Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (VOB/A) für Sanitäranlagen als Zeitvertragsarbeiten
Das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Greifswald schließt eine Rahmenvereinbarung über Bauunterhaltungsarbeiten an Sanitäranlagen für verschiedene Liegenschaften im Bereich Nordvorpommern, Darß und Sanitz.
Umfasst werden mehrere Gewerke: Sanitärinstallation (LB 681), Dämm- und Brandschutzarbeiten (LB 621), Mauerarbeiten (LB 630), Betonarbeiten (LB 631), Tischlerarbeiten für Sanitärtrennwände (LB 655) und Trockenbau (LB 640).
Die Laufzeit beträgt zunächst rund 11 Monate (01.11.2026 – 30.09.2027) mit Verlängerungsoption bis maximal 4 Jahre. Während der Vertragslaufzeit werden Einzelaufträge für Wartung und Instandhaltung der sanitären Anlagen erteilt. Das geschätzte Jahresvolumen liegt insgesamt bei rund 86.000 € (LB 681: 80.000 €, übrige LBs: je ca. 1.000–2.000 €).
Abgabefrist: 05.10.2026, 23:59 Uhr – Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform RIB (www.vergabe.rib.de / meinauftrag.rib.de) einzureichen. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Die Wertungssumme wird aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAuftragsgegenstand und Vertragsart
Gegenstand ist eine Rahmenvereinbarung über Zeitvertragsarbeiten im Bereich Sanitäranlagen. Während der Vertragslaufzeit werden Einzelaufträge (Wartung, Instandhaltung, Reparaturen, kleinere bauliche Maßnahmen) abgerufen. Es besteht keine Garantie für ein bestimmtes Abrufvolumen; das Auftragsvolumen ist geschätzt und kann höher oder geringer ausfallen.
Vertragslaufzeit: 01.11.2026 – 30.09.2027 (ca. 11 Monate), mit Verlängerungsoption um jeweils ein Jahr, sofern nicht 6 Monate vor Ablauf gekündigt wird. Maximale Gesamtlaufzeit: 4 Jahre ab Vertragsbeginn.
Ausführungsort: Liegenschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bereich Nordvorpommern, Darß und Sanitz (gemäß beigefügtem Liegenschaftsverzeichnis, Dokumentstand 08.09.2026 – u. a. Polizeistationen, Polizeireviere, Finanzamt, Ämter, Forstreviere, Institutsgebäude).
Nebenangebote: nicht zugelassen.
Leistungsbereiche (LB) und geschätztes Jahresvolumen
Die Rahmenvereinbarung umfasst mehrere Gewerke (Standardleistungsbereiche STLB-Bau):
Das Dokument liegt als Rahmenleistungsverzeichnis mit Einheitspreisen vor.
Ausführungsmodalitäten und Liegenschaftsbezug
Welche konkreten sanitären Anlagen betroffen sind, ergibt sich aus dem Liegenschaftsverzeichnis des Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamts Greifswald (SBL-HGW) für den Bereich Nordvorpommern-Darß-Sanitz. Das Verzeichnis enthält diverse öffentliche Liegenschaften (Polizei, Finanzamt, Forst, Institute u. a.) mit Anschriften.
Die Leistungen werden als Einzelabrufe innerhalb der Vertragslaufzeit angefordert. Der Auftragnehmer muss die sanitären Anlagen in diesen Gebäuden warten, instand setzen und bei Bedarf Baunebenleistungen in den angrenzenden Gewerken erbringen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis – Präqualifikation oder Eigenerklärung
Der Bieter kann seine Eignung auf zwei Wegen nachweisen:
1. Präqualifikation (bevorzugt): Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
2. Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124): Ausgefüllte Eigenerklärung – ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.
Bei Einsatz von Nachunternehmen: Diese müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder eine eigene Eigenerklärung vorlegen (auf Verlangen der Vergabestelle).
Rechtsform bei Bietergemeinschaften: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Fachliche Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit)
Folgende Anforderungen sind zu erfüllen:
Tariftreue und Mindestlohn (TVgG M-V)
Der Bieter muss die Erklärung nach TVgG M-V (Anlagen 1 und 2) abgeben und sich verpflichten:
Diese Pflichten müssen an eingesetzte Nachunternehmer weitergegeben und deren Einhaltung überwacht werden. Vollständige, prüffähige Unterlagen (Entgelt-, Melde-, Aufzeichnungsunterlagen) sind bereitzuhalten und auf Verlangen vorzulegen. Verstöße sind dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Änderungen an den vom Auftraggeber vorgegebenen Mindestarbeitsbedingungen führen zum Angebotsausschluss. Bei elektronischer Angebotsübermittlung muss der Bieter eindeutig erkennbar sein (Firmenbezeichnung zwingend) – andernfalls erfolgt ebenfalls Ausschluss.
Mindestens 3 Referenznachweise für vergleichbare Leistungen (Sanitäranlagen / zugeordnete Gewerke) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Pflichtangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eingesetztes eigenes Personal (Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl), besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmentyp (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE-Partner/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenzen werden nur gefordert, sobald das Angebot in die engere Wahl kommt.