Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenSanierung und Erweiterung des Sozial- und Jugendzentrums Breisacher Hof (Breisacher Straße 76, 79110 Freiburg):
Bauzeit voraussichtlich 19.10.2026 bis 05.03.2027. Angebote müssen elektronisch bis spätestens 15.09.2026, 09:20 Uhr eingehen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis, ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenMaterialien und Ausführungsstandards
Verwendung von verzinkten Stahlblechprofilen nach DIN EN 14195 und DIN 18182-1, Gipsplatten in den Typen A (Bauplatten), DF/DFH2 (Feuerschutz) und H2 (imprägniert für Feuchträume) sowie Mineralwolldämmung nach DIN EN 13162. Holzwolle-Platten magnesit- bzw. zementgebunden, Holzwolle-Mehrschichtplatten in Schwarz, Brettsperrholz-Paneele (Weißtanne, imprägniert) als Akustikdecken mit Schallabsorptionsgrad αw 0,65. Oberflächenspachtelung standardmäßig in Qualitätsstufe Q2. Arbeitshöhen bis 3,5 m (Standard) bzw. 5,5 m – Gerüst wird gesondert vergütet.
Allgemeine Baustellenanforderungen
Auf- und Abbau sowie Gebrauchsüberlassung fahrbarer Stahlrohrkupplungsgerüste (DIN 4420-3, Lastklasse 2). Keine Lagerflächen und keine Mannschaftscontainer bauseits vorhanden; Zufahrt ausschließlich über Elsässer Straße. An- und Abfahrt von Material ohne Zwischenlagerung. Deutsch sprechender Vertreter auf der Baustelle, arbeitstägliche Bautagesberichte mit wöchentlicher Übergabe an die Bauleitung. Bauschuttbeseitigung größerer Mengen binnen 3 Werktagen, Verschmutzungen im öffentlichen Verkehrsraum unverzüglich beseitigen. Bereitstellung von 2 Feuerlöschern (ABC-Löschpulver, 6 kg, DIN EN 3) gemäß § 5 Baustellenverordnung. Sanitäreinrichtungen bauseits vorhanden, AN-Anteile nach §§ 43–49 ArbStättV. Baustrom und Bauwasser werden vom AG gestellt (0,3 % Abzug Schlussrechnung). SiGe-Koordinator wird vom Bauherrn gestellt.
Stundenlohnarbeiten und Vorbereitung
Stundenlohnarbeiten für Bauvorarbeiter, Baufacharbeiter und Bauhelfer (je 25 h je Bauteil). Schwerlast-Verankerungen in Remy-Hohlkörperdecken erfolgen mit Siebhülse und Injektionsmörtel M8; achsbezogenes Einmessen und Kennzeichnen der Tragrippen als Bohrsperrzone, Bohrungen nur im freien Bereich zwischen Sperrachsen und ausschließlich im reinen Drehbohrverfahren.
Trockenbau im Altbau (Bauteil 1)
Baustelleneinrichtung, Beplankung von Stahlbauteilen R90 mit Kalziumsilikatplatten sowie Beplankung von Holzbauteilen mit Gipsplatten. Innenwände/Schachtwände in F90-A, F60-A und F30-A als nichtragende Trennwände; Vorsatzschalen imprägniert (Typ H2) und Standard (Typ A). Deckenversatz mit Höhenversatz 200 mm. Unterdecken aus Holzwolle-Leichtbauplatten (magnesitgebunden) und 2-lagigen Gipsplatten. Herstellung von Öffnungen für Tellerventile, Dralldurchlässer, Einbauleuchten und Revisionsklappen (Alu-Rahmen, Gipsplatten-Füllung), Unterkonstruktionsverstärkungen sowie Wandanschlüsse, Leibungen und Außenecken mit Kantenschutzprofilen. 4 Trennwandanlagen für WCs aus HPL-Kompaktplatten. Umfang: ca. 1.500 Schwerlast-Verankerungen in der Remy-Hohlkörperdecke.
Trockenbau im Neubau (Bauteil 2)
Baustelleneinrichtung, Beplankung von Holzbauteilen mit Gipsplatten/Gipsfaserplatten. Innenwände/Schachtwände in F90-A, F60-A und F30-A sowie Vorsatzschalen imprägniert (Typ H2) und Standard (Typ A). 1 Trennwandanlage für WCs (HPL-Kompaktplatten). Deckenbekleidung Holzwolle-Mehrschichtplatten schwarz eingefärbt (ca. 190 m²), Unterdecken Holzwolle-Leichtbauplatten und Gipsplatten, Unterdecken Holz-Akustikpaneele aus Brettsperrholz (ca. 290 m², Schallabsorptionsgrad αw 0,65). Traversen für wandhängende Lasten und Küchenschränke, Öffnungen für Tellerventile, Dralldurchlässe, Leuchten und Revisionsklappen, Wandanschlüsse, Leibungen, Außenecken mit Kantenschutz. Umfang: ca. 650 Schwerlast-Verankerungen in der Remy-Hohlkörperdecke.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eigenerklärungen und Formulare
Formular 124 oder EEE bzw. PQ-Nummer; Formular 004 Stadt-FR (ILO-Kernarbeitsnormen), Formular 007 Stadt-FR (Mindestlohn LTMG Baden-Württemberg), Formular 010 Stadt-FR (EU-Sanktionen gegen Russland nach EU-VO 833/2014) und Formular 248 (FSC/PEFC-Nachweis für Holzprodukte). Formulare des Auftraggebers sind verbindlich zu verwenden.
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Umsatz vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Formular VHB 124). Keine laufenden Insolvenzverfahren/Liquidation. Keine schweren Verfehlungen gemäß § 6e EU VOB/A. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Berufsgenossenschaftsnachweis. Berufsregistereintragung (Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK). Auszug aus dem Wettbewerbsregister gemäß § 6 WRegG.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Nachweis vergleichbarer Referenzleistungen der letzten 5 Kalenderjahre (3 Stück bei Aufforderung in engere Wahl). Ausreichende personelle Kapazitäten (Angaben zu Arbeitskräften). Ca. 70 % der Leistung im eigenen Betrieb auszuführen (Stammpersonalklausel). Bei Nachunternehmereinsatz gelten die gleichen Eignungsanforderungen für die NU.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften: Eignungsanforderungen sind grundsätzlich von der BG insgesamt zu erfüllen; Formular VHB 234 (vollständig ausgefüllt und von allen Mitgliedern unterzeichnet, einschließlich geschäftsführendem Mitglied und Gesamtschuldner-Haftung). Nachunternehmer: Art und Umfang der NU-Leistungen mit Angebotsabgabe benennen (Formular VHB 235); Namen der NU und Eignungsnachweise auf Verlangen; Verpflichtungserklärung Formular VHB 236.
Vergleichbare Trockenbauleistungen in den letzten fünf Kalenderjahren
Vorlage bei Zuschlag in engere Wahl; mit Ansprechpartner des Auftraggebers, Art und Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/NU) und Bestätigung der vertragsgemäßen Ausführung. Vergleichbarkeit bemisst sich an Baumaßnahmenart, Auftragsvolumen, Ausführungsdauer, technisch/gerätespezifischen Anforderungen, Personaleinsatz und Besonderheiten der Ausführung.