Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht:
Das denkmalgeschützte Schloss Marienburg in Pattensen wird im Bauabschnitt 2.1 (Hangsicherung) saniert. Gesucht wird ein Unternehmen für Abbruch-, Mauer- und Naturwerksteinarbeiten an einem bis zu 13 m hohen und rund 65° geneigten Festgesteinshang (Bundsandstein). Der historische Laubengang ist derzeit gesperrt und durch eine Notabstützung aus Stahl gesichert.
Was zu tun ist:
Denkmalgerechte Sicherung und Wiederherstellung des Laubengangs inkl. Naturstein- und Ziegelmauerwerk, Fugensanierung, Injektions- und Verpressarbeiten, Lieferung und Einbau passender Natursteine (z.B. Obernkirchener Sandstein) und Ziegel, Abbruch- und Entsorgungsleistungen sowie eine vollständige Ausführungsdokumentation.
Wie einzureichen ist:
Elektronisch über das DTVP-Portal (https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YBLMUD5) bis spätestens 13.08.2026, 10:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGeltungsbereich und Projektrahmen
Bauvorhaben: Sanierung des denkmalgeschützten Schlosses Marienburg in Pattensen, Bauabschnitt 2.1 – Hangsicherung.
Verbindliche Vorbereitungs- und Dokumentationsleistungen
Abbrucharbeiten und Entsorgung
Mauer- und Naturwerksteinarbeiten
Lieferungen (Leitprodukte):
Steinmetz- und Mauerarbeiten (Hauptpositionen):
Mindesttemperaturen: Verpressarbeiten mit Zement ≥ +5 °C, mit Trasskalk dauerhaft ≥ +10 °C.
Stundenlohnarbeiten: Vorarbeiter, Facharbeiter, Arbeiter (je 5 h Platzhalter) – nur auf ausdrückliche Anordnung der Bauleitung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine und persönliche Eignung
Finanzielle und steuerliche Eignung
Fachliche und technische Eignung
Vertragliche Pflichten, Sicherheiten und Compliance
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Nachforderung von Unterlagen
Keine konkrete Mindestanzahl an Referenzprojekten aus den Vergabeunterlagen ableitbar. Auf Verlangen der Vergabestelle können Referenznachweise zu vergleichbaren Leistungen nachgefordert werden.
Auf Verlangen Referenznachweise gemäß Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Implizit sollten Erfahrungen mit historischen Baukonstruktionen, Natursteinsanierung (Sandstein), Verpress-/Injektionsarbeiten und Mauerwerkssanierung an Denkmälern nachgewiesen werden.