Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB) des Landkreises Rotenburg (Wümme) für Bauleistungen zur Sanierung der Kreisstraße K 226 in der Ortsdurchfahrt Stemmen.
Der zu sanierende Abschnitt reicht von km 6,780 bis km 7,180 (ca. 400 m Länge, 5,50 m Breite, ca. 2.200 m² Fläche). Bei km 6,800 befindet sich ein Fahrbahnteiler.
Die Maßnahme umfasst Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung, Erd- und Oberbauarbeiten (Asphaltdeckschicht AC 11 DS auf ca. 2.300 m², Asphalttragschicht AC 16 TS), Erneuerung von Rinnen, Anpassung von Straßenabläufen und Schachtabdeckungen sowie Fräs- und Entsorgungsarbeiten.
Die Asphaltarbeiten erfolgen unter Vollsperrung; der Anliegerverkehr ist weitgehend aufrechtzuerhalten. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
Bauzeit: ca. 2 Wochen, vom 28.09.2026 bis 16.10.2026.
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt (nachgerechnete Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten). Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Einrichten und später Räumen der Baustelle unter Beachtung von DIN 18920 (Schutz von Bäumen).
Aufstellen und Vorhalten von Absperrschranken (40 Stück, 400 Stück-Tage), Absperrung und Beleuchtung sowie Umleitungsbeschilderung mit ca. 6 Plantafeln. Die Umleitungsstrecke verläuft über L 130 → K 212 → B 75 → K 214 und umgekehrt.
Schriftliche Anwohnerinformation ('Handzettel') erstellen und verteilen – Informationsblätter sind spätestens 7 Tage vor Baubeginn zu verteilen. Insgesamt sind ca. 100 Informationsblätter zu verteilen.
Die Asphaltarbeiten erfolgen unter Vollsperrung. Der Anliegerverkehr ist grundsätzlich aufrechtzuerhalten.
Erdarbeiten und Randbereiche
Beidseitiges Freilegen des Fahrbahnrands auf 400 m Länge.
Liefern und Einbauen von Schotterrasengemisch (25 t), inklusive Rasansaat.
Entwässerung und Schachtbauwerke
Liefern und Aufsetzen von 2 Aufsätzen Elcord 300x500.
Anpassen von 5 Straßenabläufen.
Auf Höhe setzen von 10 Schachtabdeckungen.
Rinnen, Borde und Pflaster
Schneiden der bituminösen Befestigung auf 180 m.
Aufnehmen und Laden der bituminösen Befestigung (35 t, Verwertungsklasse B).
Erneuern einer 2-reihigen Rinne auf 100 m.
Erneuern einer 3-reihigen Rinne auf 70 m, inklusive Lieferung der Pflastersteine.
Einbau einer Schottertragschicht (20 t).
Asphalt-Oberbauarbeiten
Herstellen der Asphaltdeckschicht AC 11 DS auf 2.300 m².
Herstellen der Asphalttragschicht AC 16 TS im Handeinbau (15 t).
Aufsprühen von Bitumenemulsion auf 2.300 m².
Abstumpfungsmaßnahmen auf 2.300 m².
Herstellen einer Naht in der Asphaltdeckschicht (15 m).
Der Einsatz von Recyclingmaterial in der Deckschicht ist ausgeschlossen.
Fräs- und Entsorgungsarbeiten
Fräsen, Aufnehmen und Abfahren von Asphalt (Verwertungsklasse A) auf 2.200 m².
Abfahren von Asphalt der Verwertungsklasse B (40 t) nach Bremen.
Die Einstufung des Ausbauasphalts erfolgte nach RuVA-StB auf Basis von PAK-, Phenolindex- und Asbestanalysen (Untersuchungsbericht AB01163).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsvoraussetzungen
Kein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt; kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt.
Nicht in Liquidation befindlich.
Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen ordnungsgemäß erfüllt.
Keine Verfehlungen, insbesondere keine Beteiligung an Preisabsprachen.
Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft.
Hinweis: Im Kriterienkatalog ist vermerkt 'Keine Eignungskriterien festgelegt' – die vorgenannten Punkte ergeben sich aus der Eigenerklärung VOB und sind nachzuweisen.
Präqualifikation und Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im PQ-Verzeichnis mit PQ-Nummer.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Auf Anforderung nachzureichende Nachweise
Referenzen über vergleichbare Arbeiten.
Jahresdurchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten 3 Geschäftsjahre.
Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen (Finanzamt, Krankenkasse, Berufsgenossenschaft).
Gewerbezentralregisterauszug (ab Auftragssumme ≥ 30.000 €).
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle.
Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Nachforderungsfrist: 6 Kalendertage nach Aufforderung.
Gesetzliche Verpflichtungen
NTVergG (§ 4 Abs. 1): Verpflichtung zur Zahlung von Mindestentgelt (ab 01.01.2026: 13,90 €/h).
NKernVO (§ 2): Einhaltung von Kernarbeitsnormen der ILO bei relevanten Warenlieferungen.
Mindestens ein Referenzprojekt über vergleichbare Leistungen (Straßenbau/Sanierung)
Nur auf gesonderte Aufforderung der Vergabestelle vorzulegen; konkrete Mindestkriterien (Volumen, Zeitraum) sind in den Vergabeunterlagen zu entnehmen