Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Stadt Ludwigshafen (Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen, Bereich Grünflächen und Friedhöfe) saniert die Baumscheiben in der Bismarckstraße (verkehrsberuhigte Fußgängerzone in der Innenstadt).
Was ist zu tun?
Bei rund 83 Baumscheiben werden alte Baumschutzabdeckungen und -gitter zurückgebaut, Erdarbeiten durchgeführt (Abbruch von Klinkereinfassungen und Beton, Bodenaushub, Entsorgung) und neue Baumschutzringe aus Flachstahl einbetoniert sowie Basaltschotter eingebaut.
Wichtige Fristen
Wer kann bieten?
Landschaftsgärtnerische Unternehmen mit Erfahrung in vergleichbaren Projekten, ausreichender Personalausstattung (eigene Kolonne mit Vorarbeiter Garten-/Landschaftsbau), Nachweis über MVAS '99 / ZTV-SA 97 Schulung sowie Betriebshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio € Personenschäden und Sach-/Vermögensschäden).
Es handelt sich um eine öffentliche Ausschreibung nach VOB/A ohne Losaufteilung. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Ein Bonus von 15% wird für Werkstätten für Behinderte bei der Berechnung der Wertungssumme eingeräumt.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Zuverlässigkeit
Der Bieter darf sich nicht in einem Insolvenzverfahren (eröffnet, beantragt, mangels Masse abgelehnt) oder in Liquidation befinden. Es dürfen keine schweren Verfehlungen – insbesondere keine Verurteilungen wegen Straftaten nach §§ 298, 299, 261, 263, 283 ff., 324 StGB – in den letzten zwei Jahren vorliegen. Auch im Gewerbezentralregister dürfen keine entsprechenden Eintragungen (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €) bestehen. Steuer- und Abgabenpflichten sowie Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung müssen ordnungsgemäß erfüllt sein; eine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist nachzuweisen. Ab einer Auftragssumme von 30.000 € fordert die Vergabestelle für den vorgesehenen Zuschlagsempfänger einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO an.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss einen Umsatz in Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nachweisen (inkl. ARGE-Anteile). Auf Verlangen sind testierte Jahresabschlüsse bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters vorzulegen.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss nachweisen, dass er über ausreichende Arbeitskräfte für die Auftragsausführung verfügt (jährliche Durchschnittszahl der Beschäftigten der letzten drei Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal). Er muss im Handelsregister eingetragen sein oder nachweisen, dass keine Eintragungspflicht besteht, und zusätzlich in der Handwerksrolle oder bei der IHK registriert sein. Bevorzugt wird ein Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis; alternativ genügt die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Bei Nachunternehmereinsatz ist auf Verlangen deren Präqualifikation bzw. die Erfüllung der Voraussetzungen nachzuweisen.
Fachliche Anforderungen an Personal und Ausstattung
Für die Bauausführung ist ein Projektleiter zu benennen, der für Rechnungsstellung, Schlechtleistung und Schadensregulierung verantwortlich ist; für Urlaubszeiten ist ein schriftlich benannter Vertreter zu benennen. Vor Ort ist ein Fachmitarbeiter (Bauleiter) als Ansprechpartner und zur Koordination/Kontrolle einzusetzen. Die ausführende Kolonne muss aus vier Mitarbeitern plus einem Vorarbeiter (Geselle oder Meister Garten-/Landschaftsbau) bestehen und über die erforderliche maschinelle Ausstattung verfügen. Die Qualifikationsnachweise der Mitarbeiter (Schulungen, Fortbildungen) sind vorzulegen.
Reaktionszeit und Versicherungsschutz
Der Bieter bestätigt, dass er innerhalb von 3 Werktagen nach Leistungsabruf am Erfüllungsort Ludwigshafen am Rhein einsatzbereit ist. Eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme von 1.500.000 € für Personenschäden und 1.500.000 € für Sach- und Vermögensschäden ist nachzuweisen.
Sprache und sonstige Anforderungen
Die Verständigung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache. Sämtliche Bescheinigungen sind in Deutsch oder mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften müssen alle Mitglieder eine Erklärung in Textform abgeben (Vollmacht, gesamtschuldnerische Haftung). Die Angabe zur KMU-Eigenschaft (< 250 Beschäftigte, ≤ 50 Mio € Jahresumsatz) ist optional. Beim Einsatz von Leiharbeitskräften ist die vorherige schriftliche Zustimmung des Auftraggebers erforderlich.