Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Im Rahmen der Sanierung der denkmalgeschützten Klosterkirche (Basilika) in Ulm-Wiblingen werden die Decken und Fresken im Langhaus (Bauabschnitt 3) restauriert.
Was ist zu tun?
Wer wird gesucht?
Verfahren:
Hinweise zu Schutz & Auflagen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualifikation/Fachkenntnisse des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals40%
Bewertung der Fachkenntnisse in 8 Bereichen (Reinigung barocker Raumfassungen, Festigungsmethoden, Hinterfüllung von Putzhohlstellen, randgenaue Kittungen, Wasserränder, Retusche getünchter Flächen, Retusche Deckenmalereien, historische Verschraubungen) im Vergabegespräch unter Beteiligung des Landesamtes für Denkmalpflege. Pro Kriterium bis zu 6 Punkte je Person, max. 48 P/Person, 144 gesamt.
- Ausbildung und Berufserfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals30%
Abgeschlossenes Studium (Dipl./M.A.) im Bereich Restaurierung von Architekturfassung und Wandmalerei: 5 Punkte. Zusätzlich 1 Punkt pro Jahr Berufserfahrung (max. 15 Punkte). Max. 20 Punkte je Person, 60 gesamt.
- Preis30%
Lineare Interpolation: 100 Punkte = niedrigster Preis, 0 Punkte = 2-facher des niedrigsten Preises (oder darüber). Lineare Interpolation mit bis zu 3 Stellen nach dem Komma. Werkstätten für Behinderte erhalten 15% Bonus auf die Wertungssumme.
Preis-Wertung: 100 Punkte = niedrigster Preis, 0 Punkte = 2-facher des niedrigsten Preises, lineare Interpolation dazwischen (bis 3 Stellen nach Komma). Qualifikation: pro Fachkenntnis (1)-(8) bis zu 6 Punkte je Person, max. 48 P/Person, 144 gesamt. Berufserfahrung: Studium 5 Pkt + 1 Pkt pro Jahr Berufserfahrung (max. 15), max. 20 P/Person, 60 gesamt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Zu behandelnde Flächen
| Bereich | Fläche |
|---|---|
| Fresko 'Jüngstes Gericht' (Durchmesser ca. 15,65 m) | ca. 195 m² |
| Dekorationsmalerei (inkl. Wölbungen bis OK Gesims) | ca. 525 m² |
| Gesamt (3D-Ermittlung) | ca. 720 m² |
Zusätzlich sind 95 Stundenlohnstunden Restaurator für unvorhersehbare Handwerksleistungen sowie 40 Stunden Musterflächenvorbereitung eingeplant.
Restaurierungsleistungen Fresko 'Jüngstes Gericht'
Restaurierungsleistungen Dekorationsmalerei
Baustelleneinrichtung, Musterflächen und Dokumentation
Baustelleneinrichtung (Pauschal):
Musterflächen (40 h):
Dokumentation (Pauschal):
Besprechungen:
Schutz-, Sicherheits- und Logistikauflagen
Personelle Anforderungen (Selbstausführung)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (zwingend)
Persönliche / persönliche Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Technische / organisatorische Eignung
1. Reinigung barocker Raumfassungen und freskaler Malerei
2. Festigung kreidender und aufstehender Mal-/Tüncheschichten sowie Metallauflagen (Mordantvergoldungen)
3. Hinterfüllung von Putzhohlstellen / Schollen (minimale Gewichtszunahme)
4. Randgenaue Kittungen von Fehlstellen im Malereibestand
5. Behandlung und Umgang mit Wasserrändern / Fleckenbildung
6. Retusche getünchter Flächen
7. Retusche von Deckenmalereien
8. Umgang mit historischen Verschraubungen in Deckenbildern
Zwingende Formalnachweise / Erklärungen
Personenbezogene Referenzen: Jede der 3 namentlich benannten Restauratoren muss Restaurierungsarbeiten an Wandmalerei / Architekturoberflächen / barocken Deckengemälden und Deckenkonstruktionen an einem denkmalgeschützten Kirchengebäude aus der Barockzeit in Süddeutschland ODER an einem vergleichbaren Gebäude mit hochwertiger Freskomalerei nachweisen. Leistung muss persönlich durch die genannte Person ausgeführt worden sein.
Restaurierungsdokumentationen von mindestens 3 verschiedenen Objekten pro Person; je Referenz Fotoanlage (Vor-/Zwischen-/Endzustand), max. 6 Fotos. Nachweisform: ausgefülltes Formblatt 260605 WIB RestArbeitenBA3DeckenFresken_EignungReferenzNachweis.
Fachfirma Restaurierung: Nachweis vergleichbarer Arbeiten an hochwertigen Kulturdenkmalen (Referenzobjekte) – gefordert in den denkmalschutzrechtlichen Auflagen.
Durch Referenzobjekte zu belegen; konkrete Anforderungen in den Vergabeunterlagen.