Vertrag zur besonderen Versorgung gem. § 140a SGB V zur Behandlung von Patienten mittels intravitrealer Medikamenteneingabe von VEGF-Hemmern (IVI) in Schleswig-Holstein und Hamburg
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie AOK NordWest lädt Managementgesellschaften für Ophthalmochirurgie ein, einem Open-House-Vertrag nach § 140a SGB V beizutreten. Ziel ist die besondere ambulante Versorgung von AOK-Versicherten mit feuchten Makulaerkrankungen (z. B. altersabhängige Makuladegeneration, diabetisches Makulaödem) durch intravitreale Injektionen (IVI) von VEGF-Hemmern in Schleswig-Holstein und Hamburg.
Was zu tun ist:
Wichtig: Es handelt sich um ein Open-House-Verfahren – jeder qualifizierte Bewerber erhält einen Vertrag zu einheitlichen Bedingungen. Vertragslaufzeit: bis 31.12.2029 (max. 48 Monate).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenVersorgungsgebiet und Indikationen
Die besondere Versorgung gilt in Schleswig-Holstein und Hamburg für folgende Augenerkrankungen:
Geschätzte Teilnehmerzahl: ca. 6.000 AOK-Versicherte pro durchschnittlichem Vertragsjahr.
Aufgaben der Managementgesellschaft
Die Managementgesellschaft übernimmt folgende Koordinations- und Managementaufgaben:
Medizinische Leistungen (von Augenärzt:innen erbracht)
Diagnostik:
Intravitreale Injektion (IVI):
Nachsorge:
Zugelassene Medikamente
Fertigarzneimittel: Ozurdex®, Beovu®, Vabysmo®, Lytenava®, Lucentis® (Ranibizumab), Ranibizumab-Biosimilars, Eylea® (2 mg und 8 mg), Aflibercept-Biosimilars
Patientenindividuell ausgeeinzelte Zubereitungen: Ranibizumab, Aflibercept (2 mg/8 mg), Bevacizumab, Faricimab, Triamcinolon (in begründeten Einzelfällen)
Verordnung und Abrechnung erfolgen nach § 6 des Vertrags.
Abrechnung
Die Leistungen werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung abgerechnet; eine zusätzliche EBM-Abrechnung ist ausgeschlossen. Für Versicherte entstehen keine Kosten.
Gesamtes Auftragsvolumen: 65,6 Mio. € (brutto) für die gesamte Vertragslaufzeit.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenRechtsform und Status
Bewerben können sich ausschließlich Managementgesellschaften im Sinne des § 140a Abs. 3 Nr. 2 SGB V.
Eigenerklärungen
Erforderlich sind:
Strukturelle Voraussetzungen
Qualitätsanforderungen
Verfahren
Es handelt sich um ein Open-House-Verfahren (Zulassungsverfahren). Jeder geeignete Bewerber erhält einen Vertrag zu einheitlichen Konditionen. Individuelle Vertragsverhandlungen finden nicht statt. Vertragslaufzeit: max. 48 Monate ab Vertragsbeginn, frühestens 01.01.2026 bis 31.12.2029.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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