Sanitär Bestand
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Kitzingen schreibt im Rahmen der Erweiterung des Kindergartens Etwashausen (Gartenstraße 19, 97318 Kitzingen) Sanitärinstallationsarbeiten im Bestandsgebäude aus.
Was zu tun ist: Sanitärinstallation im Bestand – Abwasser-, Wasser- und Gasinstallation, Demontage alter Leitungen, Lieferung und Montage neuer Rohre, Armaturen, Sanitärobjekte, Durchlauferhitzer, Wasserbehandlung sowie eine 4‑jährige Wartung.
Wichtigste Frist: Angebote müssen bis 27.10.2026, 09:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.
Zuschlag: Es wird nach dem wirtschaftlichsten Preis entschieden.
Die Leistung ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) geeignet.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Baumaßnahme: Erweiterung des Kindergartens Etwashausen, Gartenstraße 19, 97318 Kitzingen.
Leistungsverzeichnis: LV 47 – Sanitär Bestand (Maßnahmennummer 4233.7/1.21).
Auftraggeber: Stadt Kitzingen.
Ausführungszeitraum (laut LV-Terminplan): Beginn KW 10/2027, abnahmereife Vollendung Ende KW 52/2027. Damit zusammenhängend: Rohinstallation ab Mitte März 2027, Fertiginstallation bis Ende Dezember 2027, Inbetriebnahme bis Mitte Februar 2028.
Gesamtbauzeit des Vorhabens: November 2026 bis ca. Februar 2028 (~15 Monate).
Bauabschnitte / Baumaßnahmen: Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten unter laufendem Kita-Betrieb; auf Bring- und Holzeiten sowie Ruhezeiten der Krippe ist Rücksicht zu nehmen.
Abwasseranlagen
Verlegung neuer Abwasserleitungen als Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen (PP-Rohre DN 50 – DN 125, heißwasserbeständig).
Lieferung und Einbau von ca. 160 m schallgedämmten Kunststoffabflussrohren, 3 Bodenabläufen/Aufsätzen und Rohrschotts (z. B. DN 100).
Dämmung der Abwasserleitungen sowie brandschutzgerechte Abschottung (R90/S90 nach DIN 4109).
Wasseranlagen
Verlegung neuer Trinkwasserleitungen aus Edelstahlrohr (DVGW GW 541, Pressverbindung) DN 15 – DN 40, ca. 320 m.
Dämmung der Kalt- und Warmwasserleitungen nach EnEV/DIN.
Lieferung und Montage von ca. 10 Armaturen, einer Hauswasserstation, Absperrventilen, einer physikalischen Wasserbehandlung, einem automatischen Rückspülfilter DN 40 und einer Hygienespülung.
Anschluss an den bestehenden Wasserhausanschluss (Umbau Wasserhausanschluss).
Sanitärobjekte & Ausstattung
40 Sanitärobjekte/Einrichtungsgegenstände einschließlich Installationselemente (z. B. WC‑Elemente, Waschtisch‑Elemente, Traversenelemente) und Ausstattungen (Papierhalter, Bürsten, Haken).
13 Durchlauferhitzer.
Bereitstellung kindgerechter Sanitärobjekte (Waschtische, Kinder‑WCs, Duschen, Standarmaturen, Ausgussbecken, Küchenarmaturen).
Demontage, Bohrarbeiten & Nebenarbeiten
Demontage bestehender Anlagenteile (Gasleitung, alte Abwasser‑ und Trinkwasserleitungen, Filter, Warmwasserspeicher, Wasserzähler, Mineralwolle/KMF‑Dämmung).
Bohrarbeiten (Kernbohrungen Decken, Mauerwerk, Leichtbauwände), Mauerschlitze und Verschließen von Deckendurchbrüchen.
Stahlkonstruktion (feuerverzinkte Profilschiene), Bezeichnungsschilder, Farbkennzeichnung nach DIN 2403, Anschlüsse an bauseits beigestellte Geräte.
Druckprobe der Leitungen mit Stickstoff, Wasseranalyse (2 Stück, durch unabhängiges Labor).
Baustelleneinrichtung inkl. Montagegerüste, Inbetriebnahme, Regiearbeiten (Stundenlohn Monteure A/B/C, Ober‑Mononteur, Maschinenstunden).
Wartung & Instandhaltung
4‑jährige Gewährleistungswartung der sanitärtechnischen Gesamtanlage; im 1. Jahr inkl. Fettabscheider/Pumpstation, in den Jahren 2–4 ohne diese.
Das Wartungsangebot muss zwingend mit dem Angebot abgegeben werden – bei nicht ausgefülltem Wartungsvertrag wird das gesamte LV von der Wertung ausgeschlossen.
Erstellung eines Instandhaltungs‑ und Hygieneplans nach VDI 6023 § 4.5 (Musterhygieneplan VDI 6023 Anhang A Tabelle A2).
Dokumentation & Bestandsunterlagen
Erstellung der Bestandsunterlagen Sanitär (3‑fach, farbig, Maßstab 1:50, in Ordnern + Datenträger): Leistungsmess‑ und Einregulierprotokolle, Spül‑ und Dichtheits‑/Druckprüfungen, Werksatteste, Betriebs‑/Bedienungs‑/Wartungsanleitungen, Material‑/Ersatzteillisten als Excel, Funktionsschemen, Revisionspläne farbig 1:50, Schalt‑ und Stromlaufpläne, Anlagen‑/Funktionsbeschreibung, Einweisungsprotokoll des Bedien‑/Wartungspersonals. Abgabe mind. 4 Wochen vor Abnahme (1‑fach); ohne Vorlage erfolgt keine Abnahme.
Zusätzlich Bestandsunterlagen Brandschutz (2‑fach, farbig, 1:50, separater Ordner + Datenträger + Excel‑Brandschutztabelle).
Übergabe von Dichtheitsprotokollen der Druckproben, Stundenlohnzetteln (werktäglich) und Schemaplänen/Montagezeichnungen für den AN Elektro (3‑fach).
Anwendbare Normen & Regeln
DIN 18381 (Gas‑, Wasser‑ und Entwässerungsanlagen), DIN 1986 (Entwässerungsanlagen), DIN 1988 (Trinkwasser‑Leitungsanlagen), DIN 4109/Brand‑/Schallschutz, DVGW‑Richtlinien, VDI 6023 (Hygiene Trinkwasser), VOB/B.
Das Grundstück liegt im Hochwassergebiet – Fertigfußboden 10 cm über HQ100.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe / Eignung (mit Angebotsabgabe)
Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet/beantragt; kein rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (ansonsten Vorlage).
Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A.
Keine Eintragungen im Wettbewerbsregister.
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen ordnungsgemäß erfüllt.
Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
Ausreichende Arbeitskräfte verfügbar.
Russland‑Bezug: Kein Bezug gemäß EU‑Verordnung 2022/576 (a–c). Bei Eignungsleihe: Leistungen des Eignungsverleihers ≤ 10 % der Auftragssumme; Nachunternehmer und Lieferanten mit Russlandbezug ≤ 10 % der Auftragssumme (oder Ausnahme nach Art. 5k Abs. 2).
Nachweise bei engerer Wahl (auf Verlangen)
Registereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK).
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerkskarte/IHK‑Nachweis.
Unbedenklichkeitsbescheinigungen: tarifliche Sozialkasse (soweit beitragspflichtig), Finanzamt / Steuersachen, § 48b EStG (Bauabzugssteuer).
Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen.
Arbeitskräftezahlen der letzten 3 Jahre, nach Lohngruppen, inkl. technischem Leitungspersonal.
Ggf. Nachweis Präqualifikation (PQ‑Nummer) oder auftragsspezifische Einzelnachweise.
3 Referenzbescheinigungen über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre (siehe Referenzprojekte).
Ab 50.000 € netto Auftragssumme: Abfrage beim Wettbewerbsregister über den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll.
Fachliche & sprachliche Anforderungen
Angebot in deutscher Sprache, alle Eintragungen dokumentenecht.
Preisangaben in Euro, max. 3 Nachkommastellen, ohne Umsatzsteuer.
Verwendung der von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke (Formblätter).
Fremdsprachige Bescheinigungen: deutsche Übersetzung beifügen.
Nebenangebote nur, wenn sie die Mindestanforderungen erfüllen, eindeutig beschrieben sind und die Gliederung des LV beibehalten.
3 vergleichbare Referenzen über Sanitärinstallationsarbeiten
Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), koordinierte Gewerke sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Formblatt 444. Nur bei engerer Wahl auf Verlangen vorzulegen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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