Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Fulda schreibt Planungsleistungen für den Neubau des Stadtteilzentrums Nordend (Magdeburger Str. 25, 36037 Fulda) in zwei Losen aus: Los 1 – Tragwerksplanung und Los 2 – Bauphysik (Wärmeschutz/Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik). Beide Lose werden stufenweise nach HOAI 2021 vergeben.
Das Gebäude ist ein 1- bis 3-geschossiger Sonderbau (Gebäudeklasse 5) in Massivbauweise mit Veranstaltungssaal, Bühne, Foyer, Küche, Bistro, Beratungs-, Büro- und Gruppenräumen sowie Jugendtreff. Die anrechenbaren Baukosten (KG 300+400) betragen netto rund 4,27 Mio. €.
Wertung: wirtschaftlichstes Angebot (Honorar 60 % + Bürostruktur/Konzept 40 %).
Angebotsfrist: 28.07.2026, 10:30 Uhr – ausschließlich elektronisch über die HAD-Vergabeplattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorarangebot40%
Summe brutto des Honorarangebots; Bewertung mit niedrigstem Angebot × 1,5 als Referenz
- Ausarbeitung Konzept Bürostruktur und personelle Organisation60%
Bewertung des Konzepts zu Bürostruktur und personeller Organisation auf einer Skala von 1-5 Punkten, multipliziert mit Faktor 4
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Baukosten
Neubau des Stadtteilzentrums Nordend, Magdeburger Str. 25, 36037 Fulda. Sonderbau (Gebäudeklasse 5 nach HBO), Massivbauweise. Bestandteile: 2-geschossiger Veranstaltungssaal (ca. 195 m²) mit Bühne und Foyer, Küche, Bistro, Beratungs-, Büro- und Gruppenräume, Jugendtreff. Dachfläche des 1-geschossigen Teils als Sportfeld bzw. Dachterrasse.
Baukosten (netto, KG 300+400): 4.270.218,49 € (KG 300 = 3.724.000,00 €; KG 400 = 546.218,49 €).
Übergeordnete Pflichten (beide Lose)
Stufenweise Beauftragung
Beide Lose werden stufenweise vergeben. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Die Bindefrist für die Weiterbeauftragung weiterer Phasen beträgt 2 Jahre nach Fertigstellung der bisher beauftragten Leistungen (kann im Vertrag verkürzt werden).
Termine im Gesamtprojekt
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufshaftpflichtversicherung
Nachweis einer Berufshaftpflicht mit mindestens 1.500.000 € Deckungssumme für Personenschäden und 1.500.000 € für sonstige Schäden, jeweils pro Schadensfall, pro Jahr zweifach maximiert. Bei geringerer Deckung genügt die Erklärung einer Versicherung über Erhöhung im Auftragsfall. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied zu führen.
Persönliche Qualifikation der Projektverantwortlichen
Benennung und Nachweis der Qualifikation für: (a) Gesamtprojektleiter/in, (b) verantwortliche/r Bearbeiter/in Tragwerksplanung, (c) verantwortliche/r Bearbeiter/in Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik). Für jede Person: Name, Titel, Berufsbezeichnung, Berufserfahrung, persönliche Referenzen und Nachweis der Bauvorlageberechtigung (Anlage 09).
Ausschlussgründe (keine Tatbestände nach §§ 123, 124 GWB)
Eigenerklärung, dass weder Bieter noch Mitglieder von Bietergemeinschaften, Nachunternehmen oder Kapazitätsgeber:
Tariftreue und Mindestentgelt (HVTG)
Verpflichtungserklärung, dass die geltenden Tarifbedingungen und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) eingehalten werden. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind entsprechende Erklärungen dieser Unternehmen spätestens vor Leistungsbeginn vorzulegen.
Tragwerksplanung LPH 1–6 nach HOAI, Baukosten KG 300+400 nach DIN 276 mind. 4,0 Mio. € brutto, Mindest-Honorarzone II–III
Neubau oder Erweiterung mit vergleichbarer Nutzung/Komplexität (Stadtteilzentrum, Gemeindezentrum, Bürgerhaus o.ä.); je Referenz: Ansprechpartner Bauherr/Nutzer, erbrachte Leistungen, Baukosten, Honorar, Zeitraum, Inbetriebnahme, Kurzbeschreibung in Wort und Bild mit Standort
Bauphysik LPH 1–4 nach HOAI Anlage 1, Mindest-Honorarzone II
Neubau oder Erweiterung mit vergleichbarer Nutzung/Komplexität; Anforderungen dürfen mit Tragwerks-Referenzen kumuliert werden (ein Projekt kann beide Lose abdecken)