Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gesucht?
Ein Forschungspartner soll untersuchen, wie die Entwässerung von Straßentunneln wirtschaftlicher und gleichzeitig sicherer gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz von sogenannten Dükern in Schlitzrinnen, die im Brandfall Tunnelabschnitte abschotten sollen – eine Bauweise, die im Ausland (Österreich, Schweiz) bereits üblich ist, in Deutschland aber noch nicht dem Stand der Technik entspricht.
Was muss konkret untersucht werden?
Was muss das Angebot enthalten?
Kostenrahmen: max. 220.000 € brutto. Angebote darüber werden ausgeschlossen.
Frist: Angebote müssen bis 16. Juli 2026, 06:00 Uhr vorliegen. Die Bearbeitung erfolgt elektronisch über die e-Vergabe-Plattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenWissenschaftliche Bearbeitung
Das Vorhaben ist eigenständig wissenschaftlich zu bearbeiten. Dabei sind aktuelle, anerkannte wissenschaftliche Verfahren sowie alle einschlägigen Regelwerke, Normen und Standards anzuwenden. Die Bearbeitung muss vollständig nachvollziehbar dokumentiert werden.
Verbindliche Mindestanforderungen (bei Abweichung droht Ausschluss):
Themenfeld Tunnelentwässerung und Düker
Im Zentrum steht die Frage, ob und unter welchen Bedingungen Düker in Schlitzrinnen als Alternative zu herkömmlichen Lösungen eingesetzt werden können. Dazu sind insbesondere zu untersuchen:
Mögliche thematische Schwerpunkte (unverbindliche Vorschläge des Auftraggebers):
Projektorganisation und Berichtswesen
Lieferung der FE-Ergebnisse (Daten, Software, Modelle)
Alle erzeugten Daten, Modelle, Software-Komponenten und Dokumentationen sind nach Abschluss vollständig an die BASt zu übergeben. Anzuwenden sind die Technischen Anforderungen an FE-Ergebnisse (Anlage 4). Wesentliche Punkte:
Laufzeit und Kostenrahmen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Der Bieter muss seine Eignung über vier Referenzlisten nachweisen. Pro Liste ist mindestens ein passendes Referenzprojekt aus dem genannten Zeitraum vorzulegen:
Pro Referenzprojekt sind anzugeben: Projektnummer/-titel, Laufzeit mit Abschlussdatum, Kurzbeschreibung des Inhalts, Auftragswert in T€, Auftraggeber, Auftragnehmer.
Persönliche Zuverlässigkeit / Ausschlussgründe
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB, mit der das Unternehmen bestätigt, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe vorliegen. Damit wird u. a. erklärt:
Bei Bietergemeinschaften ist die Erklärung von jedem Mitglied separat abzugeben; bei Eignungsleihe zusätzlich vom jeweiligen Unterauftragnehmer. Ab einem Auftragswert von 30.000 € wird für den Zuschlagsempfänger vom Auftraggeber ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister angefordert.
EU-Sanktionskonformität und Beihilferecht
Sonstige Erklärungen und Formalien
Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt: Erfahrung und Kenntnisse in der Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich
Projektnummer, -titel, -laufzeit, Kurzbeschreibung, Auftragswert, Auftraggeber, Auftragnehmer
Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt: Kenntnisse/Erfahrungen mit deutschen Regelwerken für Bundesfernstraßen, insbesondere Tunnelentwässerung
Projektnummer, -titel, -laufzeit, Kurzbeschreibung, Auftragswert, Auftraggeber, Auftragnehmer
Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt: Erfahrung/Kenntnisse zum Brandverhalten von Bauwerken bzw. bautechnischen Anlagen
Projektnummer, -titel, -laufzeit, Kurzbeschreibung, Auftragswert, Auftraggeber, Auftragnehmer
Mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt: Erfahrung mit experimentellen Untersuchungen oder numerischen Simulationen für Entwässerungssysteme
Projektnummer, -titel, -laufzeit, Kurzbeschreibung, Auftragswert, Auftraggeber, Auftragnehmer