Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Bad Honnef schreibt die Durchführung eines Schulischen Mobilitätsmanagements an fünf städtischen Schulen öffentlich aus.
Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Schulumfeld zu erhöhen, nachhaltige Mobilität (zu Fuß, mit Rad und ÖPNV) zu fördern und den Elterntaxi-Verkehr zu reduzieren. Es handelt sich um ein gefördertes Projekt mit einer Kostenobergrenze von 60.000 € brutto.
Die Leistung umfasst zwei Hauptbereiche: die Erarbeitung und Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagementkonzepts (2026–2027) sowie eine Evaluation. Die Bearbeitung erfolgt in zwei Phasen an insgesamt fünf Schulen.
Bieter müssen Angebote ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einreichen. Angebotsfrist ist der 30.09.2026 um 12:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis20%
Bewertung der ermittelten Angebotsendsumme brutto gemäß ausgefülltem Preisblatt. Kostenobergrenze 60.000 EUR brutto; Angebote darüber werden ausgeschlossen. Der Preis ist Festpreis.
- Umsetzungskonzept50%
Methodik und Vorgehensweise, Beteiligung/Kommunikation mit Schulen und Akteuren, Erhebung und Analyse der Schulwege, Maßnahmenentwicklung und Priorisierung, Verstetigung und Evaluation, Projektorganisation, Zeit- und Qualitätsmanagement. Bewertung mit 0-10 Punkten nach Bewertungsmaßstab; Angebote mit 0-2 Punkten werden ausgeschlossen.
- Personalkonzept30%
Fachliche Qualifikation des Projektleiters, Erfahrung des Projektleiters mit vergleichbaren Projekten, Qualifikation und Erfahrung des übrigen Schlüsselpersonals, Zusammensetzung und Aufgabenverteilung des Teams, personelle Verfügbarkeit und Vertretungsregelung, Kommunikations-/Moderationskompetenz des Teams.
P = 10 x (niedrigster Preis / Preis des Angebots); Die erzielten Punkte (P) werden mit der Gewichtung von 20% multipliziert. Berechnung auf zwei Nachkommastellen, kaufmännische Rundung.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Bearbeitungsphasen
Laufzeit: ca. 24 Monate, vom 26.10.2026 bis 31.12.2027 (zzgl. Verlängerungsoption bis 2028 nur nach Abstimmung mit dem Fördermittelgeber).
Bearbeitung in zwei Phasen:
Projektstart: Möglichst zeitnah nach Auftragsvergabe, noch im 4. Quartal 2026.
Kostenobergrenze: 60.000 € brutto (Förderprojekt nach NRW-FöRi-MM).
Aufgabenbereich 1: Mobilitätsmanagementkonzept
Der Auftragnehmer erarbeitet ein übergeordnetes Konzept mit Zielformulierung und einen zeitlich abgestimmten Umsetzungsfahrplan. Die Bearbeitung umfasst insbesondere:
Aufgabenbereich 2: Evaluation
Verstetigung und Projektmanagement
Verstetigungsansatz:
Projektmanagement:
Pflichtleistungen (Mindestanforderungen)
Diese Leistungen müssen zwingend umgesetzt werden:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage – Eigenerklärung zur Eignung
Vorlage der vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt). Dazu zählen:
Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Auftraggeber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.
Fachliche und technische Leistungsfähigkeit – Referenzen
Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Aufträgen für öffentliche Auftraggeber aus den letzten 3 Jahren (laut Vergabebedingungen) bzw. letzten 5 Jahren (laut Eigenerklärung). Vergleichbare Leistungen umfassen:
Mindestens eine Referenz muss aus dem Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung oder Mobilitätskonzepte für Schulen stammen. Vergleichbar gelten auch Tätigkeiten in Verkehrsentwicklungsplanung, integrierter Verkehrsplanung, ÖPNV-Planung, Rad-/Fußverkehrsplanung, Parkraum- und Verkehrsmanagement, betrieblichem/kommunalem Mobilitätsmanagement oder kommunalen/regionalen Mobilitätsstrategien.
Hinweis: Eine Mindestmarkttätigkeit ist nicht erforderlich. Eignung kann auch durch für die Leistung vorgesehene Personen, im Rahmen zulässiger Eignungsleihe oder Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Besondere Umstände kleiner/mittlerer Unternehmen werden berücksichtigt.
Pro Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner, Kontaktdaten, Auftragswert, Leistungszeitraum und Auftraggeber.
Projektleitung – personelle Anforderungen
Benennung einer verantwortlichen Projektleitung mit folgenden Nachweisen:
Zusätzlich erforderlich: Projektmanagementfähigkeiten für komplexe Beteiligungsprozesse, Erfahrung in der Arbeit mit Schulen und Kindern sowie Abstimmungsfähigkeit mit unterschiedlichen Akteuren.
Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit – Berufshaftpflicht
Nachweis einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung pro Schadensereignis:
Die Deckung muss zweimal pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Alternativ genügt eine verbindliche Erklärung des Versicherers, dass die Deckung im Auftragsfall auf das geforderte Niveau erhöht wird.
Achtung: Fehlende Eignungsnachweise führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
Fristen und Form
Angebotsfrist: 30.09.2026, 12:00 Uhr (Ausschlussfrist).
Frist für Aufklärungsfragen: bis 22.09.2026 über das Vergabeportal.
Bindefrist: bis 23.10.2026.
Leistungszeitraum: 26.10.2026 bis 31.12.2027.
Einreichungsweg: ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz NRW. Einreichung per Postweg, E-Mail oder Telefax führt zum Ausschluss.
Sprache: Deutsch. PDF-Format für Konzepte. Keine AGB zulässig.
Einschlägige Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten (insbesondere Schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung, Mobilitätskonzepte für Schulen)
Mindestens 1 Referenz aus dem Bereich schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung oder Mobilitätskonzepte für Schulen. Vergleichbar gelten auch: Verkehrsentwicklungsplanung, integrierte Verkehrsplanung, ÖPNV-Planung, Rad-/Fußverkehrsplanung, Parkraum-/Verkehrsmanagement, betriebliches/kommunales Mobilitätsmanagement. Pro Referenz: Ansprechpartner, Kontaktdaten, Auftragswert, Leistungszeitraum, Auftraggeber. Start-Ups können persönliche Referenzen leitender Mitarbeiter einreichen.