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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Umbau und Erweiterung der Raphaelschule Recke; Erd- und Pflasterarbeiten

Gemeinde Recke49509 Recke, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 5 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung der Gemeinde Recke (vertreten durch den Kreis Steinfurt) für Erd- und Pflasterarbeiten im Rahmen des Um- und Erweiterungsbaus der Raphaelschule in Recke (Kirchstraße 31, 49509 Recke).

Das Bauvorhaben umfasst drei Anbauten an den Bestand (zweigeschossiger OGS-Anbau, eingeschossiger Lehrerzimmer-Anbau sowie beidseitig zweigeschossige Differenzierungsräume). Im Außenbereich sind Erd- und Pflasterarbeiten rund um die Schule auszuführen – inklusive Bauzaun, mobiler Toilette, Erd- und Entwässerungsarbeiten, Pflaster- und Plattenbelägen, Begrünung sowie Zaun- und Ausstattungselementen.

Die Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten (Herbst 2026 und Februar 2027). Angebote müssen bis zum 14.09.2026 um 11:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden. Zuschlag erhält der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 5 Tage bis zur Angebotsfrist — 14. September 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027FEB
Angebotsfrist14. Sep. 2026
Bindefrist14. Sep. – 5. Okt. 2026
Ausführungsbeginn26. Okt. 2026
Ausführung Lehrerzimmer26. Okt. – 13. Nov. 2026
Ausführung Differenzierungsräume26. Okt. – 13. Nov. 2026
Vorlage Baustelleneinrichtungsplanca. 26. Okt. – 16. Nov. 2026
Vorlage Bauzeitenplanca. 26. Okt. – 16. Nov. 2026
Vorlage Stundenlohnzettelca. 26. Okt. 2026 – 28. Feb. 2027
Anerkennungsfrist Stundenlohnzettelca. 26. Okt. 2026 – 12. März 2027bis 2027
Vorhaltezeit mobile Toiletteca. 26. Okt. – 23. Nov. 2026
Vorhaltezeit Bauzaunca. 26. Okt. – 23. Nov. 2026
Baubesprechungenca. 26. Okt. 2026 – 19. Feb. 2027
Ausführung OGS-Bereich1. Feb. – 19. Feb. 2027
Vertragsfrist Vollendung19. Feb. 2027
Verjährungsfrist Mängelansprücheca. 19. Feb. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis (100 %) – das wirtschaftlichste Angebot erhält den Zuschlag. Bevorzugte Bieter (anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen / Blindenwerkstätten) erhalten bei gleichem Preis einen Abschlag von 15 % auf den Angebotspreis.

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis mit 100 % Gewichtung; die Regelung zu bevorzugten Bietern ist als Sonderfall im Kontext ergänzt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Geltungsbereich und Projektrahmen

Die Leistung umfasst sämtliche Erd- und Pflasterarbeiten für die Außenanlagen der Raphaelschule in Recke (Kirchstraße 31). Es handelt sich um eine einheitliche, nicht in Lose aufgeteilte Vergabe – der Bieter reicht ein Gesamtangebot ein.

Vertragsgrundlage: VOB/B (Ausgabe 2016) und VOB/C. Es gelten die anerkannten Regeln der Technik, gesetzliche und behördliche Bestimmungen sowie die Verarbeitungsrichtlinien der Hersteller.

Baustrom und Bauwasser werden vom Auftraggeber (AG) gestellt. Alle Abfälle sind nach den Ortsvorschriften zu entsorgen; die Baustelle ist täglich zu reinigen.

Ausführungsfristen und Bauabschnitte

Die Ausführung erfolgt in zwei Bauabschnitten:

Lehrerzimmer und Differenzierungsräume (Zufahrtsbereiche): 26.10.2026 – 13.11.2026OGS-Bereich (Zufahrt): 01.02.2027 – 19.02.2027

Verbindliche Vertragsfristen gemäß § 5 Abs. 1 VOB/B: Ausführungsbeginn 26.10.2026, Vollendung (Abnahmereife) 19.02.2027. Bei Verzug wird eine Vertragsstrafe von 0,2 % der Auftragssumme (ohne MwSt.) pro Werktag fällig – Obergrenze 5 % der Auftragssumme (ohne MwSt.).

Organisation und Baustellenbetrieb

Der Auftragnehmer (AN) muss:

Innerhalb von 14 Arbeitstagen nach Auftragsvergabe unentgeltlich einen Baustelleneinrichtungsplan (basierend auf dem BE-Plan der Planung) und einen Bauzeitenplan für das eigene Gewerk vorlegen.An wöchentlichen Baubesprechungen teilnehmen (bevollmächtigter Vertreter).Eine Führungskraft während der gesamten Bauzeit auf der Baustelle vorhalten.Tägliche Bautagesberichte führen und diese wöchentlich unaufgefordert an die Bauleitung übergeben. Bei Einsatz von Nachunternehmern sind auch deren Bautagesberichte einzureichen.Sicherstellen, dass das Personal für die übertragene Arbeit geeignet ist; bei fremdsprachigem Personal ist ein ständig deutschsprachiger Ansprechpartner vor Ort zu stellen.Alle Arbeitnehmer vor Aufnahme der Arbeiten einweisen und geltende Vorschriften zur Arbeitssicherheit einhalten.

Baustelleneinrichtung

Folgende Einrichtungen sind vom AN zu stellen und bis zur mängelfreien Schlussabnahme vorzuhalten:

Bauzaun: 100 m, Vorhaltung 600 m (Basislaufzeit 4 Wochen, Verlängerung nach Bedarf)Mobile Toilette: Basislaufzeit 4 Wochen, optionale Verlängerung um 10 WochenContainer für Restmüll und Bauschutt inkl. Befüllen, Entsorgung und DeponiegebührenBauzaun und Toilette: Vorhaltung mindestens 4 Wochen

Während der Ausführung sind Fotodokumentationen zu Aufmaßerstellungen, Aufmaße und sämtliche Eignungs- und Gütenachweise für eingebaute Stoffe rechtzeitig zur Prüfung durch den AG vorzulegen.

Erdarbeiten und Unterbau

In allen vier Außenbereichen sind Erdarbeiten nach dem Stand der Technik auszuführen:

Oberboden abtragen und seitlich lagern oder entsorgen (Aushubtiefen je nach Bereich 15–200 m³)Bodenaushub in den Bodenklassen 3–5, Aushubmengen je nach Bereich bis ca. 200 m³Baugrundsohle nachverdichten, Geländeauffüllungen einbringenFrostschutzschicht aus RC-Material, 30 cm stark (insgesamt ca. 250–330 m³)Tragschicht aus Kalksteinschotter, 15 cm starkVerdichtungsnachweis durch Lastplattendruckversuche (statisch und dynamisch, Nachweis Verformungsmodul Ev2)Bei Mutterboden: chemische Analytik zum Nachweis der Vorsorgewerte der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung

Entwässerung und Kanalarbeiten

Im Bereich OGS/Lehrerzimmer sind Entwässerungsleitungen zu verlegen:

Grundleitungen DN 100 (ca. 50 m) und DN 125 (ca. 25 m)Kanalgräben herstellen und Rohrleitungen verlegenDrain-Rinnen einbauen, Straßenabläufe und Ausgleichsringe setzenSchachtabdeckungen herstellenNoppenfolie als Wandanschlussschutz

Gegebenenfalls Erlaubnisantrag bei der zuständigen Behörde für RC-Material (Frostschutzschicht) stellen.

Pflaster- und Plattenarbeiten

Insgesamt sind ca. 945 m² Pflasterfläche (vorwiegend im Fischgrätenverband) sowie Plattenstreifen und Einfassungen herzustellen:

Pflastersteine 20×10×8 cm in Hell-Betongrau, Fischgräten- oder Läuferverband (Bereiche: 760 m² + 80 m² + 80 m² + 25 m²)Mustersteine für Pflasterflächen (Hell-Betongrau) sind vor Verlegung vorzulegenSchnittkanten, Pflasterrinne (granit-grau, ca. 60 m), Markierungssteine für ParkplatzEinfassungen: Randsteine, Hochbordsteine, Winkelsteine in den Höhen 55/80/105/130 cm, Blockstufen 16/35/100 (16 Stück)Plattenstreifen als Abschluss (ca. 30 m je Bereich)Einheitliche Produktverwendung – kein Herstellerwechsel

Asphalt-, Vegetations- und Begrünungsarbeiten

Asphaltarbeiten im Bereich Schulhof Süd-Ost:

Rückbau bestehender AsphaltflächeNeue Asphalttragschicht und Asphaltdeckschicht (jeweils ca. 12 m)

Vegetationsflächen:

Mutterboden andecken (Bereichsweise 25–150 m³)Rasenansaat (Sport- und Spielrasengemisch, ca. 100–325 m² je Bereich)Schotterrasen mit Vegetationstragschicht (ca. 325 m² im Bereich Süd-Westfassade)Kiesstreifen mit Unkrautvlies (ca. 140 m²)3 Säulenbuchen pflanzen

Zaunanlagen, Ausstattung und Stundenlohnarbeiten

Zaunanlagen im Bereich Süd-Westfassade:

Gittermattenzaun, Höhe 1,80 m, ca. 60 m3 einflügelige Tore, 2 Endpfosten, 2 Eckpfosten

Ausstattungselemente (Bereich OGS/Lehrerzimmer):

1 kreisrunde Stahlbetonfertigteilsitzbank (Durchmesser 3,30 m)8 klappbare Polleraufbauten2 AnschlagpfostenFundamentbeton für Ausstattungselemente

Stundenlohnarbeiten (nur auf ausdrückliche Anweisung der Bauleitung):

Facharbeiter (50 h), Azubi (30 h), Helfer (30 h)LKW 25 t (5 h), Radlader 1,5 m³ (5 h), Hydraulikbagger 25 t (5 h), Minibagger 4 t (5 h)Stundenlohnzettel spätestens am 3. Werktag nach Ausführung vorlegen; Anerkennungsfiktion nach 6 Werktagen

Dokumentation und Nachweise

Während der Ausführung und vor der Abnahme sind vom AN folgende Dokumentationen unaufgefordert digital (mit Inhaltsverzeichnis) zu übergeben:

Konformitätserklärungen, Eignungsnachweise, BauartzulassungenPrüfzeugnisse, Zulassungen, statische BerechnungenVerlegepläne, Datenblätter, WartungsvorschriftenErsatzteillisten, Bestandszeichnungen, ASI-PlanProtokolle der Eigen- und Fremdüberwachung

Zusätzlich: Lastplattendruckversuche als Verdichtungsnachweis, Fotodokumentation zu Aufmaßen, tägliche Bautagesberichte (wöchentlich an Bauleitung), Stundenlohnzettel (spätestens am 3. Werktag nach Ausführung). Die Rechnungseinreichung erfolgt nach Auftragsvergabe digital als 1 PDF-Dokument inkl. Aufmaß an rechnung@recke.de.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche und wirtschaftliche Eignung

Vom Bieter ist eine Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124 oder Einheitliche Europäische Eigenerklärung EEE) mit dem Angebot abzugeben – sofern das Unternehmen nicht im Präqualifikationsverzeichnis eingetragen ist (in diesem Fall genügt die PQ-Nummer).

Fachliche Eignung: Nachweis über vergleichbare Leistungen (Erd- und Pflasterarbeiten) in den letzten 5 Kalenderjahren.

Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit Bauleistungen und vergleichbaren Leistungen.

Personelle Leistungsfähigkeit: Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte; durchschnittliche Beschäftigtenzahl der letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen mit Angabe des Leitungspersonals.

Rechtliche und zuverlässigkeitsbezogene Eignung

Registereintragungen: Eintragung in Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK (bzw. Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht).

Rechtsstatus: Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation; ggf. Vorlage eines Insolvenzplans.

Zuverlässigkeit: Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A; keine rechtskräftigen Verurteilungen zu Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze; keine Geldbuße > 2.500 € in den letzten 2 Jahren.

Steuern und Abgaben: Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.

Berufsgenossenschaft: Mitgliedschaft und Unbedenklichkeitsbescheinigung (bei Beitragspflicht).

Auskunft Gewerbezentralregister: ab Auftragssumme ≥ 30.000 € erforderlich.

Weitere Erklärungen: ILO-Kernarbeitsnormen, § 19 Abs. 3 MiLoG, Vergaberegister NRW, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG, Eigenerklärung nach § 19 Abs. 1 MiLoG.

Nachzureichende Unterlagen bei engerer Wahl

Erst wenn der Bieter in die engere Wahl kommt, sind folgende Unterlagen nachzureichen:

3 Referenznachweise mit den geforderten Pflichtangaben (s. reference_projects)Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, HandwerkskarteUnbedenklichkeitsbescheinigung der SozialkasseUnbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / SteuersachenFreistellungsbescheinigung § 48b EStGQualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (mit Lohnsummen)Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen mit LeitungspersonalGgf. Insolvenzplan

Fehlende Unterlagen werden nachgefordert.

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaften: Erklärung aller Mitglieder in Textform (ARGE-Bildung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, Gesamtschuldnerhaftung); auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet oder fortgeschritten/qualifiziert signiert.

Nachunternehmer: Art und Umfang der übertragenen Leistungen sind im Angebot anzugeben. Bei nicht präqualifizierten Nachunternehmern sind Eigenerklärungen zur Eignung erforderlich; bei präqualifizierten genügt die PQ-Nummer.

Selbstreinigung: Ggf. Nachweis von Maßnahmen zur Wiederherstellung der Zuverlässigkeit gemäß § 6e Abs. 6 VOB/A.

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen im Bereich Erd- und Pflasterarbeiten der letzten 5 Kalenderjahre

Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), ggf. koordinierte Gewerke, schriftliche Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Verbindlich mit dem Angebot einzureichen
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle einzureichen
Erklärungen und Nachweise im Angebotsschreiben
Bei engerer Wahl nachzureichende Unterlagen
Optional vor Angebotsabgabe
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Recke
Ort
49509 Recke, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
49509 Recke
Nordrhein-Westfalen

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