Trockenbauarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Rastede schreibt Trockenbauarbeiten im Rahmen des Umbaus eines Bestandsgebäudes zur Umsiedlung des Bauhofes öffentlich aus.
Wichtigste Eckdaten:
Bieter müssen ein vollständig ausgefülltes Angebot inklusive Leistungsverzeichnis, Eigenerklärung zur Eignung, Preisermittlung und ggf. Referenzen einreichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme erhält 10 Punkte, Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme und darüber 0 Punkte, dazwischen lineare Interpolation.
Punkteskala 0 bis 10. Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme erhält 10 Punkte. Angebot mit dem zweifachen der niedrigsten Wertungssumme und darüber erhält 0 Punkte. Dazwischen lineare Interpolation mit drei Nachkommastellen. Gesamtpunktzahl = Gewichtung (v.H.) x Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen
Die Gemeinde Rastede verlegt ihren Bauhof auf das Grundstück Kleibroker Straße 99 in 26180 Rastede (Ortsteil Kleibrok). Dafür wird ein Bestandsgebäude – ein ehemaliger Entsorgungsfachbetrieb – umgebaut: Hallenflächen werden zu KFZ-Abstell-, Werkstatt- und Lagerbereichen, und es werden neue Büro- und Sanitärräume hergestellt. Innerhalb dieses Gesamtprojekts wird hier ausschließlich das Gewerk Trockenbauarbeiten (LV-Nr. 02, Projekt 449_2025) vergeben. Die Vergabe ist nicht in Lose aufgeteilt; es ist genau ein Hauptangebot zugelassen, Nebenangebote sind ausgeschlossen.
Ausführungszeitraum
Die Trockenbauarbeiten beginnen am 1. Februar 2027 und sollen bis zum 1. März 2027 (laut interner Terminplanung bis 31.03.2027) abgeschlossen werden. Die Ausführung erfolgt in mehreren Abschnitten auf Basis eines Rahmenterminplans. Wöchentliche Baubesprechungen sind vertraglich vorgesehen. Etwaige Nachtarbeit (20–7 Uhr) sowie Samstags- und Sonntagsarbeit zur Termineinhaltung werden nicht zusätzlich vergütet.
Technische Grundlagen und Standards
Die Leistung ist nach VOB Teil B und C auszuführen. Maßgeblich sind unter anderem DIN 18299, DIN 4103-1, DIN 18180 (EN 520), DIN EN 13162 (Mineralwolle), DIN EN 13501-1 (Brandverhalten) sowie die Bauregelliste. Es dürfen ausschließlich zugelassene Systeme verwendet werden; Systemmischungen sind nicht zulässig. Produkte sind 'oder gleichwertig' zugelassen – der Bieter kann gleichwertige Fabrikate und Typen anbieten, muss diese aber im Angebot benennen.
Baustelleneinrichtung und allgemeine Nebenleistungen
Zur Baustelleneinrichtung gehören die komplette Einrichtung und Vorhaltung der Baustelle inkl. Geräte, Lagerflächen, Container, Montagebühnen, Sicherungsmaßnahmen und Schuttentsorgung. Ebenso zu stellen sind ein Polier und ein Fachbauleiter gemäß Landesbauordnung. Eine wöchentliche Grobreinigung der Baustelle ist Leistungsbestandteil. Nach Abschluss der Arbeiten ist die Baustelle vollständig zu räumen. Nicht gesondert vergütet werden u.a.: Gerüste und Montagehilfen, Vorarbeiter-/Bauleiterstunden, Schichtbetrieb und Beschleunigungsmaßnahmen, Nacht-/Samstags-/Sonntagsarbeit, Grob-/Feinreinigung, Bauschuttentsorgung sowie alle bauregellistenkonformen Nachweise.
Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen
Der Auftragnehmer hat Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV) zu trennen, zu erfassen und ordnungsgemäß zu verwerten bzw. zu beseitigen. Falls eine abweichende Entsorgungslösung angeboten wird, sind die Berechtigung der Anlage, die Annahmebestätigung des Betreibers und ggf. eine Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde beizubringen. Auf Verlangen der Vergabestelle sind Verwertungs- bzw. Beseitigungsträger, Entsorgungsanlagen, Anzeige nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnis nach § 54 KrWG nachzuweisen.
Pflichten während und nach Abschluss der Bauarbeiten
Vor Baubeginn ist ein detaillierter Terminplan mit Anfangs- und Endterminen vorzulegen. Schnittkanten imprägnierter Platten sind nachzuimprägnieren. Bei Übergabe sind Wartungs- und Bedienungsanleitungen zu übergeben. Auf Verlangen sind Nachweise zur Leistungs-, Eignungs- und Baustoff-/Bauteilgüte vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenGrundsatz der Eignungsprüfung
Die Eignung der Bieter wird nach § 6a VOB/A in den drei Bereichen Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit geprüft. Präqualifizierte Unternehmen können den Eignungsnachweis über das Präqualifikationsverzeichnis führen. Andernfalls ist die 'Eigenerklärung zur Eignung' (Formblatt e124) dem Angebot beizufügen. Bei Auftragssummen ab 30.000 € erfolgt zusätzlich eine Abfrage beim Wettbewerbsregister des Bundeskartellamts.
Persönliche Eignung (keine Ausschlussgründe)
Vorzulegende Angaben:
Wirtschaftliche und fachliche Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Angabe des Umsatzes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Bauleistungen (einschließlich Anteile aus Gemeinschaftsunternehmen).
Fachliche Leistungsfähigkeit:
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften haben eine ARGE-Erklärung abzugeben, einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und haften gesamtschuldnerisch. Für Nachunternehmer sind Art und Umfang der übernommenen Leistungen im Angebot anzugeben. Auch Nachunternehmer müssen ihre Eignung nachweisen – entweder über Präqualifikation oder durch Vorlage des Formblatts e124; sind weder Haupt- noch Nachunternehmer präqualifiziert, muss der Nachunternehmer alle Eignungsnachweise gem. e124 vorlegen.
Sprache, Form und Vollständigkeit des Angebots
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Es sind die vorgeschriebenen Vordrucke der Vergabestelle zu verwenden. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Preise sind in Euro ohne Umsatzsteuer mit maximal drei Nachkommastellen anzugeben. Preisnachlässe sind nur ohne Bedingungen und nur an der im Angebotsschreiben ausgewiesenen Stelle zulässig. Fehlende Unterlagen werden innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert; andernfalls führt dies zum Ausschluss aus der Wertung.
3 Referenznachweise vergleichbarer Leistungen (Trockenbauarbeiten) aus den letzten 5 Kalenderjahren
Formblatt e444 verwenden. Pflichtangaben je Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang inkl. Mengenangaben, Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Erforderlich, wenn keine Präqualifikation vorliegt.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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