Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Reilingen (Baden-Württemberg) schreibt im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung nach VOB/A die Sanierung der Brahmsstraße (1. Bauabschnitt) aus.
Das Projekt umfasst auf einer Länge von rund 215 m (zzgl. eines 40 m langen Teilstücks der Wilhelmstraße) den kompletten Tief-, Leitungs- und Straßenbau in einem innerörtlichen Sanierungsgebiet:
Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise unter Vollsperrung. Eine Vergabe in Losen findet NICHT statt – alles wird als ein Auftrag vergeben.
Angebotsfrist: 29.09.2026, 10:00 Uhr. Bieter müssen umfangreiche Fachkundenachweise mit dem Angebot vorlegen – u.a. RAL-GZ 961 (Gütesicherung Kanalbau, Stufe AK3) und diverse DVGW-Bescheinigungen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – einziges Wertungskriterium gemäß Nr. 5.5 der Aufforderung zur Angebotsabgabe (KEV 110.1). Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) erteilt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Bauabschnitte
Die Maßnahme umfasst den 1. Bauabschnitt (1. BA) der Brahmsstraße in 68799 Reilingen, zwischen Wilhelmstraße und Johann-Strauß-Straße, einschließlich Anbindungen der Seitenstraßen Zeisigweg, Lerchenweg und Robert-Stolz-Straße sowie eines ca. 40 m langen Teilstücks der Wilhelmstraße. Gesamtlänge Trasse 100 ca. 222,75 m (Stationierung 0+000 bis 0+222,750).
Die Bauausführung erfolgt in mehreren Teilbauabschnitten (TBA) unter Vollsperrung:
Eine gesonderte Vergabe in Losen findet NICHT statt – die gesamte Leistung wird als ein Auftrag vergeben.
Straßenbau (Gewerk 01)
Querschnitt gemäß Regelplan: Schottertragschicht mind. 20 cm, Asphalttragschicht mind. 20 cm, Asphaltdeckschicht.
Straßenentwässerung (Gewerk 02)
Kanalhausanschlusssanierung (Gewerk 03)
Nicht Bestandteil: die grabenlose Kanalsanierung (6 Haltungen DN 900–1000) wird als separater Auftrag vergeben. Die Maßnahme umfasst ausschließlich offene Bauweise.
Leer- und Schutzrohre (Gewerk 04)
Wasserversorgung (Gewerk 05)
Mindestens 70 % der Leistungen sind mit Stammarbeitskräften des eigenen Betriebs auszuführen.
Verkehrssicherung, Koordination und Beweissicherung
Nicht Bestandteil der Ausschreibung
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung – Kanalbau
Pflichtnachweis Gütesicherung Kanalbau RAL-GZ 961, Beurteilungsgruppe AK3 – entweder durch RAL-Gütezeichen oder gleichwertigen Prüfbericht nach Erstprüfung mit Verpflichtung zum Abschluss eines RAL-Gütesicherungsvertrags für die Dauer der Werkleistung. Angebote ohne fristgerechte Vorlage dieses Nachweises werden von der Wertung ausgeschlossen.
Bei Gleichwertigkeitsnachweis zusätzlich: Angaben zur Personalausstattung mit Aus- und Weiterbildungsnachweisen, Betriebs- und Geräteausstattung, vergleichbare Projekte der letzten 3 Jahre sowie Muster der Eigenüberwachungsdokumentation.
Fachliche Eignung – Wasserversorgung und Rohrleitungsbau
DVGW-Zulassung sowie folgende DVGW-Bescheinigungen (Pflicht):
Anforderung an Materialien: Korrosionsschutz nach DIN 3476 / DIN 30677-2 / RAL-GZ 662 (GSK), DVGW W 270 / KTW-Empfehlungen, Druckprüfung nach DIN EN 805.
Verkehrssicherung und Arbeitsschutz
Allgemeine Eignung (Persönliche Lage)
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Referenzen
Optionale Erleichterungen
Tariftreue und Mindestlohn
Mindestens 3 vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren (Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten), mit Bestätigung des Auftraggebers bei engerer Wahl
Vergleichbar mit Tief-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten; bei Zuschlag in engere Wahl schriftliche Bestätigung des Auftraggebers pro Referenz mit Ansprechpartner