Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Mönchengladbach sucht ein Ingenieurbüro für die Fachplanung der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) beim Umbau des ehemaligen Jugendclubhauses an der Alexianerstraße 4-6 in ein Bürgerzentrum "Das Westend".
Was zu tun ist:
Verfahren: Nichtoffenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig). Bis zu 5 Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Projektgröße: Gesamtbudget ca. 5,45 Mio. EUR brutto, Fertigstellung geplant Oktober 2029.
Einreichung: Teilnahmeanträge bis 28.09.2026, 11:00 Uhr ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis120%
Angebotspreis: 4 Punkte = niedrigster Preis, 1 Punkt = niedrigster Preis x 2, lineare Interpolation dazwischen.
- Personelle Qualität136%
Bewertung der personellen Qualifikation und Erfahrung der Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung in Planung (LPH 1-5) und Bauüberwachung (LPH 6-9) sowie vergleichbarer Projekterfahrung.
- Technische und organisatorische Qualität144%
Bewertung der konzeptionellen Herangehensweise an Aufgabenstellung, gebäudetechnisches Gesamtkonzept, Kosten- und Terminplanung sowie örtliche Verfügbarkeit.
Bewertung jedes Kriteriums: erreichbare Punkte 1-4 multipliziert mit Gewichtungsfaktor. Beim Angebotspreis: 4 Punkte = niedrigster Preis, 1 Punkt = niedrigster Preis x 2, dazwischen lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkontext
Gebäude: Zweigeschossiges Jugendclubhaus, Baujahr ca. 1980, Bruttogeschossfläche ca. 2.643 m², mit Kellergeschoss und Split-Level.
Standort: Alexianerstraße 4-6, 41061 Mönchengladbach (Stadtteil Westend).
Ziel: Umnutzung/Umbau zu einem Bürgerzentrum mit Empfangs-/Veranstaltungsbereich, Schulungs- und Jugendräumen.
Rahmenbedingungen:
Fachliche Planungsinhalte (alle Anlagengruppen)
Anlagengruppen gemäß HOAI § 55 (AG 1–6 und 8):
| AG | Inhalt | Kostenrahmen (netto, brutto) |
|----|--------|------------------------------|
| AG 1 | Wärmeversorgungsanlagen (KG 420) | ca. 312.000 EUR netto |
| AG 2 | Raumlufttechnische Anlagen (KG 430) | ca. 180.000 EUR netto |
| AG 3 | Starkstromanlagen (KG 440) | ca. 310.800 EUR netto |
| AG 4 | Fernmelde-/Informationstechn. Anlagen (KG 450) | ca. 382.800 EUR netto |
| AG 5 | Nutzungsspezifische Anlagen/Sanitär (KG 410) | ca. 74.000 EUR netto |
| AG 6 | Transport-/Förderanlagen (KG 460) | ca. 54.000 EUR netto |
| AG 8 | Gebäudeautomation (KG 480) | ca. 48.000 EUR netto |
Zu erbringende Leistungsphasen (alle 9 LP gemäß HOAI):
Stufenweise Beauftragung: Zunächst nur LP 1–3, weitere Phasen werden im Abstand von bis zu 24 Monaten nach Abnahme der vorherigen Leistungen abgerufen.
Technische Schwerpunkte und Vorgaben
Heizungstechnik:
Lüftungstechnik:
Sanitär:
Elektro/Beleuchtung:
Gebäudeautomation (gmmg-Standard):
Photovoltaik: Nachrüstung PV-Anlage auf Flachdachbereichen (Einspeisung/Nutzung).
Digitalisierung: Kompletter WLAN-Ausbau, digitales Informationssystem.
Barrierefreiheit: DIN 18040 und DIN 18040-1 sind zu beachten (Aufzug, Rampen, schwellenlose Eingänge).
Koordination und Schnittstellen
Vom Auftragnehmer zu erbringende Koordinationsleistungen:
Besondere Leistungen (u.a.):
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenVerfahrensrahmen
Verfahrensart: Nichtoffenes Verfahren mit Teilnahmewettbewerb (zweistufig) nach VgV.
Auswahl: Es werden bis zu 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert (Mindestanzahl: 3).
Zuschlagskriterien (Stufe 2):
Fristen:
Berufliche Befähigung (§ 44 VgV)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (§ 45 VgV)
Honorarumsatz (Anlage 2.1):
Berufshaftpflichtversicherung (Anlage 2.2):
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (§ 46 VgV)
Personalstärke (Anlage 5):
Technische Ausstattung (Anlage 6):
Referenzprojekte (Anlage 4):
Ausschlussgründe
Zwingende Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB) – Eigenerklärung über Formular 521 EU:
EU-Sanktionen – Eigenerklärung über Formular 523 EU.
Selbstreinigung: Bei Vorliegen von Ausschlussgründen kann Selbstreinigung gemäß § 125 GWB geltend gemacht werden (Nachweis erforderlich).
Eignungsleihe (§ 47 VgV): Möglichkeit, Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Formular 534a/534b EU). Eignungsleiher muss Ausschlussgründe ausschließen.
2 vergleichbare Referenzprojekte zur TGA-Fachplanung (Anlage 4 zum Bewerberbogen)
Umbauten/Sanierungen für öffentliche Nutzung; je Projekt mind. 4 bearbeitete Anlagengruppen; Leistungsphasen mind. LP 3–8 (bei AG 1, 2, 4, 5, 6, 8 darf LP 4 entfallen). Bevorzugt: Umbau/Sanierung Jugendzentren, Umrüstung Bestandsheizung auf Wärmepumpe, Nachrüstung PV. Pro Referenz anzugeben: Projektbezeichnung, Ort, Leistungszeitraum, Auftraggeber + Ansprechpartner, bearbeitete AG + LP, Gegenstand, Besonderheiten, BGF (m²), Baukosten KG 300 und KG 400 brutto, Förderprogramm ja/nein.