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Sanierung der Kunsthalle zu Kiel – Los 40: Förderanlagen

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, vertreten durch GMSH AöRKiel, Schleswig-HolsteinVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Los umfasst die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Dokumentation und Abnahme von Aufzugsanlagen sowie zugehörige Wartungsleistungen für die Generalsanierung der Kunsthalle Kiel.

Vorgesehen sind zwei neue Personenaufzüge sowie die Anpassung eines bestehenden Aufzugs. Ergänzend werden Schacht- und Türarbeiten, Kommunikations- und Entrauchungstechnik, Montagerüstung, Werk- und Montageplanung, Dokumentation, Abnahmen, Stundenlohnarbeiten und fünf Jahre Wartung je Aufzug ausgeschrieben.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV
Sanktionsgrenze öffentlicher Aufträge9. Apr. 2022
Fortführungsgrenze Altverträge10. Okt. 2022
Planungsstand16. Dez. 2025
Trafo-Zeitraumca. 1. Juni – 31. Aug. 2026
Angebotsaufforderung Wartung29. Juli 2026
Veröffentlichung21. Okt. 2026
LV-Datum22. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist16. Nov. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Angebotsöffnung23. Nov. 2026
Gesamte Bauzeit laut LVca. 1. März 2026 – 31. Dez. 2029
Bindefrist22. Jan. 2027
Aufforderung Auftraggeber1. März 2027
Vertragliche Ausführung1. März 2027 – 1. Dez. 2029
Abnahmereife Fertigstellung1. Dez. 2029
DetailterminplanDatum offenZwei Wochen vor Baubeginn vorlegen und abstimmen.
Vertraglicher BeginnDatum offenBeginn innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung; wegen fehlender Werktags- und Feiertagsregelung nicht eindeutig berechenbar.
Vertragliche VollendungDatum offenVerbindliche Vertragsfrist; im Auszug ist kein gesonderter Vollendungstermin angegeben.
Vertraglicher BeginnDatum offenTag nach Abnahme der Bauleistung.
VertragslaufzeitDatum offenVier Jahre ab Vertragsbeginn.
FestpreisphaseDatum offen24 Monate ab Vertragsbeginn.
Verlängerung 1Datum offenAutomatische Verlängerung um ein Jahr nach Ablauf der bisherigen Laufzeit, sofern nicht zuvor gekündigt wird.
Verlängerung 2Datum offenWeitere automatische Verlängerung um ein Jahr, sofern nicht zuvor gekündigt wird.
KündigungsfristDatum offenDrei Monate vor Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit.
ZahlungsfristDatum offen30 Tage nach Rechnungszugang.
Verjährungsfrist MängelansprücheDatum offenEin Jahr ab Vertragsbeginn.
Wartungsintervall 1 MonatDatum offenEinmonatliches Wartungsintervall ohne bekannten Bezugspunkt.
Wartungsintervall 3 MonateDatum offenDreimonatliches Wartungsintervall ohne bekannten Bezugspunkt.
Wartungsintervall 6 MonateDatum offenSechsmonatliches Wartungsintervall ohne bekannten Bezugspunkt.
Wartungsintervall 12 MonateDatum offenZwölfmonatliches Wartungsintervall ohne bekannten Bezugspunkt.
Wartungsintervall 24 MonateDatum offenVierundzwanzigmonatliches Wartungsintervall ohne bekannten Bezugspunkt.
Maßnahmen bei BedarfDatum offenFunktionelle Wartungsmaßnahmen ohne festgelegten Zeitraum.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wertungssumme des Angebotes als einziges Zuschlagskriterium

Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt; berücksichtigt werden insbesondere Nachlässe, der Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangebote. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Die Vergabeunterlagen und die Bekanntmachung stimmen überein und weisen den Preis als einziges Zuschlagskriterium aus.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Neue Personenaufzüge

AZ1 wird als Personenaufzug mit 3 Haltestellen und 3 Türen, einer Förderhöhe von ca. 5,50 m, einer Nenngeschwindigkeit von 1,0 m/s und einer Traglast von 630 kg ausgeführt. AZ2 erhält 4 Haltestellen und 4 Türen, eine Förderhöhe von ca. 13,5 m, eine Nenngeschwindigkeit von 1,0 m/s und eine Traglast von 1.250 kg. Beide Anlagen umfassen unter anderem Kabinen, Schächte, Teleskopschiebetüren, Steuerung, getriebelose Synchronmotorantriebe, Brandfallevakuierung, Notruf- und GSM-Kommunikation sowie Schachtentlüftung und -entrauchung.

Bestandsaufzug AZ3

Der bestehende Personenaufzug AZ3 wird angepasst. Erforderlich sind das Kürzen der Führungsschienen, die Umsetzung des Geschwindigkeitsbegrenzers, der Austausch der Schachtbeleuchtung durch eine LED-Beleuchtung, die Anpassung oder Erneuerung des GSM- und Notrufgeräts, Programmierarbeiten, die Aufrüstung eines Tableaus nach EN 81-70 sowie Kommunikations- und Schachtentlüftungs- beziehungsweise Entrauchungssysteme. Das alte Tableau und die alte Schachtbeleuchtung werden demontiert und entsorgt.

Schacht-, Tür- und Montageleistungen

Für die drei Aufzugsschächte sind Montagerüstungen und die Sicherung der Schachtöffnungen vorzusehen. Die Leistungen umfassen außerdem zwei Ausziehversuche für Mauerwerke unbekannter Güte, 40 Adapterplatten für Schachtversprünge, 8 Adapterkonstruktionen für Schachttüren, drei Mauerumfassungszargen bei AZ1 sowie einen Montageträger mit angeschweißten Lasthaken bei AZ2.

Planung, Dokumentation, Abnahme und Einweisung

Für jede Anlage sind Werk- und Montageplanung sowie Dokumentations- und Revisionsunterlagen zu erstellen. Die Planung umfasst unter anderem Übersichts- und Lagepläne, Montageablaufpläne, Schacht- und Triebwerksraumzeichnungen, elektrische Schemata sowie Kabinenzeichnungen mit 3D-Ansichten. Je Aufzug ist eine Sachverständigenabnahme durch eine zugelassene Überwachungsstelle und eine Einweisung mit jeweils 10 Teilnehmern durchzuführen. Die vollständige Übergabedokumentation nach VOB Teil C ist zu übergeben.

Stundenlohn- und Wartungsleistungen

Neben dem Pauschal Leistungsumfang sind Stundenlohnarbeiten für Obermonteure und Monteure vorgesehen. Die Stundenlohnarbeiten beginnen erst nach schriftlichem Abruf; Zuschläge für Mehr-, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sind nicht einzubeziehen. Für AZ1, AZ2 und AZ3 sind jeweils fünf Jahre AMEV-Wartung anzubieten, insgesamt 15 Aufzug-Jahre.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Zulassung

Mindestens drei Jahre bestehende Geschäftstätigkeit, keine einschlägigen Ausschlussgründe und keine unzulässige Wettbewerbsbeschränkung. Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zulässig; jedes Mitglied muss die für seinen Leistungsanteil erforderliche Eignung nachweisen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Präqualifizierte Unternehmen können ihren Eignungsnachweis über das Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. führen. Nicht präqualifizierte Unternehmen verwenden die Eigenerklärung zur Eignung oder die EEE und geben den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für Bauleistungen und vergleichbare Leistungen an. Ein konkreter Mindestumsatz ist nicht genannt.

Technische und fachliche Leistungsfähigkeit

Erforderlich sind die Fähigkeit zur Lieferung, Montage, Inbetriebnahme, Prüfung, Dokumentation und Wartung normgerechter Aufzugsanlagen, vergleichbare Referenzen sowie die Erstellung der geforderten Werk- und Montageplanung. Das Unternehmen muss geeignete technische Spezifikationen, Prüf- und Zulassungsbescheinigungen sowie die erforderlichen technischen Systeme nachweisen können.

Personelle Leistungsfähigkeit

Das Unternehmen muss über ausreichend Arbeitskräfte für die Ausführung verfügen. Erforderlich sind außerdem ein verantwortlicher deutschsprachiger Bauleiter beziehungsweise Vertreter sowie die Qualifikation des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators oder dessen Stellvertreters. Konkrete Besetzungs- oder Zertifikatsschwellen werden nicht genannt.

Register- und gewerberechtliche Nachweise

Je nach Unternehmensform sind Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung sowie Nachweise von Sozialkasse und Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bei Einsatz anderer Unternehmen können deren Eignung und Verfügbarkeit nachgewiesen werden müssen.

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder über die Bildung der Arbeitsgemeinschaft, die bevollmächtigte Vertretung und die Gesamtverbindlichkeit abzugeben. Bei Unteraufträgen oder Eignungsleihe sind Art und Umfang der übernommenen Leistungen zu benennen; auf gesondertes Verlangen können Verpflichtungserklärungen und Eignungsnachweise der eingesetzten Unternehmen verlangt werden.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Letzte fünf KalenderjahreVolumen: Kein Mindestauftragswert angegeben

Vergleichbare Aufzugs- und Fördertechnikleistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren; bei Angeboten in der engeren Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen.

Je Referenz sind Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang, eigener Personal- und Mengeneinsatz, technische und gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung und gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben. Die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung ist beizufügen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 69%4–10 · 29%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 28 erledigt
Angebotsformulare
Eignung und wirtschaftliche Nachweise
Technische Angebotsangaben
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, vertreten durch GMSH AöR
Anschrift
24105 Kiel
Ort
24105 Kiel
Kategorie
Schleswig-Holstein
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
24105 Kiel
Schleswig-Holstein

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