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Seilkrandienstleistungen im Bereich des Forstamtes Bad Dürkheim

Forstamt Bad Dürkheim | Zentralstelle der Forstverwaltung | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauBad Dürkheim, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Land Rheinland-Pfalz (Landesforsten RLP, Forstamt Bad Dürkheim) schreibt Holzerntearbeiten in nicht befahrbaren Waldlagen aus.

Gefragt ist der Einsatz einer Seilkrananlage (oder vergleichbarer Technik wie Seilbagger/Yarder), um Holz zu fällen, aufzuarbeiten, an LKW-befahrbare Waldwege zu rücken und dort sortenweise zu poltern.

Die Leistung ist in drei Lose aufgeteilt (jeweils eigene Forstreviere/Flächen) und wird als Einzelvertrag vergeben.

Wichtige Eckpunkte:

Ausführungszeitraum: 01.12.2026 – 31.03.2027Angebotsabgabe: 28.10.2026 um 08:00 Uhr, elektronisch über den Vergabemarktplatz RLPGebote in Euro pro Festmeter (Preis gilt für Mengenabweichungen bis ±20%)Nebenangebote zulässig (nur in Kombination mit Hauptangebot)Bietergemeinschaften zugelassen
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄR
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Bindefrist28. Okt. – 11. Nov. 2026
Zuschlagca. 11. Nov. 2026
Ausführungszeitraum1. Dez. 2026 – 31. März 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Holzernte in nicht befahrbaren Lagen

In nicht befahrbaren Lagen (wegen Topographie oder befahrungsempfindlicher Böden) ist eine Seilkrananlage, ein Seilbagger, ein Yardersystem oder eine vergleichbare Technik einzusetzen.

Das Holz ist nach Arbeitsauftrag zu fällen, vorzurücken, aufzuarbeiten und an LKW-befahrbare Waldwege zu rücken. Am LKW-Weg erfolgt eine sortenweise Polterung des Holzes.

Vom Auftragnehmer sind vorhandene Seiltrassen zu übernehmen. Bei Neuanlage von Seiltrassen gilt ein Abstand von 15–30 m und eine maximale Trassenbreite von 3 m.

Holz ist grundsätzlich an der Derbholzgrenze zu zopfen.

Qualitätsstandards und Holzbringung

Die allgemeinen Qualitätsstandards für Holzerntearbeiten (AGB-Forst RLP 4.0, Anlage 4.1) sowie der Qualitätsstandard Holzbringung (Anlage 4.4) gelten für alle Lose:

waldpflegliche Durchführung der Arbeiten und Vermeidung von BestandesschädenEinhaltung der Befahrungsvorschriften (LKW-Wege, Maschinenwege, Rückegassen)Absperrung der Maßnahmen mit zugelassenen AbsperrmaterialienHolzvermessung gemäß HV-A der Landesforsten RLPPolterung von Kurzholz, Langholz und Kronenderbholz nach vorgegebenen Maßen und AbständenEinsatz von Rückemaschinen mit Reifenbreiten ≥ 600 mm (bzw. ≥ 700 mm)LKW-/Trailer-Direktbeladung unter Einhaltung zulässiger GesamtgewichteWegepflege nach jedem ArbeitstagRückung von Kronenderbholz für mobile Hacker

Vulnerabilitätsstufen (Mindestzöpfe und Reisigverbleib)

Je nach Vulnerabilitätsstufe gelten folgende Anforderungen:

Stufe 3 – mittlere Vulnerabilität: Mindestzopf 8 cm m. Rinde; 50 % des Nadelholzreisigs und 80 % des Laubholzreisigs verbleiben im BestandStufe 4 – hohe Vulnerabilität: Mindestzopf für Laubbäume 10 cm; Reisigverbleib wie Stufe 3; Laubbäume mit BHD < 15 cm verbleiben am FällortStufe 5 – sehr hohe Vulnerabilität: Mindestzopf für Laubbäume 12 cm; Reisigverbleib wie Stufe 3; Laubbäume mit BHD < 20 cm verbleiben am Fällort

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zertifikate und Registereinträge

Gültiges Unternehmer-Zertifikat (nach RAL, DFSZ, KFP oder gleichwertig), ausgestellt durch die Zentralstelle der Forstverwaltung (ZdF), soweit nicht bereits gültig bei der ZdF vorliegendalternativ: Bescheinigung nach § 19 UStG (Besteuerung von Kleinunternehmern)Bewerbererklärung gemäß AGB-F RLP der ZdFVor Zuschlagserteilung erfolgt eine Wettbewerbsregister-Anfrage beim BundeskartellamtEigenerklärung nach Artikel 5k EU-Verordnung 2022/576 (Russland-Sanktionen), soweit nicht zentral bei der ZdF vorliegend

Fachliche Eignung des Personals

Vom Bieter ist eine Erklärung zu den Beschäftigungsverhältnissen und zur Sach- und Fachkunde des für die Durchführung eingeplanten Personals abzugeben (spätestens vor Arbeitsbeginn).

Konkret geforderte Sach-/Fachkunde:

Motormanuelle Fällarbeiten: Arbeitskräfte müssen gemäß AGB-F geforderte Sach- und Fachkunde besitzenHarvesterarbeiten: Sachkundenachweis Harvestermaß RLP (Fachkunde kann beim ersten Einsatz erworben werden)Verkehrsregelplan: eingesetzte Person muss über die erforderliche Sach- und Fachkunde verfügen (nur falls Verkehrsabsicherung erforderlich)

Leistungsfähigkeit und Nachunternehmer

Erklärung zur Leistungsfähigkeit (Anlage 11)Bei Einsatz von Nachunternehmen oder Eignungsleihe: Eigenerklärung Einsatz Nachunternehmen/EignungsleiheBei ausschließlicher Eignungserfüllung durch ein hinzugezogenes Unternehmen: zusätzliche Verpflichtungserklärung des Nachunternehmens (Anlage 7)Der Zuschlag erfolgt an das preisgünstigste Angebot, begrenzt nach der maximal angebotenen Leistungsfähigkeit des Bieters
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
11+Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 15 Angebote
Hohe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 11%4–10 · 26%11+ · 63%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 16 erledigt
Angebotsformblatt & Preisangaben
Formale Nachweise & Eigenerklärungen
Fachliche Eignung
Nach Aufforderung einzureichen
Sonstiges
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Forstamt Bad Dürkheim | Zentralstelle der Forstverwaltung | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Anschrift
67098 Bad Dürkheim
Ort
67098 Bad Dürkheim
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Auftragsvolumen
95.000 €
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
67098 Bad Dürkheim
Rheinland-Pfalz

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