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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Trockenbauarbeiten

Zentrale Vergabestelle Germersheim - Bellheim - Jockgrim - RülzheimSchelmenwaldstraße 3, 76751 Jockgrim, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 9 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) der Trockenbauarbeiten für die Erweiterung und den Umbau der Lina-Sommer-Grundschule in Jockgrim.

Auftraggeber: Verbandsgemeinde Jockgrim (Zentrale Vergabestelle Germersheim - Bellheim - Jockgrim - Rülzheim)

Vergabenummer: ZVGERM-2026-0094-J

Kernleistung:

Rückbau eines eingeschossigen Anbaus (1971) und Neubau als zweigeschossiger ErweiterungsbauAufstockung eines weiteren Anbaus (1997)Brandschutz- und sicherheitstechnische Ertüchtigung des BestandsUmnutzung des Gymnastikraums im Untergeschoss

Trockenbauarbeiten umfassen:

Metallständerwände (CW 75, CW 100, Doppelständer) mit Schallschutz bis Rw,R = 75,7 dB und Brandschutz F90/EI90Vorsatzschalen und SchächteAbhangdecken (Mineralplatten und Akustik-Gipsplatten mit Lochung)Dachgeschossbekleidung mit Dampfbremse und ZwischensparrendämmungSpachtelarbeiten (Oberflächenqualität Q2)

Wichtige Termine:

Angebotsfrist: 25.08.2026, 10:00 UhrGeplanter Ausführungsbeginn: 08.10.2026Vollendung: 15.01.2027

Zuschlagskriterium: Niedrigster Preis

Angebote sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform (Bietertool) einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 9 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026SEPOKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung13. Aug. 2026
Angebotsfrist25. Aug. 2026
Angebotsöffnung25. Aug. 2026
Bindefrist25. Aug. – 24. Sep. 2026
Aufforderung zur Ausführungca. 14. Sep. 2026
Ausführungsbeginn8. Okt. 2026
Vertragslaufzeit8. Okt. 2026 – 15. Jan. 2027
Vertragsende15. Jan. 2027
Gewährleistungca. 15. Jan. 2027 – 15. Jan. 2032bis 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist eindeutig der Preis; sonstige Regelungen zu Werkstätten für Behinderte sind als ergänzende Bestimmungen aufgeführt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Allgemeine technische Anforderungen

Es gelten die VOB Teil C, insbesondere ATV DIN 18340 (Trockenbauarbeiten).

Alle Wände aus Hartgipsplatten GKFI (Typ DFH2IR EN 520)Oberflächenqualität Q2 als Standard (sofern nicht anders angegeben)Mineralwolldämmung Raumgewicht >30 kg/m³, mind. 80% der StänderwerksbreiteNur systemkonforme und zugelassene Baustoffe verwendenSchallschutz: nutzungsbezogener Mindestschallschutz gem. VDI, erhöhter Schallschutz nach DIN 4109 (Mindestvorhaltemaß +7 dB)Brandschutz: nach Brandschutzkonzept EW-TW-BSK-0802/22 von Tim Walther, Stand 20.09.2022Unfallverhütungsvorschriften der Unfallkasse Rheinland-Pfalz beachtenEckschutzschienen mit mind. 2 mm Radius (Schulbau-Anforderung)Mehrere Unterbrechungen für Folgegewerke (Technikgewerke, Innenputz, Estrich) sind in die Einheitspreise einzurechnen

Baustelleneinrichtung

Einrichten und Vorhalten der Baustelle für alle Trockenbauleistungen, inklusive:

SchutzvorkehrungenTagesunterkünfteGerüste bis 2,00 mAbsturzsicherungen2 Rollgerüste/Arbeitsbühnen bis 4,70 m ArbeitshöheMiete Rollgerüst: 16 Wochen

Im Arbeitsablauf sind mehrere Unterbrechungen zu berücksichtigen: nach Stellen der Unterkonstruktion bis Fertigstellung der Rohinstallationen, nach Beplankung bis Fertigstellung der Putz- und Estricharbeiten, sowie nach Spachtelarbeiten bis Einlegen der Rasterdecken.

Wände – Montagewände und Vorsatzschalen

Metallständerwände in verschiedenen Ausführungen:

CW 75 (Wandstärke 12,5 cm), 2×12,5 mm GKFI, Q2: ca. 410 m² – Schallschutz Rw,R = 61,5 dB, F90CW 100 (Wandstärke 15 cm), 2×12,5 mm GKFI, Q2: ca. 45 m²Vorsatzschale CW 75 + CW 50, 3×12,5 mm, Q2 (Wandstärke 20,5 cm): ca. 62 m² – Schallschutz Rw,R = 75,7 dB, F90Doppelständer 2×CW 75, 2×12,5 mm, Q2 (Wandstärke 30 cm): ca. 25 m² – Schallschutz Rw,R = 63,5 dB, F90

Zulagen und Details:

T-Verbindungen (ca. 61 m), Außenecken (ca. 66 m), Anschlüsse an massive Wände (ca. 210 m), freie Wandenden (ca. 18 m)Türöffnungen verschiedener Maße (13+5+14+3+6+2 Stück) inkl. Schwellen/Brüstungen und Schiebetür-UnterkonstruktionenVerstärkungen aus Holzwerkstoff (ca. 120 m²)Revisionsklappen 400×400 mm (12 Stück)Aussparungen 40/20 cm (20 Stück)Vorsatzschalen freistehend (ca. 160 m²), Abdeckungen (ca. 3 m²)Schächte/Rohrkasten 3-seitig (ca. 13 m²), 2-seitig (ca. 16 m)Schwerlastprofile C50 (ca. 50 m), C75 (ca. 30 m)Vorarbeiten: Estrich aufschneiden (ca. 12 m), Glattstrich Innenwand (ca. 10 m)Vorgezogene Beplankung 2. Seite (ca. 60 m²)

Decken – Mineralwolleplatten (Rasterdecken)

Abhang-/Rasterdecke mit Mineralplatten, vlieskaschiert:

Plattenmaße 625/625 mm, Dicke 15 mmFläche ca. 725 m² an BetonSichtbare Metallunterkonstruktion, TragprofileSchallabsorption aw = 1,0 (Klasse A), NRC = 0,95Schall-Längsdämmung Dn,f,w ≈ 22 dB, CAC ≈ 23 dBBaustoffklasse A2-s1,d0Feuchtigkeitsbeständig bis 95 % RHEinbauhöhe 3,00 m ab OKFFB, Abhanghöhe 23/25 cm

Zulagen:

Einmessen Deckenbohrungen Spannbetondecke (ca. 240 m²)Schallschutzauflage MW 50 mm (ca. 725 m²)Montagerahmen 625/625 mm bis 3,5 kg (17 Stück)Ausschnitte rund Ø<35 cm (51 Stück), rechteckig <30×30 cm (15 Stück)Freier Randabschluss (ca. 285 m)

Decken – Gipsplatten (Akustikdecken)

Akustik-Plattendecke mit Quadratlochung 12/25 mm:

1×12,5 mm Gipsplatte, rückseitig mit Akustikflies (schwarz) kaschiertFläche ca. 425 m² an StahlbetonGeschlossener Randfries 20 cm (ca. 400 m)

Zulagen und Details:

Einmessen Deckenbohrungen Spannbetondecke (ca. 20 m²)Dämmauflage 40 mm Mineralwolle (ca. 25 m²)Deckenschürze/Gipskarton GKFI 2×12,5 mm F30 (ca. 10 m)Laibungen Lichtkuppel <1,25×1,25 m (2 Stück)Revisionsklappen 40×40 cm (19 Stück)

Dachgeschossbereich:

Zwischensparrendämmung Steinwolle 200 mm, WLS 035 (ca. 28 m²)Dampfbremse PE-Folie 0,2 mm, sd ≥ 100 m (ca. 28 m²)DG-Bekleidung GKF 1×12,5 mm EI30 (ca. 28 m²)

Stundenlohnarbeiten

Folgende Stundensätze sind im Leistungsverzeichnis vorzusehen:

Meister: 5 hVorarbeiter: 10 hFachwerker: 20 hHelfer: 40 h

Stundenlohnarbeiten dürfen nur nach vorheriger Genehmigung der Bauleitung ausgeführt werden. Arbeitsbescheinigungen sind täglich vorzulegen.

Ausführungsphasen und Terminablauf

Die Trockenbauarbeiten sind in mehreren zeitlich getrennten Schritten auszuführen:

1. Schritt – Wände mit Beplankung 1. Seite: ca. 20 ArbeitstageRohinstallation Technikgewerke: ca. 40 Arbeitstage (anschließend Restarbeiten Trockenbau)2. Schritt – Abschließende Beplankung 2. Seite: ca. 15 ArbeitstageUnterbrechung für Innenputz- und Estricharbeiten: ca. 45 Arbeitstage3. Schritt – Endarbeiten (Deckenherstellung + Spachteln Wände/Decken): ca. 45 Arbeitstage

Vertragliche Eckpunkte:

Geplante Aufforderung zur Ausführung: 14.09.2026Ausführungsbeginn: spätestens 08.10.2026 (max. 12 Werktage nach Zugang der Aufforderung)Abnahmereife Fertigstellung: 15.01.2027Vertragsstrafe bei Verzug: 0,20 €/Werktag, max. 5 % der Auftragssumme (ohne USt.)Gewährleistung: 5 Jahre ab Abnahme

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angabe des Umsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Bauleistungen und vergleichbare Leistungen), einschließlich der Anteile bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Konkrete Mindestumsätze sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht beziffert.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Bestätigung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehenBei Zuschlag: Angabe der Zahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre nach Lohngruppen, einschließlich LeitungspersonalReferenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (mindestens 3 Referenznachweise bei engerer Wahl)

Registereintragungen

Der Bieter muss eine der folgenden Eintragungen vorweisen (oder erklären, dass keine Eintragungspflicht besteht):

Eintragung im HandelsregisterEintragung in der Handwerksrolle für TrockenbauEintragung bei der IHK

Ausschlussgründe

Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A:

Kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares VerfahrenKeine schweren Verfehlungen (Grenze: 90 Tagessätze / 2.500 €)Ggf. Selbstreinigungsmaßnahmen bei AusschlussgrundOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft

Präqualifikation und Eignungsnachweis

Bieter können ihre Eignung nachweisen durch:

Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) – PQ-Nummer im Angebot angebenAlternativ: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) als vorläufiger NachweisBei Einsatz von Nachunternehmen: diese müssen ebenfalls präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen erfüllen; Art und Umfang der NU-Leistungen sind im Angebot anzugebenBei engerer Wahl: Vorlage der in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen (z.B. Steuerbescheinigung, Sozialversicherungsnachweise)Bescheinigungen in fremder Sprache sind mit deutscher Übersetzung vorzulegenBei Auftragssumme ≥ 30.000 €: Gewerbezentralregisterauszug wird vom Auftraggeber angefordert

Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)

Bei Aufträgen ab 20.000 € Netto-Auftragswert ist eine Tariftreueerklärung und/oder Mindestentgelterklärung nach dem Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz abzugeben. Die Verpflichtung gilt auch für Nachunternehmer und Leiharbeitnehmer. Es sind die Mustererklärungen 1, 2 oder 3 zu verwenden (abrufbar über die Servicestelle LTTG).

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften müssen eine Erklärung in Textform abgeben (ARGE-Erklärung mit Bevollmächtigtem und Gesamtschuldner-Haftung) – Formblatt 234Nachunternehmer sind bereits bei Angebotsabgabe zu benennen – Formblatt 233 (OZ, Leistungsbereich, Firmenname, Eigeneignung ja/nein)Keine Beteiligung an unzulässigen Wettbewerbsbeschränkungen; Auskunftspflicht über wirtschaftliche/rechtliche Verbindungen
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren (nur bei engerer Wahl vorzulegen)

Vergleichbare Trockenbauleistungen mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeiterzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 51%4–10 · 32%11+ · 17%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Angebotsschreiben und Preisblätter
Eignungsnachweise
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG Rheinland-Pfalz)
Sonstige Erklärungen und Unterlagen
Ausführungsplanung und Nachweise (nach Auftragserteilung)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Zentrale Vergabestelle Germersheim - Bellheim - Jockgrim - Rülzheim
Ort
Schelmenwaldstraße 3, 76751 Jockgrim, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Schelmenwaldstraße 3, 76751 Jockgrim
Rheinland-Pfalz

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