Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Mönchengladbach schreibt Straßenbauarbeiten an der Tomperstraße / Nikolausstraße öffentlich aus.
Was wird gebaut?
Im Bereich der Querung Tomperstraße/Nikolausstraße entsteht ein neuer Fußgängerüberweg (FGÜ). Die Gehwegbereiche werden angepasst, Baumscheiben vergrößert und der nördliche Gehweg als gepflasterte Fläche neu gestaltet. Ein nicht verbundener Fahrbahnteil wird verkürzt, moderne Radabstellanlagen und eine Rampe für Radverkehr werden gebaut. Die Fahrbahndecke wird erneuert, taktile Leitelemente für Barrierefreiheit eingebaut und auf rund 150 Metern neue Leerrohre für die Straßenbeleuchtung verlegt.
Umfang: Erdarbeiten, Entwässerung, Tragschichten, Asphalt- und Pflasterarbeiten, Randeinfassungen, FGÜ-Anlage (Masten, Beleuchtung, Schalter) sowie ein Deckenüberzug der Fahrbahn – gemeinsam ausgeschrieben für die Stadt Mönchengladbach und mags AöR.
Bauzeit: rund 35 Arbeitstage, frühestens ab 01.11.2026.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssumme wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Aufbau und Vorhaltung der Baustelleneinrichtung, Bauzaun, Längs- und Quersicherung, Lichtsignalanlage (Baustellen-LSA inkl. Signalplan/Festzeitprogramm und DCF-Synchronisation), Fußgängerbehelfsbrücke sowie Markierungs- und Verkehrsregelungsmaßnahmen. Verkehrszeichenpläne (Sachkundiger nach MVAS 99), verkehrsregelnde Anordnung beim Amt für öffentliche Ordnung, Verkehrsführungs- und Umleitungspläne für ÖPNV, MIV, Fußgänger und Radfahrende im Maßstab 1:250.
Kostenaufteilung Baustelleneinrichtung und -sicherung: 2/3 Stadt Mönchengladbach, 1/3 mags AöR.
Erdarbeiten und Untergrund/Unterbau
Homogenbereiche B, C und D: Aushub, Herstellung Planum, Aufbruch und Aufnahme bestehender Beläge (Pflaster, Platten, Asphalt, Bordsteine, Rinnen, Straßenabläufe). Schutz bestehender Versorgungsleitungen durch Handschachtung, Leitungsrecherche vor Baubeginn. Eigenüberwachungsprüfungen (u. a. Lastplattendruckversuch), Bodenentsorgung (Auffüllböden, kontaminierter Boden) inklusive Nachweise und Begleitscheine.
Entwässerung und Tragschichten
Straßenabläufe und Anschlussleitungen DN 160 in KG 2000. Tragschichten ohne Bindemittel: Frostschutzschicht und Schottertragschicht. Asphalttragschicht und Asphaltbinder. Kontrollprüfungen (Lastplattendruckversuch) im Rahmen der Eigenüberwachung.
Pflaster-, Platten- und Randeinfassungsarbeiten
Betonsteinpflaster (Fahrbahn grau RAL 7035, Nebenanlagen grau/anthrazit RAL 7016, rot für Rad-/Gehweg), Schacht- und Kappenumpflasterungen, Betonsteinplattendecke für Gehwege, Noppen- und Rippenfelder (taktile Leitelemente) anthrazit, Wiedereinbau bestehender Beläge. Randeinfassungen: Hoch-, Rund-, Tief-, Null- (Radweg), Tast- und Winkelrandsteine, Übergangssteine, Rinnenstein sowie Schneide- und Pflasterschnittarbeiten.
FGÜ-Anlage, Sonderelemente und Beleuchtung
Fußgängerüberweg komplett: Fundamente, Peitschenmasten, innenbeleuchtete FGÜ-Schilder (Zeichen 350-40), Dämmerungsschalter und Verkabelung. Sonderelemente: Fahrradanlehnbügel (3 Stück), Sitzbank mit Armlehnen (1 Stück), Stand-Abfallbehälter (1 Stück). Straßenbeleuchtung: Kabelgräben/Erdarbeiten, Kabelschutzrohre ca. 150 m (rot für Beleuchtung), Signalmaste und Kabelabzweigkästen.
Markierungen, Verkehrszeichen und gärtnerische Arbeiten
Fahrbahnmarkierungen in Kaltplastik (u. a. FGÜ-Markierung), Nachweis der Qualifikation Fahrbahnmarkierer (ZTV M), Sicherheitsblätter und BASt-Prüfzeugnis der Markierungsstoffe. Verkehrszeichen innen- und außenbeleuchtet. Gärtnerische Arbeiten: Wurzelschutzfolie (ca. 25 m²), mineralisches Baumsubstrat 0/32 (ca. 45 m³) mit FLL-konformem Prüfzeugnis, Vergrößerung der Baumscheiben.
Deckenüberzug Fahrbahn (mags AöR)
Fräsen der bituminösen Deckschicht bis 4 cm, Reinigung, polymermodifizierte Bitumenemulsion mit Fugenanschluss und Abstreuung, Einbau Splittmastixasphalt SMA 8 S (ca. 4 cm, ca. 180 m²), Regulierung von Schachtabdeckungen, Markierungsarbeiten.
Allgemeine Pflichten und Qualitätssicherung
Eigenüberwachungsprüfungen, Vorlage Fremdüberwachungsergebnisse, getrennte Aufmaße und Rechnungen nach Abschnitt (Stadt MG/mags AöR) und nach BE-/BS-Kostenanteilen. Vorlage von Aufmaßblättern mit den geforderten Mindestangaben (AN, AG, OZ) sowie Wiegescheinen/Lieferscheinen bei Massenlieferungen. Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan), Begehung SiGeKo im 7-Tage-Rhythmus, Inbetriebnahme-Protokoll der Baustellen-LSA innerhalb 1 Tages.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Voraussetzungen und Ausschlussgründe
Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A; in den letzten 2 Jahren keine rechtskräftige Verurteilung wegen Delikten, die die Zuverlässigkeit in Frage stellen (Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze, Geldbuße > 2.500 €). Ordnungsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen zu Steuern, Abgaben und Sozialversicherung. Kein beantragtes/eröffnetes Insolvenzverfahren, keine Ablehnung mangels Masse, keine Liquidation.
Registereintragung und Mitgliedschaften
Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK – oder Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angabe der eigenen Umsätze der letzten 2 Jahre sowie eines vom Auftraggeber festgelegten Mindestjahresumsatzes und Mindestjahresumsatzes im Tätigkeitsbereich Straßenbau (Werte im Eignungsformular nicht beziffert). Auf Verlangen: Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder testierte Jahresabschlüsse/Gewinn- und Verlustrechnungen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (vergleichbare Straßenbauarbeiten). Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte; auf Verlangen Erklärung zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten 3 Jahre (nach Lohngruppen, mit gesonderter Angabe des technischen Leitungspersonals). Qualifikationsnachweise gemäß ZTV; Nachweis Technische Kriterien Fahrzeugrückhaltesysteme (BASt-Übersichtsliste oder Einzelnachweis).
Eignungsleihe und Nachunternehmer
Kapazitäten können über Eignungsleihe von anderen Unternehmen bezogen werden (Vordrucke für technische/berufliche und wirtschaftliche/finanzielle Leistungsfähigkeit); bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe gesamtschuldnerische Haftung von Nachunternehmer und Bieter. Einsatz von Nachunternehmern ist im Angebot zu benennen.
Weitere Pflichtnachweise
Eigenerklärung Mindestlohngesetz gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG. Ab Auftragssumme ≥ 30.000 € fordert der Auftraggeber einen Gewerbezentralregisterauszug an. Nachunternehmer müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Präqualifikationsvoraussetzungen erfüllen. Angebot in deutscher Sprache, Preise in EUR mit max. 3 Nachkommastellen ohne USt.
Vergleichbare Bauleistungen (Straßenbauarbeiten): Bezeichnung der Leistung, eigener Auftragswert, Ausführungszeitraum und Auftraggeber pro Referenz.
Vergleichbar mit Straßenbauarbeiten; Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle (im Formular HVA B-StB Eigenerklärung zur Eignung).