Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadtwerke Essen AG planen im Stadtteil Essen-Überruhr/Burgaltendorf ein neues Niedertemperatur-Wärmenetz, das im Endausbau rund 4.137 Gebäude versorgen soll. Als Wärmequelle dient Grubenwasser der stillgelegten Zeche Heinrich (Wärmepumpe), ergänzt durch Gaskessel.
Gegenstand dieses Loses 1 ist die vertiefende hydraulische Netzplanung: Übernahme und Prüfung der Grundlagendaten, Aufbau eines STANET-kompatiblen Netzmodells, Entwicklung von mindestens drei Netzkonzeptvarianten, Variantenvergleich und Empfehlung einer Vorzugsvariante. Die Vorzugsvariante wird bis Ende August 2027 festgelegt und bildet die Grundlage für die weitere Planung.
Das Vergabeverfahren ist ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach SektVO. Zunächst ist ein Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen (Formulare I–XI, Referenzen, Versicherung, Registerauszug, NDA) bis 05.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis50%
Angebotswertungspreis (kalkulierter Gesamtpreis netto inkl. Nebenkosten); niedrigster geprüfter Preis erhält 250 Wertungspunkte, Bewertung über Preisformel.
- Umsetzungskonzept30%
Konzeptionelle Erläuterung des Bieters; bewertet auf Skala 0–5 Punkte nach Schlüssigkeit und Plausibilität; 1 Punkt (mangelhaft) oder schlechter führt zum Ausschluss. Maximal 150 Wertungspunkte.
- Qualifikation und Erfahrung des mit dem Auftrag betrauten Projektteams20%
Persönliche Referenzen von Projektleitung und stellvertretender Projektleitung (mind. 5 Jahre Berufserfahrung); Referenzen zu Planungs-/Konzeptionsleistungen für Fernwärmenetze inkl. hydraulischer Planung; max. 100 Wertungspunkte.
Preisformel: P = 250 - (((A/N) - 1) x 250); wobei P = Punktzahl des Bieters, N = niedrigster angebotener Gesamtpreis, A = zu wertender Angebotspreis. Maximal 250 Punkte für niedrigsten Preis; bei Überschreitung des niedrigsten Preises um das Doppelte oder mehr = 0 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Ziel
Datenübernahme und Plausibilitätsprüfung
Hydraulisches Netzmodell
Netzkonzeptvarianten und Variantenvergleich
• Konzept A: Gesamtnetz mit PN 25, zentrale Netzpumpenstation.
• Konzept B: PN-16-Netz mit Druckerhöhungsstation Richtung Süd (Burgaltendorf).
• Mindestens eine weitere Optimierungsvariante.
Risiko-, Maßnahmen- und Schnittstellenmanagement
Dokumentation und Lieferergebnisse
Termine und Meilensteine
Optionale Leistung (Eventualposition)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und gesetzliche Erklärungen
Berufliche Qualifikation und Registereintrag
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische Leistungsfähigkeit – Unternehmensreferenz
a) Planungs-, Konzeptions- oder Optimierungsleistungen betrifft,
b) für ein Fernwärmenetz inkl. Wärme-Erzeugungsanlage erbracht wurde,
c) hydraulische Planung des Netzes umfasste,
d) innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung abgeschlossen wurde.
Technische Leistungsfähigkeit – Projektteam
Verfahrensanforderungen
Unternehmensreferenz: Planungs-, Konzeptions- oder Optimierungsleistungen für ein Fernwärmenetz inkl. zugehöriger Wärme-Erzeugungsanlage; hydraulische Planung des Netzes; abgeschlossen innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung
Nachweis über Formular VIII; Zusatzkriterien (Großwärmepumpe ≥ 5 MW; Niedertemperatur 50–90 °C; BAFA/BEW-Förderung) fließen in Wertung ein
Persönliche Referenz Projektleitung: Planungs-, Konzeptions- oder Optimierungsleistung für ein Fernwärmenetz inkl. Wärme-Erzeugungsanlage; hydraulische Planung; abgeschlossen innerhalb der letzten 5 Jahre
Nachweis im Formular Projektteam; Bezug auf eigenes Mitwirken erforderlich; Zusatzkriterien e)–g) für Punkte
Persönliche Referenz stellv. Projektleitung: gleiche Anforderungen a)–d) wie Projektleitung
Nachweis im Formular Projektteam; Bezug auf eigenes Mitwirken erforderlich