Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Die Deutsche Bahn AG (DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg) sucht ein Ingenieurbüro für die Bauphasenplanung der Eisenbahnstrecke 6153 zwischen Erkner und Frankfurt (Oder). Geplant wird der Korridorsanierungs-Knoten Frankfurt (Oder) mit ETCS-Ausbau und Streckenhochrüstung – Bauzeit 2029/2030.
Die Planung umfasst sechs Fachgewerke:
Verfahrensart: EU-Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (Sektorenverordnung).
Teilnahmefrist: 16.09.2026, 13:00 Uhr.
Geplante Laufzeit: 18.01.2027 – 31.12.2028 (ca. 23 Monate).
Das Honorarangebot muss zwingend über das AI-Portal der DB AG (mit Angebots-ID) erstellt werden – Angebote ohne Angebots-ID werden ausgeschlossen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honar (übertragene Leistungen)100%
In die Wertungssumme fließen die übertragenen Leistungen mit ein. Der Zuschlag wird zu 100% auf das Honorar (übertragene Leistungen) im Leistungsbereich Planung gestützt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Zweck der Bauphasenplanung
Für die Strecke 6153 (Erkner – Frankfurt (Oder)) ist eine gewerkeübergreifende, technisch und betrieblich abgestimmte Planung des Bauablaufs zu erstellen. Im Fokus stehen die Korridorsanierung Knoten Frankfurt (Oder), die streckenseitige Hochrüstung der VzG-Strecken 6153/6155 von Hangelberg bis zur Oderbrücke sowie die Ausrüstung mit ETCS Level 2 (mit Signalen) zwischen Erkner und der polnischen Grenze.
Die Sperrpausenanmeldung selbst ist nicht Bestandteil der Ausschreibung. Die zu beplanende Bauzeit erstreckt sich über 2029 und 2030 mit bis zu 3 Bauzuständen pro Jahr.
Fachgewerke (Leistungsfelder)
Die Planung deckt sechs Fachgewerke ab:
Konkrete Planungsinhalte (Anlage 2.1 / Projektbeschreibung)
Im Rahmen der Bauphasenplanung sind u. a. folgende Leistungen zu erbringen:
Terminplanung, Berichtswesen und Mitwirkungstermine
Qualitätssicherung der Planung
Die Planung unterliegt einer strukturierten Qualitätssicherung:
Standards, Richtlinien und Datenformate
Erfüllungsort und Laufzeit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZulässige Bewerberformen
Teilnahmeberechtigt sind Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften. Bei Gemeinschaftsangeboten haften alle Mitglieder gesamtschuldnerisch; die Zusammensetzung aus dem Teilnahmewettbewerb darf nicht verändert werden. Die Eignungsleihe (Nachunternehmer) ist über die Anlage 26 möglich.
Zwingende Ausschlussgründe
Persönliche und fachliche Eignung
Mindest-Personalstärke: durchschnittliche Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Geschäftsjahre, mindestens 2 nicht-leitende Ingenieure mit qualifiziertem Abschluss (Meister, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing., europäischer Bachelor/Master) in relevanter Fachrichtung.
Leitungs- und Aufsichtspersonal: technische Leitung mit
Referenzen
Mindestens 2 Projektreferenzen der letzten 3 Jahre; jede Referenz muss folgende technische Planungs-Leistungsbilder enthalten:
Wertgrenzen (netto):
Reine Projektsteuerungs- oder Controlling-Leistungen werden nicht anerkannt. Die Referenzen dürfen auch weitere Gewerke (TK, 50 Hz, Hochbau) umfassen, müssen aber LST, Oberbau und OLA enthalten. Abgabe als Tabelle im Bieterportal (Auftraggeber, Auftragswert, kurze Aufgabenbeschreibung, Projektbezeichnung).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Verhaltenskodex, Compliance und Tariftreue
Verfahrensbezogene Ausschlüsse
Formale Anforderungen an die Einreichung
Mindestens 2 vergleichbare Eisenbahn-Planungsprojekte der letzten 3 Jahre; jede Referenz muss LST (mind. 1 ESTW-Neubau), Oberbau und OLA enthalten. Reine Projektsteuerungs- oder Controlling-Leistungen zählen nicht.
Abgabe als Tabelle im Portal-Feld mit: Auftraggeber, Auftragswert (Planungsumfang), kurze Aufgabenbeschreibung, Projektbezeichnung