Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenOffene Ausschreibung für Sicherheitsdienstleistungen bei der Rheinbahn AG, aufgeteilt in die Lose Regeldienste und Veranstaltungen.
Los 1 umfasst die Sicherung von Bahnhöfen, Haltestellen, Kundencentern und ÖPNV-Fahrzeugen. Los 2 umfasst flexible Sicherheits- und Ordnerdienste bei Veranstaltungen.
Angebote müssen vollständig ausgefüllt und fristgerecht elektronisch über https://www.subreport.de/E48291682 eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis70%
Der im Preisblatt angebotene Gesamtpreis geht zu 70% in die Gesamtbewertung ein. Niedrigster Preis erhält 140 Punkte, doppelter Preis = 0 Punkte (lineare Abstufung).
- Leistung (Konzepte)30%
Die vorzulegenden Konzepte K1 bis K5 gehen zu 30% in die Gesamtbewertung ein. Insgesamt max. 60 Punkte.
Niedrigster Gesamtpreis = 140 Punkte, lineare Abstufung (doppelter Preis = 0 Punkte). Das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl aus Preis (max. 140 Punkte) und Konzeptbewertung (max. 60 Punkte) gilt als das wirtschaftlichste Angebot.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsamer Leistungsrahmen
Erfüllungsort ist das gesamte Bedienungsgebiet der Rheinbahn AG. Die Grundlaufzeit beginnt am 01.03.2027 und endet am 28.02.2030. Es bestehen zwei einseitige Verlängerungsoptionen von jeweils zwölf Monaten bis maximal zum 29.02.2032.
Für beide Lose gelten einheitliche Anforderungen an die Qualitätssicherung, Personalqualifikation, Ausrüstung, Uniformierung sowie das Melde- und Berichtswesen.
Qualifikation und Personal
Eingesetzte Mitarbeitende müssen die erforderliche Sachkundeprüfung nach § 34a GewO besitzen. Vorgesehen sind gute Deutschkenntnisse, ein Erste-Hilfe-Nachweis und je nach Funktion eine Qualifikation als Meister für Schutz und Sicherheit oder eine vergleichbare Qualifikation.
Für Objektleiter beziehungsweise Führungskräfte sind Berufserfahrung und Leitungskompetenz erforderlich. Das Personal muss zuverlässig sein, die gesetzlichen und arbeitszeitbezogenen Anforderungen erfüllen und vor dem ersten Einsatz eingewiesen werden.
Ausrüstung und Erscheinungsbild
Der Auftragnehmer stellt die erforderliche Ausrüstung bereit, darunter Bodycams, Handleuchten, Handfesseln, Einsatzhandschuhe, Hör- und Sprechgarnituren, Stichschutzwesten, Tierabwehrspray, Teleskop-Einsatzstöcke, Fahrzeuge für Revierfahrten und die vorgeschriebene Dienstkleidung.
Die Dienstkleidung umfasst unter anderem eine rote Basecap oder Mütze, ein weißes Hemd oder rotes Poloshirt beziehungsweise einen roten Pullover, eine schwarze Cargohose, eine schwarze Überziehweste mit der Aufschrift 'SICHERHEIT – Im Auftrag der Rheinbahn AG' und knöchelhohe Arbeitsschuhe ohne Stahlkappen.
Meldewesen und Dokumentation
Der Auftragnehmer führt ein elektronisches Wachbuch sowie tägliche und monatliche Berichte. Sicherheitsrelevante Vorfälle sind unverzüglich zu melden. Für die Leistungsbilanz ist halbjährlich, spätestens drei Arbeitstage nach Ende des Halbjahres, ein Bericht vorzulegen.
Beschwerden sind innerhalb von fünf Kalendertagen, dringende Beschwerden innerhalb von 24 Stunden zu bearbeiten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenRegistereintragung und Unternehmensform
Der Bieter muss die Eintragung in einem Handelsregister oder in einem vergleichbaren Berufs- oder Handelsregister nachweisen. Bewerbergemeinschaften und Unternehmen, die ihre Eignung durch andere Unternehmen darstellen, müssen die jeweils erforderlichen Unterlagen einreichen.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Es sind Erklärungen zum Nichtvorliegen zwingender und fakultativer Ausschlussgründe sowie zu den in den Vordrucken genannten Verstößen gegen arbeits-, lieferketten- und sanktionsbezogene Anforderungen vorzulegen.
Das Führungszeugnis des Einzelunternehmers oder aller natürlichen Vertreter juristischer Personen darf am Submissionstermin nicht älter als sechs Monate sein. Jegliche Eintragungen führen zum Ausschluss.
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Der durchschnittliche Nettojahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss mindestens 1 Mio. EUR betragen. Zusätzlich ist eine gültige, marktübliche Haftpflichtversicherung mit mindestens 5 Mio. EUR Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Versicherungsjahr zu belegen.
Qualitätsmanagement und Zertifizierung
Der Bieter muss ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 oder eine vergleichbare Lösung nachweisen. Zusätzlich ist die Zertifizierung nach DIN 77200-1:2022-10 oder eine vergleichbare Zertifizierung erforderlich.
Personal und berufliche Qualifikation
Für die dauerhafte Besetzung müssen ausreichend Mitarbeitende mit erfolgreicher Sachkundeprüfung nach § 34a GewO und ordnungsgemäßer Meldung im Bewacherregister vorhanden sein. Objektverantwortliche benötigen diese Qualifikation sowie Berufserfahrung oder eine höherwertige Qualifikation.
Für Objektleiter und Führungskräfte ist eine Qualifikation als Meister für Schutz und Sicherheit oder eine vergleichbare Qualifikation vorgesehen.
Referenzen
Es sind mindestens zwei Referenzaufträge über Sicherheitsdienstleistungen im öffentlichen Bereich einzureichen, vorzugsweise im ÖPNV oder an Flughäfen. Die Leistungen müssen zwischen dem 01.01.2022 und dem 30.06.2026 erbracht worden sein.
Je Referenz sind mehr als 1.000.000 EUR oder mindestens 500.000 EUR als alternatives Volumen sowie mindestens 500 Wochenstunden pro Jahr nachzuweisen.
Weitere Nachweise
Erforderlich sind außerdem eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, Angaben zur Personalausstattung, Nachweise zu Qualifikationen und eine Erklärung zur Umsetzung der in Vordruck 8 genannten Russland-Sanktionen.
Bei Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen und Nachweise von allen Mitgliedern eingereicht werden.
Mindestens zwei Referenzaufträge über Sicherheitsdienstleistungen im öffentlichen Bereich, vorzugsweise im ÖPNV oder an Flughäfen
Eindeutige Zuordnung zum anbietenden Unternehmen als vertraglichem Auftragnehmer; Ansprechpartner mit Kontaktdaten möglichst angeben. Bewerbergemeinschaften können eigene Referenzen oder Referenzen eines Eignungsverleihers einreichen, wenn dieser die Leistungen im Auftragsfall erbringt.