Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenLieferung, Aufbau, Betrieb und Rückbau einer temporären Baustromversorgung für den Neubau/die Sanierung der Außenstelle des Giebichenstein-Gymnasiums Thomas Müntzer in Halle (Saale), Rainstraße 19.
Auftraggeber: Stadt Halle (Saale), FB 24 – Immobilien
Los: Los 2 (Baustrom)
Leistungszeitraum: voraussichtlich 18.09.2026 bis 31.07.2028 (ca. 22 Monate)
Erfüllungsort: Rainstraße 19, 06114 Halle (Saale)
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A-EU, kein Nebenangebot zulässig
Zuschlag: nach Preis (niedrigster Preis)
Angebotsfrist: 25.08.2026, 10:00 Uhr
Bindefrist: 17.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Zweck
Gegenstand dieses Loses ist die Bereitstellung von Baustrom (temporäre Elektroversorgung) für die Baumaßnahme Schulobjekt Rainstraße 19 – Außenstelle für das Giebichenstein-Gymnasium Thomas Müntzer in Halle (Saale). Es umfasst Lieferung, Aufbau, Vorhaltung, Betrieb und späteren Rückbau über die gesamte Bauzeit (voraussichtlich 18.09.2026 bis 31.07.2028). Die Maßnahme selbst umfasst Teilabbrüche, Sanierung des Bestands, Ergänzungsneubauten sowie Ertüchtigung der Mauer.
Verkehrswege, Lager und Anschlüsse auf dem Baugelände
Für Los 2 sind bereitzustellen:
Baustellen-WC: 0,2 % der Abrechnungssumme (brutto) werden in Abzug gebracht.
Verbrauchskosten (Strom, Wasser etc.) werden durch Messungen ermittelt und separat abgerechnet.
Bei Arbeiten in belegten baulichen Anlagen ist Rücksprache mit der hausverwaltenden Dienststelle zu halten.
Sicherheits-, Umwelt- und Mängelregelungen
Während der gesamten Ausführung sind einzuhalten:
Beräumung: Bei Nichterfüllung der Beräumungspflicht erfolgt ein Abzug von 1,0 % der Auftragssumme.
E-Rechnung: Rechnungen sind als XRechnung über das Rechnungsportal des Landes Sachsen-Anhalt einzureichen (Leitwege-ID: 15002000-0000-56; Participant-ID: 0204:15002000-0000-56).
Tariftreue und Mindestlohn
Für die Ausführung gelten die Pflichten aus § 11 TVergG LSA:
Maßgeblich sind u. a.: Entgelttarifvertrag (01.01.2025–31.12.2026, erstmalig kündbar 31.12.2026), Manteltarifvertrag, Arbeitszeit-Tarifvertrag, Auswärtsarbeiten- und Urlaubs-Tarifvertrag (jeweils gültig ab 01.01.2023).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eignungsform
Bieter können ihre Eignung wahlweise nachweisen durch:
Sofern nicht präqualifiziert, sind zusätzlich Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) sowie auf Verlangen PQ-Referenz, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerks-/IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Insolvenzplan (falls zutreffend) vorzulegen.
Für den Einsatz von Kapazitäten Dritter (Eignungsleihe) sind Benennung, Nachweis der Verfügbarkeit, Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) und ggf. Haftungserklärung erforderlich.
Fachliche Qualifikation (Handwerksrecht)
Für zulassungspflichtige Handwerke nach Anlage A HwO ist die Eintragung in der Handwerksrolle der zuständigen Handwerkskammer nachzuweisen (Erklärung zur Handwerksrolleneintragung). Die Leistung muss im eigenen Betrieb erbracht werden (§ 4 Nr. 8 Abs. 1 VOB/B); Nachunternehmereinsatz bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, NU müssen ebenfalls die Handwerkskammer-Eintragung nachweisen.
EU/EWR/Schweiz-Staatsangehörige ohne Niederlassung in Sachsen-Anhalt müssen die Voraussetzungen des § 7 EU/EWR-Handwerk-Verordnung erfüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit ist zu erbringen (u. a. über Präqualifikation, Formblatt 124 oder EEE). Bei Eignungsleihe durch Dritte ist die wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit durch das verpflichtende Unternehmen nachzuweisen; eine gemeinsame Haftung kann gefordert werden.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Es sind entsprechende Kapazitäten Dritter zu benennen und nachzuweisen, soweit sie zur Leistungserbringung eingesetzt werden. Referenzen zu früheren Bauleistungen/Arbeiten sind als Eignungskriterium gefordert (Merkmal `slc-abil-ref-work` gemäß § 8 TVergG LSA); konkrete Anforderungen sind im Formblatt 124 hinterlegt und auf Verlangen der Vergabestelle nachzuweisen.
Ausschlussgründe und gesetzliche Verpflichtungen
Es dürfen keine Ausschlussgründe vorliegen; Unternehmen mit Ausschlussgründen sind fristgebunden zu ersetzen. Bieter müssen insbesondere abgeben:
Verstöße gegen Vergabevorschriften können innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen gerügt werden (Rügefrist gemäß § 160 GWB); ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Mitteilung über die Ablehnung einer Rüge möglich.
Nachweis von Referenzen zu vorherigen Bauleistungen/Arbeiten (Eignungskriterium slc-abil-ref-work gemäß § 8 TVergG LSA); konkrete Anforderungen (Art, Anzahl, Zeitraum, Volumen) sind im Formblatt 124 (Eigenerklärung zur Eignung) hinterlegt und in den verfügbaren Unterlagen nicht im Detail aufgeführt.
Referenznachweise mit den im Formblatt Eigenerklärung zur Eignung genannten Angaben; auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen.