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Sandaustausch der Sandgeschossfänge der Raumschießanlage des Polizeipräsidiums Düsseldorf

Polizeipräsidium Düsseldorf40219 Düsseldorf, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung für den Austausch des belasteten Sandes in den Sandgeschossfängen der Schießbahnen 1–4 der Raumschießanlage des Polizeipräsidiums Düsseldorf.

Aus bis zu rund 300 m³ Altsand werden Proben entnommen, der Sand staubarm gesiebt und ausgebaut, transportiert und ordnungsgemäß entsorgt. Anschließend werden voraussichtlich rund 300 m³ qualitätsgerechten Neusand geliefert, eingebracht und in Form gebracht. Die Anlage wird abschließend besenrein gereinigt und die Arbeiten werden dokumentiert.

Das Angebot ist bis zum 04.11.2026 um 12:00 Uhr elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 04. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZ
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist3. Nov. 2026
Angebotsfrist4. Nov. 2026
Bindefrist4. Nov. – 11. Nov. 2026
Ausführungsende27. Nov. 2026
Rechnungseingang1. Dez. 2026
Sicherheitsüberprüfung bisDatum offenZuverlässigkeitsüberprüfung des eingesetzten Personals nach Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots (genauer Zeitpunkt nicht festgelegt).
AusführungsbeginnDatum offenKonkreter Ausführungsbeginn nicht angegeben; Leistung muss bis spätestens 27.11.2026 abgeschlossen sein (vermutlich nach Zuschlag).
VertragslaufzeitDatum offenKeine explizite Vertragslaufzeit genannt; Leistung als Einmalmaßnahme mit Erfüllung bis 27.11.2026.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Niedrigster Preis100%

    Bei Erfüllung der Anforderungen der Leistungsbeschreibung ist der Preis das alleinige Zuschlagskriterium; der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot mit dem niedrigsten Preis erteilt.

KI-Hinweis: Die ausschließliche Preiswertung ist in der Anfrage zur Angebotsabgabe und der Leistungsbeschreibung eindeutig festgelegt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitung und Arbeitsstellenorganisation

Vor Beginn sind der belastete Sand zu beproben und zu analysieren, die Arbeitsstelle einzurichten und der Arbeitsbereich zu sichern. Der Auftragnehmer stellt alle erforderlichen Personen, Geräte, Maschinen und Arbeitsmittel bereit. Angrenzende Bauteile, insbesondere Blenden, Prallflächen, Zieltechnik und die versiegelte Schießbahnsohle aus Regupol, sind zu schützen. Die einschlägigen Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die erforderliche persönliche Schutzausrüstung sind einzuhalten.

Ausbau und Entsorgung des Altsandes

Der Altsand ist möglichst staubarm mit einer geeigneten Siebanlage vor Ort zu sieben und auszubauen. Aus den Geschossfängen der drei 25-m-Standardschießbahnen 1–3 und der 35-m-180°-Schießbahn werden insgesamt bis zu etwa 300 m³ Altsand entfernt. Die Abtragung beträgt etwa 50 cm senkrecht zur Böschungsoberfläche. Die Menge wird aus Böschungsfläche und Abtragstiefe berechnet. Der Altsand wird transportiert, gegebenenfalls zwischengelagert und ordnungsgemäß entsorgt.

Mengengerüst

Auf den 25-m-Standardschießbahnen 1–3 sind insgesamt etwa 100 m³ Altsand beziehungsweise etwa 33,3 m³ je Schießbahn vorgesehen. Auf der 35-m-180°-Schießbahn sind etwa 200 m³ vorgesehen. Die Neusandmenge beträgt voraussichtlich insgesamt etwa 300 m³.

Geschossreste aus Messing

Die ausgesiebten Geschossreste können dem Auftragnehmer zur Verwertung überlassen werden. Für einen Abzug von der Rechnung sind ein nachvollziehbarer Entsorgungsnachweis, ein Wiegeschein sowie ein Verwertungsnachweis mit dem Messingpreis je kg oder t vorzulegen. Abtransport und Verwertung übernimmt der Auftragnehmer. Alternativ werden die gesiebten Geschosse in einem vom Auftraggeber gestellten Behälter übergeben.

Neusandlieferung und Abschlussarbeiten

Es ist gewaschener Reinsand 0/2 nach DIN EN 12 620 zu liefern, der frei von Steinen, Kies, Überkorn, Metallteilen und bindigen Bestandteilen ist. Die Herkunft ist anhand eines Datenblatts nachzuweisen und eine Rückstellprobe von 5 kg bereitzustellen. Der Neusand ist einzubringen und in Form zu bringen. Anschließend ist die Anlage besenrein zu reinigen. Die ausgeführten Arbeiten sowie die Entsorgung und Verwertung sind zu dokumentieren.

Örtliche Gegebenheiten

Vor der Angebotsabgabe sind insbesondere die Zugangswege, Türbreiten, Aufstellflächen und Lastgrenzen zu prüfen. Die Anlage umfasst drei 25-m-Standardschießbahnen sowie eine 180°-Schießbahn mit maximal 35 m Schussdistanz.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zuverlässigkeit

Der Bieter muss mit Formular 521 erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen. Bei Einsatz von Unterauftragnehmern ist deren Eigenerklärung jeweils beizufügen. Auf Verlangen kann vor Zuschlag ein nicht älteres als sechs Wochen ausgestelltes Führungszeugnis der Belegart O für Firmeninhaber und Geschäftsführer vorgelegt werden müssen.

Berufsausübung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Erforderlich sind die Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister oder eine sonstige Erlaubnis zur Berufsausübung sowie eine Berufs- oder Haftpflichtversicherung mit mindestens 500.000 EUR Deckung für Sachschäden und 2 Mio. EUR für Personenschäden je Schadensfall.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie ausreichende Erfahrungen für die Ausführung in angemessener Qualität verfügen. Erforderlich sind außerdem ein gültiges Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb nach § 56 KrWG für das Sammeln und Befördern von Sand und Messing oder ein gleichwertiger Nachweis nach § 57 KrWG. Dieser Nachweis gilt auch für Nachunternehmer, die Abfälle befördern.

Entsorgungs- und Referenznachweis

Die Verwertungs- beziehungsweise Entsorgungsanlagen für Sand und Messing sind einschließlich Zulassung und Annahmeerklärung zu benennen. Erforderlich sind außerdem Referenzen zu mindestens vergleichbaren Sandaustauschleistungen in Geschossfängen aus den letzten Jahren.

Bietergemeinschaften, Unteraufträge und Eignungsleihe

Die Einbeziehung von Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmern und Eignungsleihe ist grundsätzlich möglich. Die beteiligten Unternehmen und die erforderlichen Nachweise sind im Angebot offenzulegen. Ein Neueinsatz oder Austausch eines Unterauftragnehmers erfordert die vorherige Zustimmung des Auftraggebers in Textform. Änderungen im Bestand einer Bietergemeinschaft nach Angebotsabgabe führen zum Angebotsausschluss.

Referenzprojekte
Mindestens ein vergleichbares Projekt ReferenzenZeitraum: Letzte 3 abgeschlossene GeschäftsjahreVolumen: Mindestauftragswert nicht angegeben

Vergleichbare Leistungen zum Sandaustausch in Geschossfängen

Eigenerklärung über vergleichbare Sandaustauschleistungen in Geschossfängen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 77%4–10 · 21%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Angebotsunterlagen
Eigenerklärungen und registerbezogene Nachweise
Abfallrechtliche und technische Nachweise
Nachweise bei Bietergemeinschaften, Unteraufträgen oder Eignungsleihe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Polizeipräsidium Düsseldorf
Anschrift
40219 Düsseldorf
Ort
40219 40219 Düsseldorf
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
40219 40219 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen

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