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Stufenweise Vergabe der Werkstattplanung für den Neubau Berufsbildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer der Pfalz Neustadt a. d. Weinstraße

Handwerkskammer der Pfalz | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauKaiserslautern, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Handwerkskammer der Pfalz sucht ein Planungsbüro für die Werkstattplanung (Kostengruppe 600) des neuen Berufsbildungs- und Technologiezentrums in Neustadt an der Weinstraße.

Auf einem ca. 31.000 m² großen Grundstück entsteht ein Neubau mit rund 12.200 m² Nutzfläche und ca. 8.000 m² Freiflächen, 26 Übungseinheiten und 336 Arbeits- und Lernplätzen. Geplant sind Werkstätten für Ausbildung, Meistervorbereitung und Weiterbildung in verschiedenen Handwerksberufen.

Das Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Bewerber müssen ihre Eignung über Nachweise, Eigenerklärungen und mindestens eine vergleichbare Referenz belegen. Die Teilnahmefrist endet am 30.09.2026 um 10:00 Uhr. Die Einreichung erfolgt elektronisch über die Vergabeplattform subreport.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Aktive Ausschreibung
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung28. Aug. 2026
Teilnahmefrist30. Sep. 2026
Nachprüfungsfristca. 30. Sep. – 15. Okt. 2026
Angebotsaufforderungca. 12. Okt. – 16. Okt. 2026
Angebotsfristca. 9. Nov. – 13. Nov. 2026
Angebotsöffnungca. 23. Nov. – 27. Nov. 2026
Vertragsbeginnca. 1. Jan. – 31. Jan. 2027
Pause Stufe 2 zu Stufe 3ca. 1. Jan. 2027 – 31. Jan. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität14 Kriterien
Preis 20%Qualität 80%
  • Projektteam und Projekterfahrung100%
  • Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse140%
  • Arbeitsweise, Qualitätssicherung, Kosten- & Terminmanagement100%
  • Projektstart und Umsetzungsfähigkeit60%
  • Angebotssumme brutto gem. Honorarformular100%

    Honorarangebot: Günstigstes Angebot erhält 5 von 5 Punkten, ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen Wert des günstigsten Angebots erhält 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation. Maximal 100 Punkte (entspricht Faktor 20).

Qualitätskriterien: Bewertung 1-5 Punkte pro Unterkriterium (5 = sehr gut erfüllt, 1 = mangelhaft erfüllt). Preiskriterium: Günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen Wert des günstigsten Angebots erhält 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation. Zuschlag auf das Angebot mit höchster Gesamtpunktzahl.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien inkl. Gewichtungspunkten, Bewertungsmethoden (1-5 Skala) und Preisformel (lineare Interpolation 1- bis 1,5-fach) sind vollständig dokumentiert.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen

Neubau eines Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) in Neustadt an der Weinstraße als Zusammenlegung des BTZ Ludwigshafen und des Berufsbildungszentrums Landau.

Grundstück: ca. 31.000 m²Nutzfläche: ca. 12.200 m²Freiflächen: ca. 8.000 m²26 Übungseinheiten mit 336 Arbeits- und LernplätzenGesamtkosten: ca. 73,4 Mio. € brutto (KG 200–700 ohne KG 600)Ausstattung (KG 600): weitere 10–13 Mio. €Finanzierung: Eigenmittel Handwerkskammer + Fördermittel Bund und Land Rheinland-PfalzErfüllungsort: Neustadt an der Weinstraße

Es handelt sich um ein 'Leuchtturmprojekt' für das pfälzische Handwerk.

Fachlicher Leistungsgegenstand

Gegenstand ist die Fachplanung Werkstatt-/Ausbildungstechnik der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS), Kostengruppe 600 gemäß dem beigefügten Leistungsbild Werkstattplanung KG600.

Geplant sind Werkstattbereiche für folgende Handwerksberufe:

Tief- und StraßenbauMaurerZimmererElektrotechnikFriseurTischlerKraftfahrzeugtechnikMetallbau (Metall und Schweißen)Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Zusätzlich eingeschlossen: Leistungen für fest verbaute Anlagen der technischen Ausrüstung (KG 470), soweit für die Werkstattplanung erforderlich.

Konzeptanforderungen

Bedarfsgerechtes und zukunftsfähiges Konzept für überbetriebliche Lehrlingsunterweisung, Meistervorbereitung, Fort- und Weiterbildung.Modulare, flexible Flächen für unterschiedliche Gruppengrößen, Ausbildungsinhalte und künftige technologische Entwicklungen.Computergestütztes Lehren und Lernen mit digitalen Medien und Tools in Werkstätten und Theorieräumen.Anbindung an Ver- und Entsorgungsnetz und Abstimmung mit der technischen Gebäudeausrüstung (TGA).Offene, freundliche, pädagogisch zeitgemäße Lern- und Arbeitsumgebung.Berücksichtigung des technologischen und gesellschaftlichen Wandels sowie des Zusammenwachsens verschiedener Gewerke.Integration in die Gesamtplanung und Koordination mit Objektplanung Gebäude, Fachplanungen, Freianlagenplanung, Auftraggeber und Nutzern unter Beachtung von Funktionalität, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit, Lebenszykluskosten und Vorgaben der Zuwendungsgeber.Einhaltung der einschlägigen Vorschriften (u. a. ASR, DGUV, ArbSchG) und allgemein anerkannter Regeln der Technik.

Berücksichtigung Bestandsmaschinen

Bei der Planung sind Bestandsmaschinen aus den Standorten Ludwigshafen und Landau zu berücksichtigen. Dazu zählen:

Transportwege und AnlieferungMontageflächenMedienversorgungÖffnungen und Tragfähigkeiten

Für Bestandsmaschinen werden im Honorar nur 70 % der anrechenbaren Kosten zugrunde gelegt.

Leistungsphasen nach HOAI

Die Werkstattplanung umfasst die Leistungsphasen 1–8 gemäß HOAI-Leistungsbild (Objektplanung Innenräume gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 oder Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15).

Prozentuale Anteile am Honorar:

LPH 1 Grundlagenermittlung: 2,00 %LPH 2 Vorplanung: 6,50 %LPH 3 Entwurfsplanung: 13,50 %LPH 4 Genehmigungsplanung: 2,00 %LPH 5 Ausführungsplanung: 11,60 %LPH 6 Mitwirken bei Vergabevorbereitung: 4,50 %LPH 7 Mitwirkung bei Vergabe: 2,55 %LPH 8 Objektüberwachung und Dokumentation: 21,25 %LPH 9 Objektbetreuung (optional, im Leistungsbild enthalten): 1,00 %

Honorarbasis: Honorarzone II, Basissatz.

Nicht Gegenstand dieses Leistungsbildes sind die festen Medien (KG 470) und behördliche Genehmigungsverfahren für die lose Ausstattung.

Städtebauliche Vorgaben und Rahmenbedingungen

Exponierte Stadteingangslage, innovative und moderne Baukultur in Verbindung mit dem Handwerksgedanken.Haupterschließung ab Louis-Escande-Straße, Umfahrung für Anlieferung und Feuerwehr.Ca. 160 PKW-Stellplätze, Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, Fahrradabstellplätze.Photovoltaikanlage über Parkplätzen gem. § 5 Landessolargesetz Rheinland-Pfalz.Rückhaltung/Verwertung von Niederschlagswasser (Schwammstadt-Prinzip, Rigolen).Dach- und Fassadenbegrünung, starke Eingrünung der Ortsränder.Berücksichtigung Denkmalschutz Turenne-Kaserne (Höhenentwicklung, Sichtachsen).Schutzstreifen 110-kV-Leitung (15 m Radius, 40 m Schutzstreifen) und Abwasserkanal.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Verfahrensrahmen

Nicht offenes Verfahren / Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb, stufenweise Vergabe.

Mindestanzahl einzuladender Bewerber: 3Höchstanzahl: 5Zuschlag kann auf das Erstangebot erteilt werden, ohne weitere Verhandlung.Eine Weiterreduzierung der Bewerberzahl ist möglich.Nebenangebote sind nicht zugelassen.Mehrfachangebote sind nicht zugelassen.Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sind geeignet.Sprache: Deutsch.

Ausschlusskriterien (Pflicht – bei Nichterfüllung Ausschluss)

Keine Ausschlussgründe nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB sowie § 73 Abs. 3 VgV (Eigenerklärung).Keine Verstöße gegen § 21 AentG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG.Kein Bezug zu Russland im Sinne der EU-Sanktionen (VO (EU) 2022/576, 5. Sanktionspaket) – Formular 2.Verpflichtung zur Tariftreue und zu Mindestentgelt nach LTMG/LTTG – Formular 3.Eintragung im Berufs-/Handelsregister (Registernummer).Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (Eintragungsbestätigung Ingenieurkammer oder Abschlusszeugnis) für mindestens eine im Unternehmen verfügbare Person.Berufshaftpflichtversicherung: mindestens 2.000.000 € Personenschäden und mindestens 2.000.000 € sonstige Schäden je Versicherungsfall, oder Erklärung zur Deckungserhöhung im Auftragsfall.Mindestens eine vergleichbare Referenz (siehe Referenzprojekte).
Referenzprojekte
mindestens 1 (max. 2 werden gewertet) ReferenzenZeitraum: Abschluss nach dem 01.01.2016 bis Teilnahmefrist (30.09.2026)Volumen: Kosten KG 600 mindestens 1,0 Mio. € netto (höhere Volumina werden besser bewertet: ab 2,5 Mio. € = 10 Pkt., ab 5,0 Mio. € = 20 Pkt.)

Werkstattplanung KG 600 für Berufsbildungszentrum oder Kompetenzzentrum eines öffentlichen Auftraggebers, mit mindestens 3 unterschiedlichen Werkstätten und mehreren Arbeits- und Funktionsbereichen

Projektdatenblatt Referenz (Anlage); Leistungsphasen HOAI; im eigenen Unternehmen erbracht; bei BG gelten Referenzen in Summe

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 36%11+ · 23%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 18 erledigt
Pflicht-Formulare Teilnahmeantrag
Eignungsnachweise
Referenzen
Formulare bei Bedarf
Phase 2 – Erstangebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Handwerkskammer der Pfalz | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Anschrift
67655 Kaiserslautern
Ort
67655 Kaiserslautern
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.hwk-pfalz.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
67655 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz

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