Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landesamts für Steuern Rheinland-Pfalz (Koblenz) für Druck und Lieferung von Steuerformularen für die Steuererklärung 2026 (Einkommensteuer und Umsatzsteuer). Die gedruckten Vordrucke müssen frei Haus an rund 250 Anlieferungsstellen in Rheinland-Pfalz (Finanzämter, Bürgerzentren, Kommunen) geliefert werden, die Lieferung muss bis Ende der 4. Kalenderwoche 2027 abgeschlossen sein.
Das Angebot wird ausschließlich elektronisch in Textform über den Vergabemarktplatz 'VMP LDI' eingereicht. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Der Zuschlag erfolgt nach dem niedrigsten Preis.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Für die Wirtschaftlichkeit ist allein der niedrigste Preis entscheidend.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArt und Umfang der Druckleistung – Einkommensteuer
Es sind Einkommensteuer-Vordrucke in unterschiedlichen Formaten zu drucken:
Die Mengen sind im Leistungsverzeichnis detailliert ausgewiesen (u. a. rd. 1,29 Mio. Stück Einzelblatt, rd. 3,0 Mio. Stück 4-Seiten-Vordrucke, rd. 461.000 Stück 6-Seiten-Vordrucke, rd. 249.000 Stück 8-Seiten-Vordrucke, rd. 563.000 Stück 10-Seiten-Vordrucke, rd. 211.000 Stück 16-Seiten-Vordrucke, 85 Plakate).
Art und Umfang der Druckleistung – Umsatzsteuer
Für die Umsatzsteuererklärung sind zwei Druckbögen in mehreren Tranchen zu produzieren:
Drucktechnische Vorgaben und Verarbeitung
Für alle Vordrucke gelten folgende technische Vorgaben:
Verpackung und Logistik
Die Vordrucke sind fachgerecht zu verpacken und an die Empfänger zu verteilen:
Erfüllungsort und Lieferfristen
Erfüllungsort ist das Landesamt für Steuern, Ferdinand-Sauerbruch-Straße 17, 56073 Koblenz, sowie die in der Verteilermatrix (Steuerformulare_Verteiler_2026.xlsx) hinterlegten Anlieferungsstellen in Rheinland-Pfalz.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Bieter muss eine Bietererklärung als Eigenerklärung abgeben. Darin sind insbesondere die Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (mit Eigenleistungsanteil) – vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung – offenzulegen. Optional kann ein Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (AVPQ) mit individueller Zertifikatsnummer angegeben werden. Im Fall der engeren Wahl kann der Auftraggeber eine Bestätigung durch einen Wirtschaftsprüfer/Steuerberater oder testierte Jahresabschlüsse nachfordern.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Vorlage von Referenzen über vergleichbare Leistungen (Art und Umfang) mittels Eigenerklärung. Die Referenzen betreffen die letzten 3 Jahre und müssen Auftraggeber, Anschrift und Ansprechpartner enthalten. Konkrete Mindestanzahl oder Referenzwerte sind in den vorliegenden Unterlagen nicht beziffert.
Auftragsausführungsbedingungen – Pflicht-Erklärungen
Mit dem Angebot müssen folgende Eigenerklärungen abgegeben werden:
Keine Ausschlussgründe und sonstige Voraussetzungen
Im Rahmen der Bietererklärung ist zu versichern, dass:
Zwingende Verfahrensvorgaben
Nebenangebote sind nicht zugelassen. Angebote müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Angebotspreise sind in Euro mit max. 3 Nachkommastellen ohne Umsatzsteuer anzugeben, ggf. mit Preisnachlässen (ohne Bedingungen, als Vomhundertsatz). Die Einreichung erfolgt elektronisch in Textform, verschlüsselt über die VMP-Plattform des Landes (vergabe.rlp.de). Bei Bietergemeinschaften sind alle Mitglieder zu benennen, ein bevollmächtigter Vertreter zu bestimmen und die Gesamtschuldner-Haftung zu erklären. Bei Eignungsleihe ist eine gemeinsame Haftungserklärung erforderlich.
Referenzen für vergleichbare Leistungen (Art und Umfang)
als Eigenerklärung; Angabe von Auftraggeber, Anschrift und Ansprechpartner; konkrete Anforderungen ggf. im Dokument '20260416_Referenzen.pdf' (in den vorliegenden Auszügen nicht enthalten)