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SV-JWA-261019-003 - Betriebshofzulaufstrecke Ständlerstraße (BHZ), Entsorgungsleistungen

Stadtwerke München GmbH | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)München, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Leistung zur Annahme, getrennten Zwischenlagerung, Beprobung, Verwertung und Entsorgung von Bau-, Abbruch- und Aushubmaterialien aus dem Bauvorhaben Betriebshofzulaufstrecke Ständlerstraße in München. Das Angebot umfasst mineralische und nicht mineralische Altmaterialien, Container auf der Baustelle, genehmigte Zwischenlager, Entsorgungsnachweise sowie die erforderliche Dokumentation. Die Leistung wird vom 01.03.2027 bis 31.12.2028 erbracht; eine Verlängerung ist nicht vorgesehen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 25. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR JUL OKT
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist18. Nov. 2026
Angebotsfrist25. Nov. 2026
Angebotsöffnung25. Nov. 2026
Bindefrist25. Nov. 2026 – 26. Feb. 2027
Ausführungsbeginn1. März 2027
Vertragslaufzeit1. März 2027 – 31. Dez. 2028
Vertragsende31. Dez. 2028
RügefristDatum offen10 Kalendertage ab Erkennen des Vergabeverstoßes; spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist, bei Verstößen aus der Bekanntmachung.
NachprüfungsantragDatum offen15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, dass der Rüge nicht abgeholfen wird.
ZuschlagDatum offenMögliche Zuschlagserteilung 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung.
Instandhaltungsangebot BindefristDatum offen3 Monate nach Abnahme der Anlage; das Abnahmedatum ist nicht angegeben.
ZwischenlagerbereitstellungDatum offenBereitstellung des Zwischenlagers ab der ersten Anlieferung für die gesamte Vertragslaufzeit.
ZwischenlagerungDatum offenBeginn mit der ersten Anlieferung und Ende mit Freigabe der Entsorgung durch die GABB.
Analytik BearbeitungszeitDatum offenIn der Regel 5 bis 10 Arbeitstage für Beprobung und Analytik.
Verlängerung bei PandemieDatum offenMögliche Verlängerung für die tatsächliche Dauer einer pandemiebedingten Behinderung; kein konkreter Zeitraum angegeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Wertungssumme des Angebots; bewertet wird der niedrigste Preis.

KI-Hinweis: Die Einladung und Bekanntmachung nennen ausschließlich Preis 100 Prozent, das Leistungsverzeichnis enthält jedoch widersprüchlich den Hinweis, dass Entfernung und Materialquoten des Zwischenlagers in die Angebotsbewertung eingehen, ohne Gewichtung oder Bewertungsformel anzugeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Zwischenlager und Annahme

Das Zwischenlager ist für die gesamte Vertragslaufzeit bereitzustellen und für die vorgesehenen Abfallarten und Materialklassen genehmigt.Mineralische Materialien werden von den ausführenden Baufirmen zum Zwischenlager transportiert. Dort erfolgen Annahme, Eingangsverwiegung, Haufwerksbildung, getrennte Lagerung und Unterstützung der Beprobung.Die Zwischenlager sind befestigt und überdacht, um Schadstoffauswaschungen und Schadstoffverfrachtungen zu verhindern.Getrennte Mieten beziehungsweise Haufwerke dürfen maximal 300 m³ groß sein. Die Lagerung erfolgt getrennt nach Herkunft, Materialart, Deklarationsklasse und AVV-Schlüssel.Das Zwischenlager muss die im Leistungsverzeichnis geforderte Kapazität von 10.000 bis 25.000 t sowie parallel 5.000 bis 10.000 t kontaminiertes Aushubmaterial in getrennten Mieten vorhalten. Für die Spitzenbelastung ist eine gleichzeitige Lagerung von bis zu etwa 10.000 t kontaminiertem Aushubmaterial mit unbekannter Belastung zu ermöglichen.Die Entfernung zur Baustelle beziehungsweise zur Kreuzung Schwanseestraße/Ständlerstraße darf höchstens 80 km betragen.Das Zwischenlager muss für die regelmäßige Annahme montags bis freitags von 07:00 bis 17:00 Uhr sowie für Spät-, Samstags- und Sonn- und Feiertagsannahmen entsprechend den im Leistungsverzeichnis genannten Zeiten und Tagen betrieben werden. Abweichende Öffnungszeiten sind mindestens drei Werktage vorher anzukündigen.Die Wartezeit bei LKW-Anlieferung darf 30 Minuten nicht überschreiten.Die erforderlichen Geräte, darunter ein ausreichend dimensionierter Radlader, sowie gekennzeichnete Boxen, Wiegeeinrichtungen, Hard- und Software sind vorzuhalten. Die Zugänglichkeit für Probenahmen und Besichtigungen durch die GABB und die Auftraggeberseite ist sicherzustellen.

Beprobung und Entsorgungsfreigabe

Die Materialien sind für die Beprobung und Analyse durch die vom Auftraggeber beauftragte Fachbauleitung für geologische und abfalltechnische Baubegleitung bereitzustellen.Die Beprobung und Analyse der mineralischen Haufwerke erfolgt durch die beauftragte Fachbauleitung. Der Auftragnehmer unterstützt Haufwerksbildung, Probenahme und die erforderlichen Lager- und Dokumentationsprozesse.Die Verwertung oder Entsorgung darf erst nach Vorliegen der Analyse beziehungsweise Deklaration und nach schriftlicher Freigabe des Entsorgungsweges durch die GABB erfolgen.Die Entsorgungsanlage einschließlich Genehmigungsgrundlage ist vor Ausführung der Entsorgung schriftlich zu benennen und von der GABB freizugeben.Verwertung hat Vorrang vor Beseitigung, soweit eine hochwertige Verwertung möglich ist.

Nicht mineralische Altmaterialien

Nicht mineralische Altmaterialien wie Kunststoffe, Holz und Metall werden auf der Baustelle in Absetz- oder Abrollcontainern gesammelt.Je Materialart ist ein Absetz- oder Abrollcontainer vorzuhalten. Die Leistungsbeschreibung nennt kleine Container bis einschließlich 12 m³ und große Container über 12 m³ bis einschließlich 44 m³.Container sind aufzustellen, abzuholen, zu befüllen, zu reinigen und bei Bedarf auszutauschen. Der Bedarf ist mindestens zwei Werktage vorher anzukündigen.Die Materialien werden anschließend verwertet oder entsorgt. Eventuell erforderliche Beprobungen und Analysen werden durch die vom Auftraggeber beauftragte Fachbauleitung durchgeführt.Gefährliche Abfälle werden mit elektronischem Nachweisverfahren entsorgt.

Abfallarten und Entsorgung

Die mineralischen Abfälle umfassen unter anderem Boden, Bodenmaterial nach EBV und EPP, Betonaufbruch nach EPP, Beton nach EBV, Grasnarben und Oberboden, Asphalt, Gleisschotter sowie weitere mineralische Abfälle.Nicht mineralische Abfälle umfassen unter anderem Altholz, Kunststoffe, Fugenverguss sowie weitere im Leistungsverzeichnis aufgeführte Materialien.Die Entsorgung erfolgt schadlos, ordnungsgemäß und möglichst hochwertig nach den geltenden abfallrechtlichen Anforderungen.Abfuhr und Entsorgung erfolgen nach Eingangsverwiegung und tatsächlicher Einstufung. Die Entsorgungsgebühren sind in den Einheitspreisen zu berücksichtigen.Beton mit einer maximalen Kantenlänge von 60 cm ist zu berücksichtigen; dafür ist eine Zulageposition für Nachzerkleinerung vorgesehen.Die Abrechnung erfolgt ausschließlich anhand der Eingangsverwiegung im Zwischenlager und der tatsächlich ausgeführten Leistungen.

Dokumentation und Nachweise

Die Stoffströme sind fortlaufend digital zu dokumentieren und dem Auftraggeber sowie der GABB täglich oder mindestens monatlich zu übermitteln.Die Dokumentation enthält mindestens Datum, Herkunftsbereich, Materialart, AVV-Schlüssel, Deklarationsklasse, Menge, Beförderer, Entsorgungsanlage, Entsorgungsweg und Nachweisnummern.Für Abfuhren sind zusätzlich Bauabschnitt, Lagerort, LKW-Kennzeichen, Entsorgernummer und Entsorgungsart in einer fortlaufenden Excel-Tabelle zu erfassen.Die Entsorgungsnachweise nach den einschlägigen abfallrechtlichen Anforderungen sind in prüffähiger Form, spätestens mit der Schlussrechnung, vorzulegen.Abfalltransporte sind mit digitalen Übernahme- und Begleitscheinen sowie Wiegescheinen zu dokumentieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Formale und rechtliche Voraussetzungen

Es darf kein vergaberechtlicher Ausschlussgrund vorliegen; eine entsprechende Erklärung ist einzureichen.Die Eintragung in einem relevanten Berufsregister ist durch eine Kopie der Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer nachzuweisen.Ausländische Unternehmen können vergleichbare Dokumente des Herkunftslandes mit deutscher Übersetzung vorlegen. Originale oder amtlich beglaubigte Kopien können auf Verlangen angefordert werden.Bei Bietergemeinschaften sind die Bildung der Arbeitsgemeinschaft, sämtliche Mitglieder, der bevollmächtigte Vertreter, die gesamtschuldnerische Haftung und die Unterschriften aller Mitglieder nachzuweisen.

Entsorgungsfachliche Zulassung

Ein gültiges Zertifikat als Entsorgungsfachbetrieb nach §§ 56, 57 KrWG und § 14 EfbV ist vorzulegen.Für sämtliche Zwischenlager ist eine gültige Genehmigung nach BImSchG für die vorgesehenen Abfallarten und Materialklassen nachzuweisen.Erforderliche behördliche Genehmigungen, Anzeigen, Zulassungen und Zertifikate müssen über die gesamte Vertragslaufzeit vorliegen und auf Verlangen vorgelegt werden können.Aktuelle Zertifikate sind nach Auftragsvergabe fortlaufend und unaufgefordert an den Auftraggeber zu übermitteln.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen.Hierfür ist der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Bau- und sonstigen Leistungen zu erklären. Gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführte Aufträge können berücksichtigt werden.Als möglicherweise geforderter Mindeststandard ist ein Nachweis eines Mindestjahresumsatzes von 1.000.000 € netto im Mittelwert der angegebenen Umsätze für vergleichbare Leistungen aufgeführt.Die Eignungsleihe für wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist zulässig, wenn die genutzten Unternehmen für die Auftragsdurchführung gemeinsam haften.

Technische und organisatorische Leistungsfähigkeit

Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen.Der Betrieb muss über geeignete, genehmigte und ausreichend dimensionierte Zwischenlagerflächen, getrennte Lagerungsmöglichkeiten, Eingangs- und Ausgangsverwiegung, Haufwerksbildung und Probenahmefähigkeit nach LAGA PN 98 sowie geeignete Maschinen, Geräte, Hard- und Software, Container und gekennzeichnete Lagerboxen verfügen.Die Lagerkapazitäten müssen kurzfristig an den Baufortschritt angepasst werden können; Wartezeiten und Rückstau sind zu vermeiden.Arbeitssicherheit sowie Schutz gegen Diebstahl, Beschädigung und Feuer sind sicherzustellen.Die erforderliche digitale Datenführung und fortlaufende Datenübermittlung müssen gewährleistet sein.

Vergleichbare Referenzen

Es sind vergleichbare, abgeschlossene und abgenommene Leistungen anzugeben.Die Leistungen müssen aus den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren oder im aktuellen Jahr vor dem Schlusstermin für die Angebotsabgabe ausgeführt worden sein.Für jede Referenz sind Art und Umfang der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum anzugeben.Eine feste Anzahl von Referenzen und ein Mindestauftragswert werden nicht genannt.

Personal und Unterauftragnehmer

Für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist ein Eignungsnachweis zu erbringen; die konkreten Anforderungen und Qualifikationsnachweise richten sich nach den Vergabeunterlagen.Die Eignungsleihe für berufliche Leistungsfähigkeit, insbesondere Ausbildungs- und Befähigungsnachweise sowie einschlägige Berufserfahrung, ist nur zulässig, wenn das betreffende Unternehmen zugleich die betreffende Teilleistung als Unterauftragnehmer ausführt.Bei Unterauftragnehmern müssen dieselben erforderlichen Qualifikationen vorhanden sein; ihre Qualifikation ist vor der Leistungserbringung nachzuweisen.Die Namen und Qualifikationen des eingesetzten Personals müssen nach Bekanntmachung nicht angegeben werden.
Referenzprojekte
Zeitraum: Letzte bis zu fünf abgeschlossene Kalenderjahre oder aktuelles Kalenderjahr vor Angebotsschluss

Vergleichbare, abgeschlossene und abgenommene Leistungen aus den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren oder im aktuellen Jahr vor Angebotsschluss. Angegeben werden müssen Art und Umfang der Leistung, Auftragssumme und Ausführungszeitraum.

Vergleichbarkeit entsprechend der Kurzbeschreibung des Auftrags und den Vergabeunterlagen; abgeschlossen und abgenommen. Eine feste Anzahl und ein Mindestauftragswert werden nicht genannt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 56%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Elektronische Angebotsabgabe
Eignung und Qualifikationsnachweise
Zwischenlager und Entsorgungswege
Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmer und Eignungsleihe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadtwerke München GmbH | Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
80992 München
Ort
80992 München
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
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Auftraggeber-Website
www.swm.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
80992 München
Bayern

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