Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Betoninstandsetzungsarbeiten an der Verbandskläranlage Bühl-Vimbuch.
Das Mittelhebewerk der Kläranlage weist erhebliche Betonschäden auf (Abplatzungen, freiliegende korrodierte Bewehrung, Carbonatisierung). Die ausgeschriebene Leistung umfasst die fachgerechte Instandsetzung gemäß den Regelwerken Rili-SIB und TR-IH – inklusive Abbruch, Höchstdruckwasserstrahlen, Spritzbetonarbeiten, Rissinjektion und Fugensanierung. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauabschnitten bei laufendem Kläranlagenbetrieb.
Auftraggeber: Abwasserzweckverband Bühl und Umgebung.
Angebotsabgabe bis: 01.10.2026, 10:00 Uhr.
Vergabenummer: 16209-0007.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme einschl. evtl. Wartungskosten)100%
Zuschlagskriterium Preis: Bewertet wird die Wertungssumme einschließlich eventueller Wartungskosten mit 100%.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Bauaufgabe
Ertüchtigung des Mittelhebewerks der Verbandskläranlage Bühl-Vimbuch durch umfassende Betoninstandsetzung. Das Hebewerk mit Förderschnecken dient der Abwasserförderung und weist erhebliche Schäden auf (Betonabplatzungen, freiliegende korrodierte Bewehrung, Carbonatisierung).
Standort: Verbandskläranlage Bühl-Vimbuch, Am alten Römerpfad, 77815 Bühl-Vimbuch.
Bauherr: Abwasserzweckverband Bühl und Umgebung.
Planung/Bauleitung: ZACHMANN Ingenieurbüro für Baustatik GmbH, Burg-Windeck-Straße 2, 77815 Bühl/Baden.
Baustelleneinrichtung und Logistik
Die Baustelleneinrichtung umfasst:
Versorgung: Wasser- und Stromanschluss vorhanden; Verbrauchskosten trägt der Auftraggeber.
Lager-/Arbeitsplätze: In Absprache mit dem AG vorhanden, jedoch begrenzt.
Baustelleneinrichtungsplan: Vor Aufbeginn vorzulegen (Frist: 18 Werktage nach Auftragserteilung).
Ausführung in zwei Bauabschnitten
Die Maßnahme wird in zwei getrennten Bauabschnitten (BA 1 und BA 2) bei laufendem Anlagenbetrieb ausgeführt. Betriebsunterbrechungen sind nicht Bestandteil des Auftrags.
Allgemeine Vorgaben für beide Bauabschnitte:
Qualitätssicherung und Dokumentation
Für beide Bauabschnitte gilt:
Regelwerke und technische Standards
Die Instandsetzung erfolgt auf Grundlage eines Betoninstandsetzungskonzepts vom 18.11.2025 nach folgenden Regelwerken:
Altbetonklasse: A4 | Festigkeitsklasse: C35/45
Schadstoffe und Entsorgung
Schadstoffbelastung: Fugendichtstoffe enthalten PCB (polychlorierte Biphenyle) – fachgerechte Entsorgung als Sondermüll ist erforderlich. Keine PAK- oder Asbestbelastung festgestellt.
Entsorgung: Abbruchmaterial auf Zwischenlager (ca. 350 m Entfernung), Beprobung durch AG, anschließend Entsorgung auf Deponie gemäß RC1/RC2/RC3-Klassifizierung (über/unter Wasser verbaut).
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und persönliche Eignung
Mitgliedschaft in der Gütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken e.V. ist zwingend erforderlich (Fachkundenachweis).
Verantwortliche Poliere und Vorarbeiter müssen im Besitz des S.I.V.V.-Scheines (Schutz, Instandsetzung, Verbinden und Verstärken) sein. Mindestens eine verantwortliche Person mit dieser Qualifikation muss während der Betoninstandsetzungsarbeiten auf der Baustelle anwesend sein.
Düsenführerschein ist erforderlich, sofern Spritzbeton- oder Spritzmörtelarbeiten ausgeführt werden.
Sprachkenntnisse: Alle verantwortlichen Personen für die Baustelle müssen der deutschen Sprache mächtig sein.
Fortbildungsnachweise sowie Nachweise über implementierte Qualitätssicherungssysteme (z.B. ISO 9001) sind – soweit vorhanden – einzureichen.
Referenzen und Verarbeitungsnachweise
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Rechtliche und organisatorische Anforderungen
Nachunternehmer und Personal
Vergabeart und Nachforderung
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A.
Nachforderung: Bei Zuschlag in engere Wahl sind Eigenerklärungen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen.
Nachweis über erfolgreich abgewickelte vergleichbare Objekte, mindestens 3 Jahre alt (LV-Anforderung) sowie drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren (Angebotsschreiben)
Vergleichbare Betoninstandsetzungsarbeiten; bei enger Wahl schriftliche Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers nachfordern. Pflichtangaben je Referenz: Baumaßnahme, Bauherr (Name, Anschrift), Leistung, Ort, Ausführungszeit, Auftragswert, eigener Leistungsanteil, Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), eingesetzte Arbeitskräfte und Leitungskräfte, besondere technische/gerätespezifische/zeitliche Anforderungen