WB_Neubau Feuerwehrstützpunkt + Feuerwehrhaus Holzhausen, Stadt Homberg (Efze)_Bewerbungsphase
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Homberg (Efze) sucht für den Neubau eines zentralen Feuerwehrstützpunkts zusammen mit dem Feuerwehrhaus Holzhausen ein Architekturbüro.
Was passiert gerade?
Bewerbungsplan, an dem sich Architekturbüros für die Teilnahme an einem nicht offenen hochbaulichen Realisierungswettbewerb bewerben können. Insgesamt 20 Büros werden zugelassen (6 vorab ausgewählt, 14 per Losverfahren).
Was wird am Ende gebaut?
Ein neuer Feuerwehrkorb mit Fahrzeughäller, Einsatz- und Übungsräumen, Werkstätten, Lager sowie Verwaltungs- und Schulungsbereichen. Geplante Gesamtbaukosten: rund 18,6 Mio. EUR brutto.
Was müssen Bewerber tun?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wettbewerbsergebnis50%
Preisträger-Platzierung im vorangegangenen Planungswettbewerb: 1. Preisträger 500 Wertungspunkte, 2. Preisträger 400, 3. Preisträger 300, 4. Preisträger 200 (weitere Platzierungen laut Bekanntmachung ggf. weiter gestaffelt; Text in der Bekanntmachung abgeschnitten)
- Umsetzungsstrategie / Projektorganisation40%
Darstellung der beabsichtigten Umsetzungsstrategie zum Wettbewerbsbeitrag sowie Qualifikationen, Erfahrungen und Kompetenzen des Projektteams nebst Verfügbarkeit und örtlicher Präsenz
- Honorar10%
Wertungspreis aus der Honorarangebotsgesamtsumme inklusive Nebenkosten, abzüglich etwaigem Auf- oder Abschlag, inklusive Mehrwertsteuer mit vorgegebenem Kalkulationssatz über 19 % gemäß Honorarangebotsblättern
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabe und Standort
Standort: Stadtteil Holzhausen der Stadt Homberg (Efze), auf dem heutigen Sportplatzraster. Grundstücksgröße rund 19.000 m².
Aufgabe: Planung und Errichtung eines Neubaus für die Stützpunktfeuerwehr und das Feuerwehrhaus Holzhausen. Grundlage ist eine vorherige städtebauliche Rahmenplanung/Machbarkeitsstudie.
Größe des Vorhabens:
Wettbewerbsaufgabe (Pläne und Darstellungen)
Die Wettbewerbsarbeit umfasst folgende Bestandteile:
1. Städtebauliches Gesamtkonzept – Lageplan im Maßstab 1:500
2. Gebäudekonzept für Feuerwehrstützpunkt und Feuerwehrhaus Holzhausen – Ausarbeitung im Maßstab 1:200
3. Fassadenausschnitt – Detailschnitt, Teilansicht und Grundrissausschnitt im Maßstab 1:50
4. Ergänzende skizzenhafte räumliche Darstellungen auf den Plänen
5. Aussagen zum baulichen Brandschutz und Rettungswegekonzept
6. Textliche Erläuterungen auf den Plänen
7. Erläuterungsbericht
8. Flächenberechnung
9. Massenmodell im Maßstab 1:500
Raumprogramm (ca.-Angaben)
| Teilbereich | Fläche ca. |
|---|---|
| 1 – Fahrzeughalle | 925 m² |
| 2 – Räume für Einsatz- und Übungsabwicklung | 553 m² |
| 3 – Räume für Ausbildung, Aufenthalt und Verwaltung | 831 m² |
| 4 – Werkstätten und Lager | 1.589 m² |
| 5 – Sonstiges | 109 m² |
| 6 – Außenbereich Feuerwehr | 3.469 m² |
| Gesamt (ohne Außenbereich) | 4.007 m² |
Verkehrsflächen: entwurfsabhängig.
Nicht Bestandteil des Wettbewerbs: Planungsleistungen der Objektplanung Freianlagen – dafür erfolgt nach dem Wettbewerb ein gesondertes Verhandlungsverfahren nach § 17 VgV.
Beauftragung nach Wettbewerb
Den Gewinnern des Wettbewerbs wird ein Planungsauftrag für die Gebäudeplanung gemäß § 34 HOAI in stufenweiser Beauftragung in Aussicht gestellt (siehe Pkt. 18.1 der Auslobung).
Verfahrensrahmen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTeilnahmeberechtigung – Fachliche Anforderung
Natürliche Personen:
Juristische Personen:
Bewerbergemeinschaften:
Ausschlussgründe
Zwingende Ausschlussgründe (§ 123 GWB):
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB):
Bestätigung: Eigenerklärung über Anlage T.3 (zwingend). Bei Vorliegen von Ausschlussgründen können Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB dokumentiert werden (Schadenausgleich, Kooperation mit Behörden, Vermeidung weiterer Verstöße).
Mehrfachbewerbungen und Teilnahmehindernisse
Eignungsleihe und Unterauftrifte (Anlage T.2)
Wenn Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden (Unterauftrag gem. § 36 VgV oder Eignungsleihe gem. § 47 VgV), sind folgende Anforderungen zu erfüllen:
Zusätzlich erforderliche Formulare:
Qualitative Eignung – Referenzprojekte (Anlage T.4)
Es sind 2 unterschiedliche Referenzprojekte aus dem Hochbau nachzuweisen:
Referenzprojekt Kategorie A1 – Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein:
Referenzprojekt Kategorie A2 – Neubau Gebäudeplanung allgemein mit öffentlichem Auftraggeber (kirchliche Träger gelten ebenfalls als öffentlich):
Wichtig: Jedes Projekt muss alle geforderten Kriterien der jeweiligen Kategorie vollständig erfüllen. Eine Abstufung der Bewertung bei Teil-Erfüllung erfolgt nicht. Innerhalb der Kategorien A1 und A2 sind unterschiedliche Projekte zu benennen.
Referenzprojekt Kategorie A1: Neubau oder Umbau/Sanierung allgemein (unmittelbar vergleichbares Hochbauprojekt)
Selbst erbrachte Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 34 HOAI, davon mindestens 5 aufeinanderfolgende. Nachweis über Referenzblatt A1 (Anlage T.4). Projekt muss alle Kriterien vollständig erfüllen; bei Teil-Erfüllung erfolgt keine Abstufung.
Referenzprojekt Kategorie A2: Neubau Gebäudeplanung allgemein mit öffentlichem Auftraggeber (kirchliche Träger gelten auch)
Selbst erbrachte Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 34 HOAI, davon mindestens 5 aufeinanderfolgende. Nachweis über Referenzblatt A2 (Anlage T.4). Innerhalb der Kategorien A1 und A2 sind unterschiedliche Projekte zu benennen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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