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Ausschreibungen Nordrhein-Westfalen

Untersuchungen zu Gefährdungspotenzialen und Schutzeinrichtungen am Fahrbahnrand (Anprallversuche)

Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen | BundeskartellamtBergisch Gladbach, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: abgelaufen

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) sucht einen Forschungspartner, der mit Anprallversuchen (Crash-Tests) untersucht, wie gefährlich verschiedene Hindernisse am Fahrbahnrand sind – z.B. Schilderpfosten, herausragende Bauteile und Böschungen. Ziel ist, die Zuordnung dieser Gefahrenstellen zu Gefährdungsstufen zu verbessern und die Ergebnisse in die Überarbeitung der RPS-Richtlinien einzubringen. Es sind mindestens 10 Anprallversuche, umfangreiche Berichte sowie die Lieferung von Daten und Software vorgesehen.

Wichtigste Eckdaten:

Offenes Verfahren, ein Auftrag (keine Lose)Angebotsabgabe bis 14.07.2026, 06:00 Uhr (MESZ)Gesamthonorar max. 450.000 € bruttoProjektstart 01.08.2026, 8 Versuche bis Mitte November 2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Die Angebotsfrist ist abgelaufen.
HEUTE
Termin / FristJUN2026 DEZ JUN DEZ JUN DEZ JUN
Veröffentlichung10. Juni 2026
Letzte Aktualisierung der Unterlagen10. Juni 2026
Bieterfragen-Frist8. Juli 2026
Angebotsfrist14. Juli 2026
Angebotsöffnung14. Juli 2026
Bindefrist14. Juli – 13. Okt. 2026
Angebotsgültigkeit14. Juli – 13. Okt. 2026
Vorinformation an nicht berücksichtigte Bieterca. 14. Juli – 13. Okt. 2026
Nachprüfungsantragca. 14. Juli – 28. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. Aug. 2026
Durchführung 8 Anprallversucheca. 1. Aug. – 15. Nov. 2026
Abgabe Entwurf Schlussberichtca. 1. Aug. 2026 – 9. März 2028
Vertragslaufzeitca. 1. Aug. 2026 – 9. Juni 2028
Kündigungsfristca. 1. Aug. 2026
Zahlungszielca. 1. Aug. – 31. Aug. 2026
Bekanntmachung vergebener Aufträgeca. 13. Okt. – 12. Nov. 2026
Zuschlagca. 13. Okt. 2026
Vertragsabschlussca. 13. Okt. 2026
Vertragsbeginnca. 13. Okt. 2026
Verlängerung 1ca. 9. Juni 2028 – 9. Juni 2029
Vertragsendeca. 9. Juni 2028
Erstveröffentlichungsrecht Auftraggeberinca. 9. Juni 2028 – 9. Dez. 2029bis 2029
Vertraulichkeitspflichtca. 9. Juni 2028 – 9. Juni 2033bis 2033
Schlussrechnungseinreichungca. 9. Aug. 2028
Verlängerung 2ca. 9. Juni 2029 – 9. Juni 2030bis 2030
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Richtwertmethode7 Kriterien
  • Problem- und Projektverständnis20%

    Aufgabenstellung und Zielsetzung werden in Breite und Tiefe erfasst und in eigenen Worten dargestellt.

  • Projektkonzeptionierung60%

    Insbesondere Nachvollziehbarkeit und Zweckmäßigkeit des geplanten Vorgehens zur Erstellung des Versuchskonzepts, Realisierungsgrad und Zielgerichtetheit der Versuche, Umfang der angebotenen Versuche.

  • Projektorganisation20%

    Angemessenheit und Nachvollziehbarkeit der Kostenplanung, der Zeitplanung und des Konzeptes zur Sicherstellung des Zeitrahmens.

Leistungsquotient = Gewichtete Leistungspunkte / Bewertungspreis x 1.000. Die gewichtete Leistungspunktzahl ergibt sich aus der Summe der gewichteten Leistungspunktzahlen der Einzelkriterien (arithmetisches Mittel der Bewertungen von mindestens zwei fachkundigen Personen multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor). Der Bewertungspreis entspricht dem Netto-Angebotspreis zzgl. Umsatzsteuer. Der Zuschlag wird auf das Angebot mit dem höchsten Leistungsquotienten erteilt.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien mit Gewichtungen und Bewertungsformel (Richtwertmethode / Leistungsquotient) sind vollständig im Kontext enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen und Ziele

Gegenstand ist ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben (FE-Vorhaben) der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) mit dem Aktenzeichen FE 03.0675/2026/HRB.

Leistungsort: Bergisch GladbachProjektstart: 01.08.2026 (früherer Beginn nach Zuschlag möglich)Vertragstyp: FE-Vertrag (Forschungs- und Entwicklungsvertrag)Gesamthonorar: maximal 450.000 € brutto (inkl. aller Nebenkosten)Geschätzter Auftragswert laut Vergabeplattform: ca. 378.151 €

Ziele:

Beurteilung von Gefahrenstellen am Fahrbahnrand im System der 'Richtlinien für passiven Schutz an Straßen durch Fahrzeug-Rückhaltesysteme' (RPS) verbessernGefährdungsstufen für Hindernisse vereinheitlichenEinsatz von Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS) optimierenErgebnisse fließen in die Überarbeitung der RPS einVerkehrssicherheit erhöhen, Kosten senken

Versuchsblöcke und Prüfobjekte

Es sind mindestens 10 Anprallversuche in fünf Versuchsblöcken durchzuführen (weitere Versuche sind möglich):

Block 1 – Schilderpfosten

Versuch 1: Pfosten 88,9/3,2 oder 108 (IVZ-Norm)Versuch 2: Geschwindigkeit abhängig von Versuch 1Versuch 3: Geschwindigkeit abhängig von Versuch 2

Block 2 – Zusatzeinrichtungen an FRS

Versuch 4: Schilderhalter Typ TB 32 an FRS Eco-Safe 2.0Versuch 5: Schilderhalter Typ TB 32 an FRS Eco-Safe 2.0

Block 3 – Herausragende bauliche Elemente quer zur Fahrtrichtung

Versuch 6: Höhe 30 cmVersuch 7: Höhe/Geschwindigkeit abhängig von Versuch 6

Block 4 – Aufsteigende Böschungen

Versuch 8: Neigung 1:2, ohne ausgerundeten BöschungsfußVersuch 9: Abhängig von Versuch 8

Block 5 – Anschlussstücke

Versuch 10: Hilfskonstruktion Anschluss Brückengeländer M RepS

Meilenstein: Die ersten 8 Versuche müssen bis Mitte November 2026 abgeschlossen sein.

Berichte und Dokumentation

Vollständiger Prüfbericht zu jedem VersuchNach jedem Versuchsblock: kurzer ZwischenberichtSachstandsberichte gemäß Zeitplan (i. d. R. fünf Zwischenberichte)Entwurf des Schlussberichts mindestens 3 Monate vor ProjektendeFinale Schlussberichtsunterlagen bestehend aus: wissenschaftlicher Schlussbericht, Kurzfassung (max. 5.000 Zeichen) und Kurzbericht (max. 5 Seiten), je in deutscher und englischer FassungÜbergabe aller FE-Ergebnisse einschließlich vorbestehender Teile und WerkzeugeZusätzliche Dokumentation der FE-Ergebnisse außerhalb des SchlussberichtsForm und Stil nach den BASt-Vorgaben 'Anforderungen an die Erstellung von BASt-Forschungsberichten' (Anlage 3)

Daten, Software und technische Lieferung

Daten:

Konzeption, Generierung, Aufbereitung und Qualitätssicherung projektbezogener DatenbeständeElektronische und maschinenlesbare ÜbergabeOffene Formate (CSV, SQLite, PostgreSQL)Metadaten nach BASt-StandardGeodaten ggf. INSPIRE-konform in ETRS89/UTM

Software:

Vollständige digitale Dokumentation (PDF o. ä.)Quellcode-Übergabe inkl. Software Bill of Materials (SBOM), bevorzugt CycloneDXPlattformunabhängige Entwicklung (Windows und Linux)Web-Anwendungen müssen in Gecko, Blink und WebKit funktionierenChangelog bei Änderungen

KI-Systeme (falls eingesetzt):

Modelle im nativen Format und zusätzlich ONNXVollständig annotierte Trainings-, Validierungs- und TestdatenReproduktions-SkripteModel Card Dokumentation

Übergabe:

Ergebnisse in zur Veröffentlichung geeigneter Form (Open Access / Open Source)Schriftliche Ausarbeitung, Daten inkl. Metadaten, Software inkl. Quellcode, DokumentationKI-Einsatz muss wissenschaftlich vertretbar und im Bericht gekennzeichnet sein

Wissenschaftliche Standards und Organisation

Eigenständige Durchführung nach anerkannten wissenschaftlichen Methoden unter Beachtung des Stands der Wissenschaft und TechnikEinhaltung des DFG-Kodex 'Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis'Enge Abstimmung mit der BASt als AuftraggeberinBenanntes Bearbeitungsteam; Wechsel von Schlüsselpersonen nur mit Zustimmung der BAStKeine vergleichbaren FE-Vorhaben für Dritte ohne Zustimmung der BAStVeröffentlichungsrecht der BASt für 18 Monate ab vollständiger Übergabe; danach darf der Auftragnehmer selbst veröffentlichenVertraulichkeitspflicht bis 5 Jahre nach VertragsendeKündigungsfrist 2 Monate zum Monatsende

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Keine besonderen Anforderungen.

Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Aktuelle Bankerklärung (nicht älter als 3 Monate). Öffentliche Körperschaften können alternativ eine Eigenerklärung abgeben.Nachweis einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung (Personen-, Vermögens- und Sachschäden), gültig über die Gesamtlaufzeit. Alternativ Eigenerklärung zur Nachfolgeverpflichtung. Öffentliche Körperschaften können alternativ eine Eigenerklärung abgeben.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Erfahrung in Planung, Durchführung und Analyse von Anprallversuchen (idealerweise nach DIN EN 1317 bzw. DIN EN 12767) → Referenzblatt 1 mit mind. 2 Referenzprojekten aus den letzten 5 JahrenErfahrung mit Fahrzeug-Rückhaltesystemen → Referenzblatt 2 mit mind. 1 Referenzprojekt aus den letzten 5 JahrenErfahrung in wissenschaftlicher Dokumentation komplexer ingenieurwissenschaftlicher Sachverhalte → Referenzblatt 3 mit mind. 3 Veröffentlichungen (Fachartikel oder FE-Berichte) zu unterschiedlichen ProjektenBei BMV/BASt-veranlasster Forschung ist die jeweilige FE-Nr. zu benennenAuf Anforderung Belegexemplare (bevorzugt elektronisch) bereitstellen

Ausschlussgründe

Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB, dass keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe vorliegen (von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft und ggf. von Unterauftragnehmern bei Eignungsleihe)Eigenerklärung zu Art. 5k VO (EU) 2022/576 (kein Russland-Bezug); gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten und kapazitätsbereitstellende Unternehmen mit mehr als 10 % des AuftragswertsAb Auftragswert von 30.000 €: Auszug aus dem Wettbewerbsregister (wird durch die Vergabestelle eingeholt)Für Universitäten/außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusätzlich: Garantieerklärung zur Trennungsrechnung (Vollkostenbasis) zur Vermeidung unzulässiger Beihilfen und Quersubventionen
Referenzprojekte
mindestens 2 ReferenzenZeitraum: letzte 5 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Planung, Durchführung und Analyse von Anprallversuchen (optimalerweise nach DIN EN 1317 bzw. DIN EN 12767)

Referenzblatt 1; bei BMV/BASt-veranlasster Forschung FE-Nr. angeben

mindestens 1 ReferenzenZeitraum: letzte 5 JahreVolumen: nicht spezifiziert

Fahrzeug-Rückhaltesysteme (FRS)

Referenzblatt 2

mindestens 3 Veröffentlichungen ReferenzenZeitraum: nicht spezifiziertVolumen: nicht spezifiziert

Ingenieurwissenschaftliche Dokumentation – Fachzeitschriftenartikel oder FE-Berichte zu unterschiedlichen Projekten

Referenzblatt 3; nicht zugängliche Literatur ggf. als Belegexemplar einreichen

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 42%4–10 · 31%11+ · 27%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Teilnahme am Vergabeportal
Angebotsformulare der BASt
Eignungsnachweise
Eigenerklärungen
Inhaltliche Anlagen zum Angebot
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen | Bundeskartellamt
Anschrift
51427 Bergisch Gladbach
Ort
51427 Bergisch Gladbach
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.bast.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
51427 Bergisch Gladbach
Nordrhein-Westfalen

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