Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Wegberg vergibt für zwei Grundschulen (Arsbeck und Beeck) die Generalplanung für den Erweiterungsbau und die Sanierung der Offenen Ganztagsschule (OGS). Es gibt zwei Lose (ein Los pro Schule), die einzeln oder gemeinsam vergeben werden.
Was ist zu planen?
Welche Planungsleistungen werden erwartet?
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach VgV. Es werden je Los 3 bis 5 Bewerber/Bewerbergemeinschaften zur Angebotsabgabe zugelassen. Zuschlag nach niedrigstem Preis. Vertragslaufzeit ca. 37 Monate (voraussichtlich 01.12.2026 bis 31.12.2029).
Bewerbungsfrist: **17.08.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualität des Konzepts zur terminlichen und organisatorischen Umsetzung der konkreten Planungs- und Bauaufgaben50%
Bewertet wird das Konzept zur terminlichen und organisatorischen Umsetzung der konkreten Planungs- und Bauaufgaben.
- Auftragsbezogene Qualifikation und Organisation des vorgesehenen Planungsteams10%
Bewertet werden die auftragsbezogene Qualifikation und Organisation des vorgesehenen Planungsteams.
- Gesamthonorar40%
Bewertet wird das angebotene Gesamthonorar.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGemeinsame Planungsleistungen für beide Lose
Für beide Standorte (Arsbeck und Beeck) ist die Generalplanung als gebündelte Leistung aus einer Hand zu erbringen. Der Auftrag umfasst die folgenden HOAI-Leistungsbilder über alle zugehörigen Leistungsphasen:
Zusätzlich sind besondere Leistungen zu erbringen:
Für die Vorentwurfsplanung (LPH 2) sind je Standort zwei konzeptionelle Alternativen zu entwickeln:
1. Weiterentwicklung des bereits im Förderantrag eingereichten Entwurfs
2. Alternativentwurf an gleicher Stelle des Gebäudekomplexes
Die Planung erfolgt auf Grundlage der städtischen Maßnahmenbeschreibung und Vorentwurfsplanung (Förderantrag Ende April 2026) sowie der vom Auftraggeber bereitgestellten Anlagen (Maßnahmenbeschreibungen, Vorentwurfsplanung 1:200, Fotogalerien, Luftbilder, Lagepläne, CAD-Bestandspläne).
Übergeordnete Anforderungen (beide Lose)
Die Bauten und Anlagen müssen nachhaltig, energieeffizient und barrierefrei geplant werden. Konkret bedeutet das:
Sachverständigenleistungen (Auswahl, Beauftragung kann über den Generalplaner koordiniert werden): Prüfstatiker, Brandschutz (Konzept, Fachbauleitung, Flucht-/Rettungspläne), Bauphysik (Wärme/Schall), Bodengutachter, Schadstoffgutachter, SiGeKo, Aufzug-Abnahme/Inbetriebnahme.
Beratungsleistungen: Barrierefreiheit (inkl. Konzept), Inneneinrichtung/Möblierung/Außenspielgeräte, juristische Begleitung des VgV-Verfahrens.
Die Fertigstellung muss bis zum 31.12.2029 erfolgen, die Eröffnung der Bauteile ist für den 10.08.2029 (Ende Sommerferien) geplant. Die Gesamtbauzeit je Standort beträgt rund 14 Monate inkl. Umzugszeiten. Während der Bauzeit ist eine Interimslösung (Containerklassen) vorzusehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPlanungsleistungen vergleichbarer Art (Objektplanung Gebäude, TGA, Freianlagen, Tragwerk) – Referenzzeitraum ab 01.07.2016 (letzte 10 Jahre)
Vergleichbare Planungsaufgaben aus Schulbau oder öffentlichem Hochbau (Erweiterung/Neubau). Auswahl unter max. 5 Bewerbern je Los erfolgt anhand einer Bepunktetung (Schulgebäude 15 P., Gebäude mit Mensa/Küche 15 P., kommunaler AG 15 P., Nachhaltigkeitszertifizierung 15 P., Generalplanerleistungen 15 P., eigene LPH 5–7 12,5 P., eigene LPH 8 12,5 P.).