Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Worms (Eigenbetrieb Entsorgungs- und Baubetrieb AöR) für Straßenbauarbeiten zur Sanierung der rund 150 m langen Zufahrt zum Deponieabschnitt II der Bauschuttdeponie Abenheim.
Die Baumaßnahme umfasst Erd- und Asphaltbauarbeiten (Hocheinbau mit Tragschicht und Deckschicht), den Bau einer Ausweichbucht für Lkw-Begegnungsverkehr, die Neuprofilierung des westlichen Seitenbereichs, die Verlegung von Geozellen, einen Erdwall zur Verlangsamung des Oberflächenabflusses sowie die Entsorgung des ausgebauten Asphalts.
Die Ausführung erfolgt unter Vollsperrung in den Kalenderwochen 38–43/2026 (max. 10 Arbeitstage innerhalb von 2 zusammenhängenden Wochen). Wertungskriterium ist zu 100 % der Preis. Angebote sind bis zum 25.08.2026 um 10:20 Uhr elektronisch in Textform mit qualifizierter Signatur einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Wertungskriterium ist zu 100 % der Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen und Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjekt und Rahmendaten
Maßnahme: Sanierung der Zufahrt zum Deponieabschnitt II der Bauschuttdeponie Abenheim, Stadtgebiet Worms.
Länge der Zufahrt: ca. 150 m.
Baubeschreibung: Baubeschreibung, Pläne und sonstige Anlagen sind beigefügt und verbleiben beim Bieter.
Begrünung: Ausdrücklich nicht Bestandteil dieser Ausschreibung.
Bindefrist des Angebots: 31 Tage ab Angebotsabgabe (bis 25.09.2026).
Vergütung: Einheitspreisvertrag.
Gewährleistung: 4 Jahre ab Abnahme.
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Einrichtung und Vorhaltung der Baustelle inkl. Transport, Lagerflächen, Absperrung, Beleuchtung und provisorischer Zufahrtsstraßen.
Verkehrssicherung unter Vollsperrung der Zufahrt.
Nach Bauende: Rückbau, Reinigung und Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands.
Erdarbeiten und Untergrund
Anschneiden und Beseitigen des vorhandenen Bitumenbelags.
Bodenaushub ca. 200 m³ (Bodenklassen 3–5).
Feinplanum auf 500 m².
Frostschutzschicht 0/46, ca. 200 m³; Soll-Ist-Vergleich (Trockendichte und optimaler Wassergehalt) mit Originallieferscheinen und Eignungsprüfung vorzulegen.
Asphaltbauarbeiten (Hocheinbau)
Bituminöse Tragschicht AC32 TN, 16 cm dick, ca. 280 t.
Anspritzung mit Bindemittel auf 1.040 m².
Asphaltdeckschicht AC11 DN, 4 cm dick, ca. 730 m².
Abstumpfungsmaßnahme auf 730 m².
Fugenausbildung, Randabdichtung und Fahrbahnreinigung.
Ausweichbucht und Seitenbereich
Herstellung einer Ausweichbucht im Vollausbau für Lkw-Begegnungsverkehr.
Neuprofilierung des westlichen Seitenbereichs auf ca. 650 m² inkl. Verteilung des Bodenaushubs.
Verlegung von Geozellen (PE-HD) auf 400 m² zur Oberflächenstabilisierung (Bedarfsposition).
Anlage eines Erdwalls zur Verlangsamung des Oberflächenabflusses.
Entsorgung und Sonstiges
Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung des ausgebauten Asphalts (AVV-Schlüssel 17 03 02).
Bedarfspositionen: Stundenlohn für gehobene Baufacharbeiter und Bauwerker, Geotextil Klasse 4, Bagger 0,4–1,0 m³ und über 1 m³, Mehreinbau Asphaltdeckschicht.
Ausführungszeitraum
Bauausführung in den Kalenderwochen 38–43/2026.
Maximale Bauzeit: 10 zusammenhängende Arbeitstage innerhalb von 2 zusammenhängenden Wochen – diese Grenze darf nicht überschritten werden.
Eignungsnachweise/Prüfzeugnisse: mindestens 2 Wochen vor erster Verwendung des jeweiligen Baustoffs vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und technische Eignung
Leistungsstarke Firmen, die bereits vergleichbare Baumaßnahmen mit Erfolg ausgeführt haben.
Fachliche Eignung: Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) oder bei der IHK, je nach Unternehmenstyp.
Technische Leistungsfähigkeit: Ausreichende Arbeitskräfte; Angabe der durchschnittlichen Jahresbeschäftigung der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit Leitungspersonal.
Hohe und überdurchschnittliche Ausführungsqualität ist gefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Umsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen (inkl. ARGE-Anteile).
Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A; keine schweren Verfehlungen.
Kein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt, keine Ablehnung mangels Masse, nicht in Liquidation.
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrolle/HWK- oder IHK-Eintragung.
Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan, falls eine entsprechende Erklärung abgegeben wurde.
Steuerliche und soziale Verpflichtungen
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit beitragspflichtig).
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes / Bescheinigung in Steuersachen (soweit ausgestellt).
Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG.
Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der Lohnsummen.
Mitteilungspflicht bei Änderungen der Freistellungsbescheinigung.
Referenzen und Nachweise
Vergleichbare Baumaßnahmen aus den letzten 5 Kalenderjahren.
Bei engerer Wahl: 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetzten Arbeitnehmern, Mengenangaben und Bestätigung des Auftraggebers.
Gütenachweis durch eine staatlich anerkannte Prüfstelle, dass das vorgesehene Material geeignet und abfallrechtlich zum Einbau zugelassen ist (insbesondere bei Recycling-Material).
Urkalkulation (wird zur Preiseprüfung geöffnet, danach verschlossen).
Gewerbezentralregisterauszug wird ab Auftragssumme ≥ 30.000 € vom Auftraggeber angefordert.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bieter-/Arbeitsgemeinschaften: Erklärung gemäß Formblatt 234.
Nachunternehmerleistungen: Verzeichnis gemäß Formblatt 233; auf Verlangen Formblatt 126 (Sicherheitsauskunft und Verpflichtungserklärung) und Formblatt 236 (Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen).
Eigenleistung: Erklärung, ob Leistungen im eigenen Betrieb oder durch Nachunternehmer ausgeführt werden.
Wertungskriterium
Das Angebot wird zu 100 % nach dem Preis gewertet.
Präqualifikation
Eine Präqualifikation ist optional möglich. Falls vorhanden, ist die PQ-Nummer anzugeben. Andernfalls Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).
Vergleichbare Baumaßnahmen (Straßenbau/Asphaltbau), die mit eigenem Personal erfolgreich ausgeführt wurden
Vergleichbare Leistungen mit Ansprechpartner, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartiger Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten Leistungsumfangs mit Mengenangaben, Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung