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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Übernahme und Verwertung von Restabfall (16.000 Mg) für den Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel

Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel | Vergabekammer Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | teamwerk AG | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Ochtendung, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 16 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV RME) schreibt die Übernahme, den Transport und die Verwertung von rund 16.000 Tonnen Restabfall pro Jahr als europaweite offene Ausschreibung aus.

Abholung: Übernahme erfolgt kontinuierlich an der Umladestation auf der Deponie Eiterköpfe in 56299 Ochtendung (Verladung durch den Auftraggeber).Transport und Verwertung: durch den Auftragnehmer zu eigenen Verwertungsanlagen.Vertragslaufzeit: 01.01.2027 bis 31.12.2029 (3 Jahre), mit zwei Verlängerungsoptionen um je ein weiteres Jahr bis maximal 31.12.2031.Zuschlag: wirtschaftlichstes Angebot – neben Preis wird ein CO₂-Malus (BEHG-/ETS-2-Kosten) für die Transporte gewertet.Angebotsabgabe: elektronisch über die Vergabeplattform subreport ELViS (https://www.subreport.de/E14627646), Frist 25.09.2026, 09:00 Uhr.

Bieter müssen u.a. Entsorgungsfachbetrieb-Zertifizierung (§ 56 KrWG), ausreichende Verwertungskapazität und eine geeignete Referenz (mind. 8.000 Mg/Jahr über 3 Jahre, öffentlicher Auftraggeber) nachweisen. Auch für KMU und junge Unternehmen geeignet.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 16 Tage bis zur Angebotsfrist — 25. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung27. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist16. Sep. 2026
Angebotsfrist25. Sep. 2026
Angebotsöffnung25. Sep. 2026
Nachreichungsfrist Unterlagen25. Sep. 2026
Angebotsgültigkeitca. 25. Sep. – 31. Okt. 2026
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2029
Sicherheitsleistungca. 1. Jan. 2027
Monatliche Rechnungslegungca. 5. Feb. 2027
Preisanpassung Transport1. Jan. – 31. März 2028
BEHG-Jahresendabrechnungca. 30. Juni 2028
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2030
Preisanpassung Verwertung1. Jan. – 31. März 2030
Rückgabe Sicherheitca. 1. Apr. 2030
Verlängerung 2ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2031bis 2031
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität1 Kriterium
  • Angebotsendsumme (Entgelt brutto)100%

    Entgelt für Übernahme-, Transport- und Verwertungsleistungen, brutto, basierend auf prognostizierten Mengenangaben der Preisblätter.

Angebotswertungspreis = Angebotsendsumme (Entgelt brutto für Übernahme-, Transport- und Verwertungsleistungen) + Preismalus. Preismalus = Mg * km * CO2-Äquivalente/1000 * Umweltkostenfaktor (300,00 €/Mg CO2; CO2-Äquivalente = 0,118 kg CO2/Mg km). Bei Preisgleichheit entscheiden die wenigsten Transportkilometer zur Verwertungsanlage.

KI-Hinweis: Die Bekanntmachung (Block 5.1.10) gibt als Zuschlagskriterium nur 'Art: Preis' mit Verweis auf Block A an. Block A beschreibt die Zusammensetzung des Wertungspreises (Preis + CO2-Preismalus), nennt aber keine prozentualen Einzelgewichtungen; der Preis (inkl. Preismalus) bildet den einzigen Wertungsmaßstab als niedrigster Angebotswertungspreis.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Abfallfraktionen und Übernahme

Übernommen werden jährlich rund 16.000 Mg Restabfall aus drei Abfallfraktionen:AVV 20 03 01 Gemischte Siedlungsabfälle (ca. 88 %)AVV 19 12 12 mechanisch behandelte Abfälle aus Materialmischungen (ca. 7,5 %)AVV 18 01 04 Abfälle aus dem Gesundheitswesen, an deren Sammlung/Beseitigung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen Anforderungen bestehen (ca. 4,5 %)Übernahmestelle: Umladestation auf der Deponie Eiterköpfe (An der L 117, 56299 Ochtendung).Die Übernahme erfolgt kontinuierlich; Verladung durch den Auftraggeber – Verladung ist nicht Bestandteil der zu erbringenden Leistung.

Transport zur Verwertungsanlage

Sämtliche Transportvorgänge vom Übergabeort bis zur Verwertungsanlage inkl. Verwiegung.Eigentums- und Gefahrübergang an der Übernahmestelle.Fahrzeuge müssen mindestens EURO 6 entsprechen und dem Stand der Technik genügen.Mindestens ein Besatzungsmitglied muss Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.Für die Fraktion AVV 18 01 04 sind Abrollbehälter 36–40 m³ mit Abdeckplane vom Auftragnehmer bereitzustellen; Abholung im Containerzug.

Verwertung und Anlagen

Ordnungsgemäße Verwertung des Restabfalls; anfallende Abfälle, Schlacken oder Produkte sind – soweit erforderlich – ebenfalls zu entsorgen.Verwertungsanlagen müssen als Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 56 KrWG zertifiziert sein; Zertifizierung ist über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten.Auftragnehmer benennt bis zu 3 Vorbehandlungs- oder Endverwertungsanlagen mit prozentualer Verteilung der Gesamtmenge; bei vorgeschalteter Vorbehandlung sind alle nachgelagerten Endverwertungsanlagen mit jeweiliger Outputmenge anzugeben.Eingangskontrolle vor der Verwertungsanlage zur Gefahrenabwehr; Verunreinigungen sind vom Auftragnehmer unverzüglich zu beseitigen.Ausfallverbund: Sicherstellung einer Ausfallalternative ist zu erläutern.

Dokumentation und Nachweise

Monatlicher lückenloser Mengenstromnachweis in EDV-verarbeitbarer Form (Excel), zu liefern bis zum 5. des Folgemonats an buchhaltung@azv-rme.de, mit: Datum, Fraktion, Kfz-Kennzeichen, Brutto/Tara, Lademenge, Anzahl Abfuhren, Transportziel, Abfallschlüssel, angelieferter Menge, BEHG-Preis, Name der Verwertungsanlage und Berechnungsergebnis.Wiegeprotokolle (Eingang an der Verwertungsanlage) als Nachweis.BEHG-/CO₂-Kostennachweise: Auktionsergebnisse EEX, Erwerbsbestätigungen DEHSt, Kontoauszüge nEHS-Register, Rechnungen der Verwertungsanlage mit separatem BEHG-Ausweis.Besichtigungsrecht des Auftraggebers für genutzte Verwertungsanlagen (auch für Unterauftragnehmer-Anlagen vereinbaren); Einsicht in alle Wiegeprotokolle ist zu gewähren.

Vertragsrahmen

Laufzeit: 01.01.2027 bis 31.12.2029 (36 Monate).Verlängerungsoption: zweimalige Verlängerung um je 1 Jahr zu unveränderten Bedingungen (max. bis 31.12.2031); Erklärung des Auftraggebers muss spätestens 3 Monate vor Vertragsende in Textform zugehen.Erfüllungsort: Mayen-Koblenz (DEB17), Deutschland.Erreichbarkeit: Mo–Fr 8:00–16:00 Uhr; Anrufbeantworter.Ansprechpartner: zwei deutschsprachige Personen (inkl. Betriebsleiter), verhandlungssicher Deutsch und fachlich qualifiziert; einer muss werktäglich erreichbar sein.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche und rechtliche Eignung

Registereintrag: Eintragung im Handels-, Berufs- oder Firmenregister; für Bieter außerhalb Deutschlands Eigenerklärung/Nachweis gem. § 44 Abs. 1 VgV.Keine Ausschlussgründe gem. §§ 123, 124 GWB (u.a. keine Verurteilung in den letzten 2 Jahren, die zu Eintrag im Gewerbezentralregister geführt hat: Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 €).Steuern/Abgaben/Sozialversicherung: ordnungsgemäße Zahlung.Kein Insolvenzverfahren anhängig, eröffnet oder abgelehnt.LkSG: Bestätigung zur Anwendung/Nichtanwendung der Sorgfaltspflichten.Öffentlich-rechtliche Genehmigungen für die Leistungserbringung vorhanden und über die Vertragslaufzeit aufrechterhalten.Russlandbezug: Eigenerklärung gemäß Block A – Anlage 1.3.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Jahresumsätze (allgemein) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025.Spezifischer Jahresumsatz im abfallwirtschaftlichen Geschäftsbereich für 2023–2025.Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl für 2023–2025.Nachweis auf Verlangen durch testierte Bilanzen/Bilanzauszüge der letzten 3 Jahre; bei jungen Unternehmen (< 8 Jahre) alternative Nachweise gem. § 45 Abs. 5 VgV (Geschäftsplan/testierte Eröffnungsbilanz mit Liquiditätsplanung, Bankbestätigung über Kreditlinie/Finanzierungszusage, Nachweis Investorenmittel/Förderzusagen, Bürgschaft).

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Entsorgungsfachbetrieb-Zertifizierung gemäß § 56 KrWG für die ausgeschriebene Abfallart – Mindestbedingung; Nachweis auf Verlangen, Aufrechterhaltung über die gesamte Vertragslaufzeit.Verwertungsanlagenverfügbarkeit/Kapazitätsverfügbarkeit: Nachweis über eigene oder fremde Verwertungsanlagen für die volle Vertragsmenge (16.000 Mg/Jahr) gemäß Anlage 1.2 d; bei Fremdanlagen verbindliche Zusage des Betreibers; mehrere Anlagen einzeln nachweisen.Referenzen: mindestens 1 Referenz eines öffentlichen Auftraggebers für die Verwertung von Restabfall, ≥ 8.000 Mg/Jahr über mindestens 3 Jahre innerhalb der letzten 5 Jahre; ersatzweise kumulierte Tonnagen mehrerer Referenzen mit mindestens 3 Jahren Überlappung.Qualifiziertes Personal; zwei deutschsprachige Ansprechpartner (inkl. Betriebsleiter), verhandlungssicher Deutsch.Haftpflichtversicherung (auf Verlangen nachzuweisen, vor Leistungsbeginn): Personenschäden mind. EUR 2,5 Mio., Sachschäden mind. EUR 1 Mio., Umweltschäden mind. EUR 1,5 Mio. pro Schadensfall; jährliche Fortbestandsbestätigung.

Nachunternehmer, Bietergemeinschaft und Eignungsleihe

Bietergemeinschaften sind zugelassen; jedes Mitglied haftet gesamtschuldnerisch; ein bevollmächtigter Vertreter vertritt die Gemeinschaft rechtsverbindlich.Eignungsleihe gem. § 47 Abs. 1–3 VgV zulässig: bei Inanspruchnahme wirtschaftlicher/finanzieller Kapazitäten haftet das eignungsverleihende Unternehmen gemeinsam mit dem Bieter.Nachunternehmer müssen die gleichen Eignungsanforderungen wie der Hauptauftragnehmer erfüllen; Zustimmung des Auftraggebers erforderlich (Ausnahme: Transportleistungen).Ausschlussgründeprüfung auch für andere Unternehmen (§§ 123, 124 GWB; ggf. Selbstreinigungserklärung).

Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG)

Tariftreue- und Mindestentgelterklärung nach § 4 Abs. 1 LTTG Rheinland-Pfalz (Block A – Anlage 1.2 b).Vorlagepflicht entsprechender Erklärungen sämtlicher Nachunternehmer und Verleiher, sofern eingesetzt.Vollständige und prüffähige Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte auf Verlangen vorzuhalten.
Referenzprojekte
mindestens 1 ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 5 Jahre, mit einer Leistungsdauer von mindestens 3 Jahren (36 Monaten)Volumen: mindestens 8.000 Mg/Jahr (50 % der ausgeschriebenen 16.000 Mg/Jahr); ersatzweise kumulierte Tonnagen mehrerer Referenzen mit zeitlicher Überlappung von mindestens 3 Jahren, sofern Summe ≥ 8.000 Mg/Jahr

Verwertung von Restabfall, vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung, erbracht für einen öffentlichen Auftraggeber (gem. § 99 GWB)

Block A – Anlage 1.1 (Referenzformular) ausfüllen: Angaben zum Referenzauftraggeber, kurze Leistungsbeschreibung, Tonnage pro Jahr, Leistungszeitraum, Art der Leistungserbringung (Eigenleistung/Subunternehmer/Bietergemeinschaft); ggf. Erläuterung Subunternehmer/Eignungsleihe; weitere Referenzen formlos möglich

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 41%4–10 · 34%11+ · 25%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 15 erledigt
Angebotsformulare und Preis
Eignung – Pflichtnachweise
Eignung – nur bei Bedarf
Formale Vollständigkeit
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel | Vergabekammer Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | teamwerk AG | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
56299 Ochtendung
Ort
56299 Ochtendung
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.azv-rme.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
56299 Ochtendung
Rheinland-Pfalz

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