemeinschaften ist jedoch nicht zulässig.

Ausschlussgründe

Ausschluss vom Verfahren bei Vorliegen zwingender Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB (z. B. einschlägige Verurteilungen) sowie fakultativer Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB (z. B. Verstöße gegen Umwelt-, Sozial- oder Arbeitsrecht, Insolvenz, schweres Fehlverhalten, wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen, Interessenkonflikte, Vorab-Einbindung in die Verfahrensvorbereitung, mangelhafte Auftragsausführung, schwerwiegende Täuschung). Die Erklärungen sind auch für Eignungsleihe-Unternehmen und relevante Unterauftragnehmer abzugeben.

Sanktionen & Mindestlohn

Erklärung gemäß Art. 5 k) Abs. 1 der EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen) – weder Bewerber noch Unterauftragnehmer mit mehr als 10 % Auftragsanteil dürfen einen Russland-Bezug im Sinne der Vorschrift aufweisen. Erklärung gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG, dass kein mit Geldbuße ab 2.500 € geahndeter Mindestlohnverstoß vorliegt.

Wirtschaftliche & finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Jahresumsatzes (Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen) für die Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025. Konkrete Mindestumsätze werden in den weiteren Vergabeunterlagen erwartet.

Technische & berufliche Leistungsfähigkeit

Angabe der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahlen 2023–2025 (Gesamtbelegschaft, Geschäftsführer/Partner, technische Fachkräfte). Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 5 Mio. € für Personenschäden und 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden – oder Erklärung, dass die Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.

Referenzen

Mindestens eine (maximal drei) Referenz aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, frühestens ab Juli 2023, über vergleichbare Planungsleistungen im Bereich Regionales Verkehrsmanagement. Pro Referenz sind Auftraggeber, Ansprechpartner, Zeitraum, erbrachte Disziplinen sowie eine max. 2-seitige Projektbeschreibung einzureichen. Optional sind Bonus-Disziplinen zu Moderation, Visualisierung und Webauftritt nachweisbar (keine referenzübergreifende Kumulation).

Eignungsleihe, Unterauftragnehmer & Mehrfachbeteiligung

Eignungsleihe ist für wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit zulässig; das Drittunternehmen muss die Eignung für das jeweilige Kriterium erfüllen und eine Verpflichtungserklärung zur tatsächlichen Verfügbarkeit der Mittel beibringen. Nicht eignungsrelevante Unterauftragnehmer müssen noch nicht benannt werden. Eine Mehrfachbeteiligung desselben Unternehmens (als Bewerber, Mitglied einer BG oder Unterauftragnehmer) kann zum Ausschluss aller betroffenen Bieter führen.

Auswahlverfahren Phase 1

Dreistufiges Auswahlverfahren: (1) formale Prüfung der Teilnahmeanträge, (2) Beurteilung der grundsätzlichen Eignung, (3) vergleichende Bewertung anhand der Referenzen mit Auswahl von 3–5 Unternehmen für die anschließende Angebotsphase.

Referenzprojekte
1 bis 3 (mindestens 1, maximal 3) ReferenzenZeitraum: Letzte drei abgeschlossene Geschäftsjahre, frühestens ab Juli 2023Volumen: nicht spezifiziert

Planungsleistungen im Bereich Regionales Verkehrsmanagement (RVM), Leistungsphasen 5–9, abdeckend mindestens vier der Disziplinen (A) Verkehrssteuerung/-management, (B) LSA-Phasen 5–9 mit ÖPNV-Priorisierung, (C) Verkehrsmodell, (D) C-ITS / digitale verkehrstechnische Systeme

Pro Referenz: Auftraggeber mit Adresse/Ansprechpartner/Telefon/E-Mail, Zeitraum, angekreuzte Disziplinen, max. 2 DIN-A4-Seiten Projektbeschreibung (Text/Bild), optional Referenzschreiben

optional, je 1 Referenznachweis (Teil-/Voll-Punkte) ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Bonus-Disziplinen für zusätzliche Punkte: (E) Moderation heterogener Akteurslandschaften, (F) Grafik-/Visualisierungsleistungen, (G) Internet-/Informationsauftritt Mobilität

Bewertung erfolgt anhand der Referenz mit der höchsten Punktzahl – keine referenzübergreifende Kumulation

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 35%11+ · 23%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Teilnahmeantrag – Formales
Eignung – Ausschlussgründe & Erklärungen
Eignung – Wirtschaftliche & technische Leistungsfähigkeit
Referenzen
Bewerbergemeinschaften & Unterauftragnehmer
Phase 2 – Angebotsabgabe (nach Auswahl)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Land Baden-Württemberg vertreten durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg | Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB | Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Anschrift
70173 Stuttgart
Ort
70173 Stuttgart
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Zuschlagskriterium
Preis
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.menoldbezler.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70173 Stuttgart
Baden-Württemberg

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