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Schulisches Mobilitätsmanagement

Stadt Bad Honnef - Der Bürgermeister53604 Bad Honnef, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 21 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Bad Honnef schreibt die Durchführung eines Schulischen Mobilitätsmanagements an fünf städtischen Schulen öffentlich aus.

Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Schulumfeld zu erhöhen, nachhaltige Mobilität (zu Fuß, mit Rad und ÖPNV) zu fördern und den Elterntaxi-Verkehr zu reduzieren. Es handelt sich um ein gefördertes Projekt mit einer Kostenobergrenze von 60.000 € brutto.

Die Leistung umfasst zwei Hauptbereiche: die Erarbeitung und Umsetzung eines schulischen Mobilitätsmanagementkonzepts (2026–2027) sowie eine Evaluation. Die Bearbeitung erfolgt in zwei Phasen an insgesamt fünf Schulen.

Bieter müssen Angebote ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW einreichen. Angebotsfrist ist der 30.09.2026 um 12:00 Uhr.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 21 Tage bis zur Angebotsfrist — 30. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 NOV JAN2027 MÄR MAI JUL SEP NOV JAN2028
Veröffentlichung3. Sep. 2026
Bieterfragen-Frist22. Sep. 2026
Angebotsfrist30. Sep. 2026
Nachfrist nachgeforderte Unterlagen30. Sep. – 6. Okt. 2026
Bindefrist23. Okt. 2026
Ausführungsbeginn26. Okt. 2026
Vertragslaufzeit26. Okt. 2026 – 31. Dez. 2027
Verlängerung max.ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität3 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Preis20%

    Bewertung der ermittelten Angebotsendsumme brutto gemäß ausgefülltem Preisblatt. Kostenobergrenze 60.000 EUR brutto; Angebote darüber werden ausgeschlossen. Der Preis ist Festpreis.

  • Umsetzungskonzept50%

    Methodik und Vorgehensweise, Beteiligung/Kommunikation mit Schulen und Akteuren, Erhebung und Analyse der Schulwege, Maßnahmenentwicklung und Priorisierung, Verstetigung und Evaluation, Projektorganisation, Zeit- und Qualitätsmanagement. Bewertung mit 0-10 Punkten nach Bewertungsmaßstab; Angebote mit 0-2 Punkten werden ausgeschlossen.

  • Personalkonzept30%

    Fachliche Qualifikation des Projektleiters, Erfahrung des Projektleiters mit vergleichbaren Projekten, Qualifikation und Erfahrung des übrigen Schlüsselpersonals, Zusammensetzung und Aufgabenverteilung des Teams, personelle Verfügbarkeit und Vertretungsregelung, Kommunikations-/Moderationskompetenz des Teams.

P = 10 x (niedrigster Preis / Preis des Angebots); Die erzielten Punkte (P) werden mit der Gewichtung von 20% multipliziert. Berechnung auf zwei Nachkommastellen, kaufmännische Rundung.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien (Preis 20%, Umsetzungskonzept 50%, Personalkonzept 30%), die Bewertungsformel für den Preis sowie der Bewertungsmaßstab sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Bearbeitungsphasen

Laufzeit: ca. 24 Monate, vom 26.10.2026 bis 31.12.2027 (zzgl. Verlängerungsoption bis 2028 nur nach Abstimmung mit dem Fördermittelgeber).

Bearbeitung in zwei Phasen:

Phase 1 (2026): Löwenburgschule, Montessori-Schule, SiebengebirgsgymnasiumPhase 2 (2027): Theodor-Weinz-Schule, Sankt Martinus Schule

Projektstart: Möglichst zeitnah nach Auftragsvergabe, noch im 4. Quartal 2026.

Kostenobergrenze: 60.000 € brutto (Förderprojekt nach NRW-FöRi-MM).

Aufgabenbereich 1: Mobilitätsmanagementkonzept

Der Auftragnehmer erarbeitet ein übergeordnetes Konzept mit Zielformulierung und einen zeitlich abgestimmten Umsetzungsfahrplan. Die Bearbeitung umfasst insbesondere:

Projektkoordination und Abstimmung mit Kommune, Schulen und relevanten AkteurenProjektvorstellung an den Schulen (ca. 1-stündiger Termin je Schule vor Ort)Organisation und Durchführung von Schul- und Projektgruppenterminen inkl. DokumentationSichtung vorhandener Unterlagen, Maßnahmen sowie Unfall- und VerkehrsdatenErhebung und Analyse der Schulwege (Eltern-/Schülerbefragungen, Schulumfelderkundungen)Vor-Ort-Begehung relevanter Problemstellen mit FotodokumentationSchulindividuelle Beratung und Ableitung geeigneter HandlungsfelderEntwicklung, Priorisierung und Beschreibung infrastruktureller, verkehrlicher und "weicher" MaßnahmenPrüfung und Planung von Hol- und BringzonenVorschlag für ein schulisches Anreizprogramm (z. B. Verkehrszähmer)Erstellung/Überarbeitung der SchulwegpläneÖffentlichkeits- und Kommunikationskonzept inkl. Elterninformationsveranstaltung, Kampagnen/AktionenZusammenstellung von Materialien für Elternbriefe, Flyer, SchulhomepageRegelmäßige Abstimmung und Ergebnispräsentation gegenüber Auftraggeber, Schulen und politischen GremienOptional: Entwicklung eines Claims und Flyers, Fortbildung von Lehrkräften

Aufgabenbereich 2: Evaluation

Formulierung eines wirkungsorientierten EvaluationskonzeptsDarstellung der beabsichtigten verkehrlichen und umweltrelevanten WirkungenDatenerhebung als Basis für die EvaluationFestlegung von Methodik und zeitlichem Abstand für eine Nachfolgebefragung

Verstetigung und Projektmanagement

Verstetigungsansatz:

Entwicklung eines Konzepts zur nachhaltigen Fortführung des Mobilitätsmanagements an den Schulen über das Projektende hinaus

Projektmanagement:

Ca. 2-stündiges Auftakttreffen nach Vergabe (digital möglich)Regelmäßige Projektgruppentreffen alle 4 Wochen (digital oder vor Ort)Jeweils zweimalige Vorstellung in Ratsgremien (Zwischenstand + final, je ca. 30 Min. vor Ort in Bad Honnef)Zwei schriftliche Projektberichte plus digitale Version zum Projektabschluss

Pflichtleistungen (Mindestanforderungen)

Diese Leistungen müssen zwingend umgesetzt werden:

Projektvorstellung in den SchulenElternbefragung zur SchulwegsituationErhebungen (Schulumfelderkundungen, Schulwegbefragungen, Identifikation von Gefahrenstellen)Maßnahmenentwicklung und PriorisierungErstellung/Überarbeitung der SchulwegpläneErgebnispräsentation und -kommunikation

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Lage – Eigenerklärung zur Eignung

Vorlage der vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt). Dazu zählen:

Erklärung zur Eintragung im Handelsregister / Handwerksrolle / IHK (bzw. keine Pflichteintragung)Erklärung zur Insolvenzfreiheit (kein beantragtes/eröffnetes Insolvenzverfahren, kein Antrag mangels Masse abgelehnt, nicht in Liquidation)Keine schweren Verfehlungen / Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/AOrdnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und SozialversicherungspflichtenMitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft

Ab einer Auftragssumme von 30.000 € wird der Auftraggeber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.

Fachliche und technische Leistungsfähigkeit – Referenzen

Nachweis von mindestens 3 vergleichbaren Aufträgen für öffentliche Auftraggeber aus den letzten 3 Jahren (laut Vergabebedingungen) bzw. letzten 5 Jahren (laut Eigenerklärung). Vergleichbare Leistungen umfassen:

Konzeptionelle Entwicklung eines Schulischen MobilitätsmanagementsEigenständige Erhebung und Analyse von SchulwegenDurchführung von Beteiligungsprozessen mit Schulen, Schülerinnen/Schülern, Eltern und weiteren AkteurenEntwicklung und Priorisierung konkreter verkehrlicher, infrastruktureller und kommunikativer MaßnahmenErstellung bzw. Überarbeitung von SchulwegplänenBegleitung der UmsetzungEntwicklung eines Verstetigungs- und Evaluationsansatzes

Mindestens eine Referenz muss aus dem Bereich Schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung oder Mobilitätskonzepte für Schulen stammen. Vergleichbar gelten auch Tätigkeiten in Verkehrsentwicklungsplanung, integrierter Verkehrsplanung, ÖPNV-Planung, Rad-/Fußverkehrsplanung, Parkraum- und Verkehrsmanagement, betrieblichem/kommunalem Mobilitätsmanagement oder kommunalen/regionalen Mobilitätsstrategien.

Hinweis: Eine Mindestmarkttätigkeit ist nicht erforderlich. Eignung kann auch durch für die Leistung vorgesehene Personen, im Rahmen zulässiger Eignungsleihe oder Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Besondere Umstände kleiner/mittlerer Unternehmen werden berücksichtigt.

Pro Referenz sind anzugeben: Ansprechpartner, Kontaktdaten, Auftragswert, Leistungszeitraum und Auftraggeber.

Projektleitung – personelle Anforderungen

Benennung einer verantwortlichen Projektleitung mit folgenden Nachweisen:

Hochschul-/Fachhochschulabschluss in einem einschlägigen Fachgebiet (oder gleichwertige Qualifikation)Mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung in Mobilitäts-/Verkehrsplanung, Mobilitätsmanagement oder vergleichbaren AufgabenEinzureichen: Kopie der Abschlussurkunde, tabellarischer Lebenslauf mit Arbeitgebern, Zeiträumen, Funktionen und konkreten TätigkeitenAuf Verlangen: Arbeitgeber- oder Auftraggeberbescheinigungen

Zusätzlich erforderlich: Projektmanagementfähigkeiten für komplexe Beteiligungsprozesse, Erfahrung in der Arbeit mit Schulen und Kindern sowie Abstimmungsfähigkeit mit unterschiedlichen Akteuren.

Wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit – Berufshaftpflicht

Nachweis einer Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung pro Schadensereignis:

Personenschäden: 2.000.000 €Sachschäden: 1.000.000 €Vermögensschäden: 150.000 € (gemäß Vergabebedingungen) bzw. 250.000 € (gemäß Aufforderungsschreiben)

Die Deckung muss zweimal pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Alternativ genügt eine verbindliche Erklärung des Versicherers, dass die Deckung im Auftragsfall auf das geforderte Niveau erhöht wird.

Achtung: Fehlende Eignungsnachweise führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.

Fristen und Form

Angebotsfrist: 30.09.2026, 12:00 Uhr (Ausschlussfrist).

Frist für Aufklärungsfragen: bis 22.09.2026 über das Vergabeportal.

Bindefrist: bis 23.10.2026.

Leistungszeitraum: 26.10.2026 bis 31.12.2027.

Einreichungsweg: ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz NRW. Einreichung per Postweg, E-Mail oder Telefax führt zum Ausschluss.

Sprache: Deutsch. PDF-Format für Konzepte. Keine AGB zulässig.

Referenzprojekte
Mindestens 3 vergleichbare Aufträge ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 3 Jahre (laut Vergabebedingungen) bzw. letzten 5 Jahre (laut Eigenerklärung zur Eignung)Volumen: Nicht spezifiziert

Einschlägige Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten (insbesondere Schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung, Mobilitätskonzepte für Schulen)

Mindestens 1 Referenz aus dem Bereich schulisches Mobilitätsmanagement, Schulwegplanung oder Mobilitätskonzepte für Schulen. Vergleichbar gelten auch: Verkehrsentwicklungsplanung, integrierte Verkehrsplanung, ÖPNV-Planung, Rad-/Fußverkehrsplanung, Parkraum-/Verkehrsmanagement, betriebliches/kommunales Mobilitätsmanagement. Pro Referenz: Ansprechpartner, Kontaktdaten, Auftragswert, Leistungszeitraum, Auftraggeber. Start-Ups können persönliche Referenzen leitender Mitarbeiter einreichen.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Pflichtunterlagen – werden nicht nachgefordert
Eignungsnachweise
Inhaltliche Angebotsbestandteile
Bei Bedarf (nur falls zutreffend)
Auf Verlangen der Vergabestelle (nach Wertung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Bad Honnef - Der Bürgermeister
Ort
53604 Bad Honnef, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53604 Bad Honnef
Nordrhein-Westfalen

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